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Das Neueste von der Tokio Motor Show 2011

© Achim Baqué - Fotolia.com

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Auf der Tokyo Motor Show in Dezember will Mitsubishi mit zwei neuen Fahrzeugen – dem Kleinwagen Mirage und dem Mittelklasse-SUV Concept PX-MiEV II – Premiere feiern.
 
Den Mirage hat der Hersteller als ein preisgünstiges, wirtschaftliches und zudem CO2-armes Einstiegsmodell angekündigt. Der Kleinwagen ist nur 3,71 Meter lang und soll trotzdem Platz für fünf Personen bieten. Ein Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum sorgt für Antrieb. Serienmäßig an Bord ist ein Start-Stopp-System. Mitsubishi verspricht für den Mirage äußerst niedrige Verbrauchswerte, die man durch den Leichtbau, reduzierte Roll- und Luftwiderstände sowie Optimierungen an Motor, Kraftübertragung und Bremsen erreicht hat. Wenn man der
japanischen Verbrauchsmessung Glauben schenken will, soll der Kleinwagen mit einem Liter Kraftstoff 30 Kilometer weit kommen. Den Mirage hat man also als Weltauto konzipiert, der rund um den Erdball verkauft werden kann. Der Mirage geht im März 2012 zunächst in Thailand an den Start. Ende 2012 sollen dann die Linkslenker-Versionen für Europa an den Start gehen. Noch weiß man aber nicht, unter welchem Namen der Mirage in Europa angeboten wird.

Die zweite Neuheit, die Mitsubishi auf der Messe in Tokio präsentieren will, ist der Concept PX-MiEV II. Dabei handelt es sich um ein SUV, welches über Plug-in-Hybridantrieb und Elektro-Allrad-Technologie verfügt. Der Hersteller hat beim Hybridsystem vom Elektro-Kleinwagen i-MiEV abgeleitete Technologien mit einem Verbrennungsmotor kombiniert. Bei dem Verbrennungsmotor handelt es sich um einen Zweiliter-Benziner mit vier Zylindern. Die Batterie soll eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern möglich machen. Der Verbrennungsmotor kann je nach Lade- und Fahrzustand als Generator oder zweite Antriebsquelle dazugeschaltet werden. Zusätzlich hat der Fahrer die Möglichkeit, den elektrischen Fahrmodus oder den Lademodus leicht per Knopfdruck zu aktivieren. Der Concept PX-MiEV II hat pro 100 Kilometer einen Verbrauch von 1,7 Liter Kraftstoff. Der Hersteller hat die Gesamtreichweite mit über 800 Kilometer angegeben.

Vorgestellt: neueste Modelle von Nissan und Mercedes

Bei der diesjährigen Tokyo Motor Show wird vor allem Nissan mit ihrer neuen City-Flitzer-Studie Pivo 3 punkten. Das rein elektronisch betriebene Stadtfahrzeug soll den Vorgänger Pivo 2 folgen und verbessern. Der “Kleine” für die Stadt ist weniger als drei Meter lang und kann durch Radnarbenmotoren und sehr schmalen Hinterreifen fast auf der Stelle wenden. Der Dreisitzer wartet aber noch mit weiteren Annehmlichkeiten auf: so muss sich der Fahrer keine Sorgen mehr um einen Parkplatz in der Innenstadt machen. Das eingebaute Einparksystem AVP ortet freie Parkplätze automatisch und steuert die zielgenau an. Auch seine Batterie soll der Pivo 3 von ganz alleine aufladen und kann in Anschluss via Smartphone wieder an gewünschte Stelle beordert werden. Wann das erstmals möglich sein soll steht allerdings noch nicht fest. Im Gegensatz dazu will Nissan bis zum Ende des Jahres neun neue Sicherheitstechnologien einführen, die sowohl Fahrer als auch alle Beifahrer rundum schützen sollen. Das “Safety-Shield-System” soll unter anderem eine komplette Überwachung der Fahrzeugumgebung gewährleisten.

Aber das ist nicht alles, was die Autobörse hergibt: auch der Daimler-Konzern scheint sich für die Zukunft zu rüsten und hat unlängst angekündigt zwei neue Mercedes-Modelle im US-Werk Tuscaloosa zu produzieren. Darunter auch der neue Mercedes M-Klasse Coupé, der verdächtig dem BMW X6 ähnelt und wohl in direkte Konkurrenz gehen soll. Ab 2015 soll der noch nicht näher benannte SUV-Coupé vom Band gehen und an den Erfolg des X6 anknüpfen oder wohl eher übertreffen.

Die M-Klasse in Coupé-Variante wird sich technisch sehr an dem Original orientieren. Von Allrad betriebenen Fahrzeugen über sparsameren Vier-Zylinder-Diesel-Motoren bis hinzur “grünen” Hybridvariante wird wohl alles auf den Markt kommen. Aber auch die finanziell Bessergestellten und PS-Orientierten werden wahrscheinlich nicht zu kurz kommen und werden an bis zu 500 PS-starken AMG-Modellen ihre Freude haben.