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Designwettbewerb präsentiert Zukunftsautos

Autonomes Fahren - auch hier ein beliebtes Thema

Autonomes Fahren - auch hier ein beliebtes Thema

Jedes Jahr ruft Michelin zum Design-Wettbewerb auf. Spannend am „Challenge Design“ ist vor allem, dass sich die Visionäre nicht allzu sehr an den realistischen Gegebenheiten orientieren müssen. Geschätzt werden verrückte Ideen, die viel Inspiration bieten. Ergebnisse des Wettbewerbs werden übrigens nur auf dem Papier präsentiert. Ein Modell gibt es nicht.

Autonomes Fahren im Mittelpunkt

Jedes Jahr steht die Challenge unter anderem Motto. Der Titel für dieses Jahr lautete: „Driven/Undriven: The Duality of Tomorrow’s Automobiles“. Damit ist das diesjährige Motto gar nicht mal so weit weg von der Realität. Designt werden sollten Autos, die auch autonom fahren könnten.
Unter allen Ideen wurde die von Chris Luchowiec als beste prämiert. Grundsätzlich ist seine Idee innerhalb des großen Freiraums doch irgendwie sehr bodenständig. Es handelt sich dabei um eine Art Sammeltaxi, in dem vier Leute stehend mitfahren können. Das Fahrzeug mit dem Namen „BOT“ kann auch ohne Fahrer seinen Passagiere von A nach B bringen. Mithilfe einer App kann der „BOT“ zu einem bestimmten Ort bestellt werden. Ein Cloudrechner soll die Routen im Hintergrund koordinieren. Um die technische Umsetzung und deren Möglichkeiten muss sich der Designer aber in seinem Entwurf nicht kümmern.

Schweben auf dem Magnetband

Ein chinesisches Designerteam hatte eine etwas ausgefallenere Idee. Ihr Wagen soll hochkant gestellt werden können. Die Räder können ebenfalls eingeklappt werden. Ohne Räder kein Fortkommen? Doch! Bei diesem Fahrzeug der Zukunft sollen Magnetwellen als Antrieb genutzt werden. Die Vorstellung geht zu einem Magnetband, welches neben der Straße installiert ist. Der Wagen würde darauf schweben, um sein Zie zu erreichen.

Lkw in Einzelteilen

Eher mit einem praktischen Hintergedanken konzipierte der Südkoreaner Takbom Heogh seinen Entwurf. Sein Lkw besteht nicht aus einem Wagen mit riesigem Anhänger, sondern vielmehr kleinere, einzelne Anhänger, welche einem Zugfahrzeug autonom folgen. Das ganze soll per GPS-Signal gesteuert werden. Mit dieser Aufteilung könnten Lkw’s sich zukünftig besser in den Straßenverkehr einordnen und würden nicht mehr als allzu großer Störfaktor wahrgenommen werden.

Die Jury des Wettbewerbs bestand aus einer Gruppe von sogenannten Advanced-Designern. Nahezu jeder Hersteller hat Designer im Haus, die Vordenken, neue Inspirationen einbringen sollen, seien sie vielleicht auch aktuell noch unrealistisch in der Umsetzung.

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