Volvo auf Erfolgsspur

© lightpoet - Fotolia.com

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Volvo gibt den Einstieg in die boomenden asiatischen Märkte, insbesondere in den chinesischen, als Unternehmensziel Nr.1 für das laufende Jahr an. Der schwedische Autobauer gab sein Debut auf dem chinesischen Markt bereits im letzten Jahr. Nach dem Einstieg konnte man sich über einen Zuwachs von 24 Prozent allein im ersten Quartal des laufenden Kalenderjahrs freuen.

Dabei wird das Unternehmen längst nicht mehr nur aus Schweden gesteuert. Im Hintergrund, so munkelt man unter Experten, ziehe längst der chinesische Teilhaber Geely die Fäden und sorge für massive Investitionen in den hiesigen Automarkt. Sogar der amtierende, chinesische Regierungschef Wen Jiabao lässt es sich nicht nehmen dem Volvo Werk in Gothenburg einen Besuch abzustatten. Aus der Führungsriege von Volvo lässt man allerdings verlauten, dass das Unternehmen trotz des chinesischen Teilhabers seine Unabhängigkeit behalte, die Mutterfirma Geely übe eine beratende Funktion aus.

Die bis heute bereits getätigten Investitionen in China werden bis zum Jahre 2020 massiv ausgebaut. Rund elf Milliarden US-Dollar will man zusätzlich aufbringen. Zu diesem Zeitpunkt soll rund ein Viertel des weltweiten Umsatzes von Volvo über chinesische Märkte generiert werden. Schon bald soll auch ein neues Werk in China entstehen, ebenfalls in Kollaboration mit Geely.

Natürlich ist Volvo nicht der einzige Kandidat im Kampf um die Vorherrschaft auf dem chinesischen Markt. So drängen auch Unternehmen wie VW oder Audi in asiatische Gefilde.
Neben dem chinesischen Markt setzt man auch auf Schwellenländer wie Brasilien. Gleichzeitig will man die Entwicklung und Vermarktung von Elektroautos vorantreiben. Auch hier biete die Zusammenarbeit mit Geely viele Chancen, so der Vorstand. Es scheint als komme die chinesische Übernahme des Konzerns, trotz aller Bedenken, einem Garanten für Umsatzsteigerung gleich.

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