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Campingbus- Kaufratgeber

Der Klassiker inkl. Aufstelldach

Der Klassiker inkl. Aufstelldach

Koffer packen, Auto volltanken und ab in den Urlaub. Keine lange Hotelsuche und trotzdem die Möglichkeit jeden Tag woanders zu übernachten, dass ist mit einem Campingbus kein Problem. Ein rollendes Zuhause sollte den individuellen Wünschen entsprechen, damit sich diese Investition lohnt.

Bevor man sich nach konkreten Modellen hier informieren kann, sollte man sich erst einmal die eigenen Wünsche und Anforderungen an das zukünftige Campingfahrzeug klarmachen. Welche Art von Reisen möchte ich damit unternehmen? Wie soll der Campingbus ausgestattet sein und nicht zuletzt, welches Budget steht mir zur Verfügung? Ebenfalls wichtig ist, ob ich lieber einen fertig ausgestatteten Campingbus kaufen möchte oder aber bereit bin, mir einen Kleinbus selbst so herzurichten, wie ich ihn haben möchte.
Zur Auswahl stehen grundsätzlich drei Größenkategorien; der Minicamper, der klassische Campingbus oder aber der Maxi Camper.

Der Minicamper

Wie der Name schon sagt ist der Minicamper die kleinste Klasse der Campingbusse. Dazu zählen zum Beispiel Modelle wie der VW Caddy oder auch der Fiat Skudo. Diese Modelle online casinos verfügen über einen gute Alltagstauglichkeit. Ausgestattet sind sie mit fünf Sitzplätzen und viel Gepäckraum. Über die hintere Sitzbank lässt sich ein ausziehbares oder festes Bett integrieren. Der günstige Anschaffungspreis und Unterhalt macht diesen Camper vor allem bei jungen Paaren und älteren Singles beliebt. Ist der kleine Campingbus mit einem zusätzlichen Heckzelt, einem Vorzelt und einem Gaskartuschenkocher ausgestattet, lassen sich damit auch größere Touren ohne Probleme realisieren. Für Familien ist der Minicamper eher ungeeignet, da im Vergleich zu größeren Campingbussen der Platz doch begrenzt ist.

Der Campingbus in der klassischen Version

Modelle, die dieser Gattung angehören sind zum Beispiel der VW T5, der Mercedes Viano/Vito, Opel Vivaro, Renault Traffic oder der Toyota Minibus.
Die Größe dieses Campingbusses ist für viele ein guter Kompromiss, da er sich auch im Alltag gut bewähren kann. Der Vorteil gegenüber der kleineren Version ist insbesondere, dass Anbauten wie Vorzelte etc. nicht nötig sind und gerade auch bei schlechtem Wetter der Aufenthalt im Campingbus ohne beengte Platzverhältnisse möglich ist.
Ihren Siegeszug begannen die klassischen Campingbusse in den 60er und 70er Jahren, während der sogenannten Flower-Power-Bewegung. Der Campingbus unterstütze das Lebensgefühl von unendlicher Freiheit. Die damaligen Modellen hatten einen großen Nachteil: sie waren häufig untermotorisiert. Die heutigen klassischen Campingbusse haben diesbezüglich jedoch kräftig aufgeholt.
Viele Modelle sind mit einem Aufstelldach ausgestattet, welches während des Aufenthaltes eine bequeme Stehhöhe bietet. Zusätzlich sind im Dach meistens auch ein bis zwei Betten untergebracht, welche sich gut als Schlafmöglichkeit für Kinder eignen.

Der Maxicamper

Zu den großen Campingbusse zählt man Modelle wie den Mercedes Sprinter, den Citroen Jumper, VW Crafter, Renault Master oder Fiat Ducato. Viel Platz im Innenraum und meistens auch einen gute Stehhöhe zeichnen diese Klasse aus. Wer sich einen solchen Campingbus kaufen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass der Wagen unter dem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen bleibt. Überstiegt er diese, so fällt er automatisch unter die Geschwindigkeitsbegrenzung für Lkw’s .
Grundsätzlich ist man mit dem größten Modell des Campingbusses in der alltäglichen Nutzung eher eingeschränkt. Parkhäuser bieten oft nicht die nötige Einfahrtshöhe und in der Stadt einen Parkplatz zu finden, gestaltet sich ebenfalls schwierig. Unabhängig davon wird hier natürlich viel Komfort geboten. Der große Wohnraum und die oft auch integrierte Nasszeile bieten größtmögliche Unabhängigkeit von den Gegebenheiten des Urlaubsziels. Gerade für längere Reisen mit der ganzen Familie bieten sich die großen Campingbusse gut an.

Bilderrechte: © tournee – Fotolia.com

Andere Länder, andere (Verkehrs-)Regeln

Schilderwald in Deutschland

panthermedia.net Daniel Hohlfeld

Im Urlaub gibt es ständig neue Dinge zu erleben und zu lernen. In Ländern, in denen man zuvor noch nie war, wundert man sich häufig über Sitten und Gebräuche und tritt auch gerne mal in das ein oder andere Fettnäpfchen, da man es einfach nicht besser wusste.

So etwas passiert auch schnell mal hinter dem Steuer,ob auf der Autobahn oder in der Innenstadt. Das Problem dabei: Ein Fehltritt kann sehr schnell sehr teuer werden… und schon ist die Urlaubsfreude getrübt.

Tempolimits sind sowieso immer zu beachten, allerdings gibt es da doch länderübergreifende Unterschiede. Nicht überall herrschen geradezu paradiesische Zustände wie bei uns. In manchen Staaten, wie Estland, Lettland oder Norwegen lohnt sich die Anschaffung eines PS-starken KFZs kaum. Hier gelten Begrenzungen von 90-100 km/h auf der Autobahn. In dem meisten Ländern darf man allerdings bis zu 130 km/h fahren, in Polen gar bis zu 150 km/h. Dort wo Fahrer sich am meisten beherrschen müssen, werden sie auch bei Verstößen am heftigsten zur Kasse gebeten. In Norwegen kann es für Temposünder schnell Strafen über 400 Euro geben. Auch in der Schweiz oder südlichen Ländern, wie Italien und Frankreich setzt es deftige Bußgelder.

Alkohol im Blut führt inzwischen in sehr vielen Ländern zu geradezu drakonischen Strafen. In Spanien landen Fahrer mit mehr als 1,2 Promille im Blut schonmal hinter Gittern und zwar für mehrere Monate. Da gehen die Italiener mit Fahrzeugbeschlagnahmung und -zwangsversteigerung ab 1,5 Promille noch verhältnismäßig gemäßigt zu Werke.

Unterschiede wie diese gibt es zu Hauf. Das Wichtigste vor langen Fahrten und Aufenthalten im Ausland: immer vorher informieren. Und wer glaubt, Knöllchen werden nicht nach Deutschland nachgeschickt, der irrt. Denn inzwischen gibt es ein EU-Abkommen für eine Strafverfolgung auch über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Es gibt also kein Entkommen für urlaubende EU-Bürger jedenfalls.