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E-Bikes kommen jetzt auch von Autoherstellern

© kebox - Fotolia.com

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Diese Meldung wirkt ein bisschen kurios – das muss man schon vorher anmerken, wenn man darüber berichtet, dass Autohersteller sich jetzt darauf konzentrieren, Fahrräder mit Elektromotoren zu bestücken und diese auch zu verkaufen. Besonders die Großen im Haifischbecken wollen damit punkten, denn sie haben den Trend der Zeit erkannt. Umweltbewusstsein ist modern, Sport schon lange und “Vorsprung durch Technik” kennen sowieso ziemlich alle. Es ist also auch kein Wunder, dass BMW, Opel und Ford auf das bewegende Gefährt mit aufspringen. Ein ganz kleiner, der Smart, wird ab diesem Jahr mit einem Fahrrad mit Elektro-Antrieb auf den Markt kommen: das “ebike” kostet stolze 2849 Euro und wird mit einem Lithium-Ionen-Akku betrieben. Nachdem man hundert Kilometer gefahren ist, heißt es allerdings “Akku leer!”.

Dass nun auch die anderen Autohersteller nachziehen, hat einen Grund: Das Interesse für die eBikes ist in den letzten Jahren konstant gewachsen. Allein für 2012 rechnet man mit 400.000 Verkäufen auf dem Gebiet der E-Fahrräder. Und beispielsweise das “ebike” von Smart kann weit mehr als nur Fahrradfahren. Zum einen ist es qualitativ viel besser ausgestattet und verfügt auch über multimediale Docks, die den Fahrer das Smartphone nicht missen lassen. Und auch die Reichweite überzeugt, denn wer fährt schon mehr als hundert Kilometer mit dem Rad. Und zur Not gibt es ja immer noch die eigene Muskelkraft, wenn mal die elektrische nachgelassen hat. Und dennoch muss man Sport machen. Wie viel das Fahrrad helfen soll, entscheidet allein der Fahrer. Er hat vier verschiedene Leistungsstufen zur Verfügung. Also ist es wohl auch für die Frau, die wieder einmal denkt, sie hätte zu viel auf den Rippen und abnehmen will. 

Smart fortwo electric drive

Schon 1998 war die Einführung des Smart fortwo, dem Kleinwagen aus dem Hause Daimler, eine kleine Revolution, was umweltfreundliche Gefährte angeht: Mit seiner Länge von rund 2,5 Metern bot der Smart eine der ersten Automobil-Lösungen für die Großstadtmenschen des 21. Jahrhunderts, die meist allein oder zu zweit unterwegs sind, in dicht besiedelten Gebieten leben und nur kurze Strecken fahren. Der neue Smart, der Mitte 2012 auf dem hiesigen Markt erscheint, verspricht eine zweite Revolution: Der fortwo 0.8 cdi soll der PKW mit Verbrennungsmotor in großer Auflage mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß überhaupt sein: Gerade mal 86 Gramm Kohlenstoffdioxid kommen auf einen Kilometer Fahrt, jedenfalls wenn man der Daimler AG glaubt.

Doch auch im wachsenden Sektor der Elektro-Autos soll der Smart eine Spitzenposition einnehmen: Mit einer Reichweite von über 140 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 120 km/h. Da die durchschnittlich gefahrenen Strecken heutzutage in Ballungsräumen und Städten bei gerade mal 30 bis 80 Kilometern liegen, sollte man mit dem neuen Smart electric drive perfekt über die Runden – oder eher Straßen – kommen und noch dazu besonders schnell einen Parkplatz finden. Außerdem könnte die ansteigende Verbreitung von kleinen, umweltfreundlichen Stadtflitzern zu einer längerfristigen und nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen in einer Großstadt beitragen: Denn dort gibt es natürlich besonders viele Abgase und Gesundheitsprobleme auf Grund der ganzen Benziner und Dieselfahrzeuge. Wer seinen Smart fortwo electric drive dann noch mit Ökostrom auflädt, der braucht sich wirklich keine Gedanken mehr zu machen. Umweltschutz und Mobilität zu vereinbaren – das kann so schön sein und funktioniert mittlerweile auch mit immer mehr Typen von Automodellen!

Ab Mitte 2012 erscheint der Flitzer im bekannten Design. Auch schon jetzt können sich aber begeisterte und umweltbewusste Menschen auf der Homepage für einen Wagen vormerken lassen. Auf zu neuen Formen urbaner Mobilität!