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Biokraftstoffe als Alternative – Biodiesel und Erdgas

Biokraftstoffe haben leider oft Nachteile

Biokraftstoffe haben leider oft Nachteile

Wir wollen gern mehr an unsere Umwelt denken und auch Nachhaltigkeit ist für unsere Gesellschaft ein immer wichtigeres Thema geworden. Schon seit geraumer Zeit beschäftigen sich auch die Autobauer mit dem Thema und konnten mit einigen Alternativen zum herkömmlichen Benzin  aufwarten. Wirklich durchsetzen konnten sie sich jedoch bisher nicht.

Der Grund für das bisher noch nicht ganz so ausgeprägte Interesse an Alternativen zu Diesel oder Benzin ist sicher die nicht vorhandene Kompromissbereitschaft der Gesellschaft. Kein Wunder, denn schließlich muss man bei nahezu allen Alternativen ein paar nicht unerhebliche Abstriche machen.

Biodiesel aus Raps …

Biodiesel gehört zu den biosysthetischen Kraftstoffen. Er wird aus Rapsöl gewonnen.
Jedes Dieselfahrzeug könnte theoretisch mit dem CO- und HH-Emissionen reduzierenden Alternativkraftstoff fahren, jedoch erhalten viele Fahrzeuge, die über einen serienmäßigen Partikel Filter verfügen, keine Freigabe. Momentan ist Biodiesel als Beigabe im herkömmlichen Dieselkraftstoff mit bis zu sieben Volumenprozent vorhanden.

Aber nicht nur Raps wird für die Gewinnung von Alternativkraftstoffen genutzt. Auch Mais, Ölsamen, Soja, Sonnenblumen, Weizen, Zuckerrohr, Zuckerrüben oder auch Gülle, aus organischen Stoffen hergestellt, werden für die Herstellung von alternativen Kraftstoffen genutzt. 2010 lag dessen Marktanteil bei 5,8 Prozent. Jedoch werden Biokraftstoffe immer nur unterstützend und nicht als Primärkraftstoff verwendet.
Bisher ist es umstritten, ob Biodiesel wirklich zur Verbesserung des Klimas beitragen kann, denn auch indirekte Emissionen spielen eine Rolle für die Umwelt.

Erdgas

Um mit Erdgas fahren zu können, muss das Auto dementsprechend ausgestattet werden. Erdgas besteht zu großen Teilen aus Methan. Im Vergleich zu Benzin ist Erdgas definitiv umweltfreundlicher. Auch Diesel oder Flüssiggas können da nicht mithalten.
Benzinbetriebene Fahrzeuge können nachträglich umgerüstet werden. Problematisch ist nur, dass der relativ große Gastank untergebracht werden muss. Oft muss der Kofferraum dann dran glauben. Nach ungefähr 50.000 Kilometern hart man die Kosten wieder raus.

Der große Nachteil ist die noch nicht flächendeckende Verteilung der Gasttankstellen. Nicht überall sind diese vertreten und oft haben sie eingeschränkte Öffnungszeiten.

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Die verschiedenen Kraftstoffe

Auf der Erde werden die Rohstoffe für Autos und Flugzeuge knapp. Das sagen zumindest Forscher. Autofahrer hegen seitdem die Angst, irgendwann zwar ein Auto zu haben, allerdings kein Kraftstoff mit dem sie es fahren können. Zudem ringen viele Menschen darauf, mehr auf alternativen Energien zu setzen, um so die Umwelt zu schützen. Daraus haben sich viele alternative Kraftstoffe entwickeln, allerdings sind Benzin und Diesel immer noch weit verbreitet und etabliert bei der Wahl der Antriebsstoffe.

Viele Autos und Transporter fahren mit Diesel. Diesel wird letztlich aus Erdöl hergestellt. In Österreich beispielsweise stellt er den bedeutendsten Kraftstoff dar, bei dem jährlich 6,2 Millionen Tonnen abgesetzt wurden – im Vergleich dazu wurden nur zwei Millionen Tonnen Ottokraftstoffe verbraucht. Damit die Umwelt besser geschützt wird, wird, wie in Österreich, vermehrt Biodiesel in den Handel gegeben. Dabei mischt man Diesel mit Biokraftstoffen. In Österreich waren das 2006 288.500 Tonnen, die dem normalen, fossilen Diesel beigemischt wurden.

Im Gegensatz zum Diesel ist das normale Benzin ein auf verschiedenen Kohlenwasserstoffen basierender Kraftstoff, welcher ebenfalls wie der Dieselkraftstoff in Raffinerien aus Erdöl gewonnen wird. In Österreich wurden 2008 1,8 Millionen Tonnen Benzin in den Umlauf gebracht und verbraucht. Im Vergleich zum Diesel ein relativ kleiner Wert.

Als Alternativen zu den herkömmlichen Kraftstoffen zählen die alternativen Kraftstoffe. Das sind: Biomasse, Gas, Raps und Öl. Diese werden mit Dieselkraftstoffen gemischt und nennen sich daher alternative Dieselkraftstoffe. Natürlich lässt sich auch der normale Benzin-Kraftstoff, der Ottokraftstoff, mit alternativen Kraftstoffen mischen.

Mittlerweile hat man erkannt, dass der Rohstoff Erdöl knapp und somit teuer wird, so dass viele Autofahrer ihr Auto umrüsten auf Autogas. Viele Fahrzeuge fahren heutzutage auch mit Rapsöl. Sogar Elektroautos fahren schon auf den Straßen. Das Problem was meist besteht ist, dass Umrüstungen viel zu teuer sind. Dabei hätte man den einmaligen Einsatz durch die Einsparungen beim Kraftstoff in en paar Jahren heraus.