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VCD-Umweltliste sieht goldene Zukunft für kleine Erdgasautos

Erdgasantrieb deutlich weiter als Elektrofahrzeuge

Erdgasantrieb deutlich weiter als Elektrofahrzeuge

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) prophezeit den sparsamen Erdgasautos eine rosige Zukunft. Im Gegensatz dazu äußerte man sich eher zurückhaltend zum aktuellen Stand der Entwicklung bei Elektroautos. Diese seien noch ein weites Stück vom tatsächlichen Allgemeingebrauch entfernt, also noch längst nicht so gesellschaftsfähig wie es vor Jahren prophezeit worden war.

Erdgas vorbildlich, Elektroantriebe enttäuschend

An der Spitze der VCD-Umweltliste 2013/14 stehen dementsprechende drei Erdgas-Modelle aus dem Hause Volkswagen: VW eco up, Seat Mii Ecofuel und Skoda Citigo CNG Green tec. stoßen nur 79 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer in die Atmosphäre und schaden damit dem Klima am wenigsten. Insbesondere stammen die drei Modelle zwar offiziell von verschiedenen Herstellern, sind aber als VW-Töchter alle drei baugleich.
Das Ergebnis insgesamt brachte zu Tage, dass 45 der 400 getesteten Modelle den Flottengrenzwert von 95 Gramm Kohlendioxid unterschreiten konnten. Erst 2020 werden diese EU-Richtlinien zur Anwendung kommen, bis dahin sollten sich alle Hersteller diesen Werten angenähert, bzw. sich ihnen angepasst haben. Ein Ziel, dass alle Neuwagen betreffen wird, Limousinen wie hier, wird also in der Form voraussichtlich nicht mehr geben können.

Vorbild Toyota

Momentan jedoch hätten sich die Bundesregierung und zahlreiche Experten bei der Umsetzung dieser Ziele zu sehr auf die Premiumsegmente beschränkt, so die Kritik von VCD-Experte Gerd Lottsiepen. Viel mehr sollte man sich an dem japanischen Beispiel von Toyota orientieren, die momentan mehr als ansehnliche Gewinne mit kleinen, sparsamen Fahrzeugen vorweisen können. Auch bei den sogenannten Familienautos mit mehr als fünf Sitzen steht Toyota ganz oben auf dem VCD-Treppchen, die Modelle Toyota Prius Hybrid und Toyota Prius plus Hybrid führen die Liste an, auf Platz drei folgt der Citroen C4 Picasso e-HDI 90 airdream ETG6.
Elektroautos müssten noch viel an sich arbeiten, insbesondere was das Thema Reichweite und Energieverbrauch angeht gebe es Nachholbedarf.

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Genfer Autosalon 2013: Neuheiten und Highlights

Ab dem 7. März werden in Genf einige Neuheiten Enthüllt

Ab dem 7. März werden in Genf einige Neuheiten Enthüllt

Vom 7. – 17. März treffen sich mal wieder die Autohersteller aus aller Welt zum Genfer Autosalon, um nicht nur sich selbst in einer schönen Umgebung, sondern auch diverse Welt- und Europapremieren zu feiern. Auf manche der neuen Serien-Modelle warten Kunden und Presse schon seit längerer Zeit, andere werden sich lediglich als erste Concept-Studie präsentieren.

Kombis für sportliche Familien

Neue Kombis sind ein großes Thema in diesem Jahr in Genf. Skoda wird wohl aller Voraussicht nach den neuen Octavia als Familenversion vorstellen. Audi dagegen lässt es deutlich sportlicher angehen. Der RS 6 Avant der Ingolstädter bringt starke 560 PS auf die Straße, davon zeugt unter anderem die Beschleunigung von 0 auf 100 in lächerlichen 3,9 Sekunden. Laut Audi soll sich der Spritverbrauch dank des Start-Stopp-Systems und der Zylinderabschaltung auf 9,8 Liter beschränken.

Premieren made in Japan

Auch Honda will mit seinem neuen Kombi punkten. Die Japaner zeigen den Honda Civic Wagon Concept in einer seriennahen Version und springen mit dem dynamischen Design auf den Zug der sportlichen Familienkutschen auf. Da lässt sich auch Toyota nicht lumpen, ganz im Gegenteil. Der Auris im Kombi-Gewand zeigt sich am Genfer See als Weltpremiere dem Publikum. Außerdem präsentiert Toyota neue Modelle, wie den offenen F 86, den neuen RAV4 und das Concept-Car i-ROAD, einen kleinen Stadtflitzer, der für zwei Insassen Platz bieten soll.

Generation Crossover

Crossover-Fans werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Peugeots neuer 2008 wird im Sommer den Automarkt entern. Der Nachfolger des 207 SW mischt Größe und Komfort mit Umweltverträglichkeit, jedenfalls in Zukunft. Die zunächst erhältlichen e-HDi Diesel- und Dreizylinder-Benzinmotoren sollen bald von einem Benzin-Hybird Gesellschaft bekommen.

Der Outlander von Mitsubishi zeigt eine ähnliche Kombination, allerdings deutlich konsequenter. Der Deutschlandstart des Plug-in-Hybrids mit dem Namen Outlander PHEV ist für Juli terminiert, in Japan ist der 4,65 Meter lange SUV bereits unterwegs.

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Toyota und BMW wollen kooperieren

af47 - Fotolia.com

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Der Umweltschutz und die umweltfreundliche Lebensart wird nicht nur immer mehr zum Lebensstil, sondern auch zur Verpflichtung für die Wirtschaft. Die Menschen wollten vor ein paar Jahren noch alles billig und günstig haben, wo häufig die Qualität und Nachhaltigkeit vergessen wurde. Heute ergibt sich in der Gesellschaft ein völlig anderes Bild, denn die Menschen achten auf eben solche Dinge, die vorher in den Schatten gerückt sind. Unlängt ist dieses Szenario nicht nur bei den Lebensmitteln oder anderen Dingen angekommen, sondern auch bei automatisierten Vorgängen, wie beispielsweise dem Auto.

Seit Jahrten tüfteln Forscher an der besten Methode für Autos, um Energie zu sparen, damit das Auto zum einen effizienter wird und zum anderen mit alternativen Antrieben unterwegs ist und vor allem die Umwelt schont. Um dieses Vorhaben möglichst  schnell in die Tat umzusetzen, scheint es auch so, dass alte Konkurrenzgedanken ad acta gelegt wurden. So haben die Autohersteller BMW und Toyota eine Vereinbarung der Kooperation zwischen beiden unterzeichnet, damit sie sich auf dem Bereich der umweltfreundlichen Technologien unterstützen und zusammen forschen. Dabei spielte vor allem die langjährige Erfahrung von Toyota auf dem Gebiet der Entwicklung von Hybridantrieben und zum anderen die selbige Erfahrung von BMW bei der Entwicklung von umweltfreundlichen und effizienten Dieselmotoren.

Dennoch wird es kein Auto der Marke “BMyota” geben, wie nun lustigerweise Witze gerissen werden könnten. Denn die Absichtserklärung besagt, dass gemeinsam an Lithium-Ionen-Batterietechnologien geforscht werden und die Lieferung von BMW Dieselmotoren an Toyota erfolgen soll. Es scheint also so, dass auch die freie Wirtschaft den Gedanken des Umweltschutzes weiter in den Vordergrund stellt, wenngleich die Automobilbranche nur ein Zweig der Wirtschaft auf der Welt darstellt – einer von vielen.

Die Überarbeitung des Toyota Avensis

Toyota © tomispin - Fotolia.com

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Der Toyota Avensis wurde überarbeitet und vor allem der Kombi sollte zur achtbaren Alternative zum Konkurrenten VW Passat werden. Ab Ende Januar ist die erneuerte Mittelklasse auf dem Markt zu haben. Durch einen sparsamen Diesel-Motor und auch ein neues Design wurde der Avensis aufgewertet. Die Frontpartie wurde neu gezeichnet, besitzt einen prägnanten Grill und Lufteinlass und die Scheinwerfer sind schmaler geworden. Das Heck kommt immer noch eher unoriginell daher und auch die Scheinwerfer sind eher langweilig. Auch beim Innenraum gab es keine ästhetische Verbesserung. Er macht aber trotzdem den Eindruck einer soliden und guten Verarbeitung. 

Der Wagen wirkt insgesamt optisch dynamischer. Die Seitenscheiben verjüngen sich nach hinten. Bei Preisen und Antrieben hat sich wenig verändert. Das Einstiegsmodell, die Limousine mit Benzinmotor und 132 PS, kostet nach wie vor 22.700 Euro. Den Kombi gibt es für 1000 Euro mehr. Der 2.2 D-CAT ist mit seinem 177 PS starken Diesel immernoch das Spitzenmodell und für 32.050 Euro, beziehungsweise 33.200 Euro für den Kombi zu haben. 

Eigentlich hat Toyota von den Motoren nur den kleinen Diesel überarbeitet. Aufgrund viel Feinschliff am Motor und eines neuen Turboladers läuft das Teil jetzt sparsamer und leiser. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 4,6 Litern, als Limousine sogar bei 4,5 Litern. Der CO2-Ausstoß beläuft sich dementsprechend auf 120, beziehungsweise bei 119 Gramm. Der Kombi sticht die Limousine klar aus. Etwa acht von zehn Käufer_innen entscheiden sich für das praktischere und auch schönere Fahrzeug. 

Es gibt in der überarbeiteten Reihe drei Ausstattungslinien. Die Sol-Variante wurde durch die neue Life-Version ersetzt. Sie verfügt über die alltagstaugliche Sonderausstattung wie Tempomat, Multimediasystem “Touch” mit einem 6,1-Zoll-Farbmonitor, Licht- und Regensensor und Klimaautomatik. 

Insgesamt lässt sich feststellen: Toyota setzt auf Sparsamkeit und wird auch andere Modelle, wie beispielsweise den Toyota Van oder die Stadtvarianten mit sparsamen Motoren ausstatten. Einen Anfang setzte Toyota mit dem Prius, der sich bis heute als wahres Erfolgsmodell beweist.