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Genfer Autosalon 2013: Neuheiten und Highlights

Ab dem 7. März werden in Genf einige Neuheiten Enthüllt

Ab dem 7. März werden in Genf einige Neuheiten Enthüllt

Vom 7. – 17. März treffen sich mal wieder die Autohersteller aus aller Welt zum Genfer Autosalon, um nicht nur sich selbst in einer schönen Umgebung, sondern auch diverse Welt- und Europapremieren zu feiern. Auf manche der neuen Serien-Modelle warten Kunden und Presse schon seit längerer Zeit, andere werden sich lediglich als erste Concept-Studie präsentieren.

Kombis für sportliche Familien

Neue Kombis sind ein großes Thema in diesem Jahr in Genf. Skoda wird wohl aller Voraussicht nach den neuen Octavia als Familenversion vorstellen. Audi dagegen lässt es deutlich sportlicher angehen. Der RS 6 Avant der Ingolstädter bringt starke 560 PS auf die Straße, davon zeugt unter anderem die Beschleunigung von 0 auf 100 in lächerlichen 3,9 Sekunden. Laut Audi soll sich der Spritverbrauch dank des Start-Stopp-Systems und der Zylinderabschaltung auf 9,8 Liter beschränken.

Premieren made in Japan

Auch Honda will mit seinem neuen Kombi punkten. Die Japaner zeigen den Honda Civic Wagon Concept in einer seriennahen Version und springen mit dem dynamischen Design auf den Zug der sportlichen Familienkutschen auf. Da lässt sich auch Toyota nicht lumpen, ganz im Gegenteil. Der Auris im Kombi-Gewand zeigt sich am Genfer See als Weltpremiere dem Publikum. Außerdem präsentiert Toyota neue Modelle, wie den offenen F 86, den neuen RAV4 und das Concept-Car i-ROAD, einen kleinen Stadtflitzer, der für zwei Insassen Platz bieten soll.

Generation Crossover

Crossover-Fans werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Peugeots neuer 2008 wird im Sommer den Automarkt entern. Der Nachfolger des 207 SW mischt Größe und Komfort mit Umweltverträglichkeit, jedenfalls in Zukunft. Die zunächst erhältlichen e-HDi Diesel- und Dreizylinder-Benzinmotoren sollen bald von einem Benzin-Hybird Gesellschaft bekommen.

Der Outlander von Mitsubishi zeigt eine ähnliche Kombination, allerdings deutlich konsequenter. Der Deutschlandstart des Plug-in-Hybrids mit dem Namen Outlander PHEV ist für Juli terminiert, in Japan ist der 4,65 Meter lange SUV bereits unterwegs.

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Neue Mitsubishi ASX Generation mit ClearTec-Technologie

Der neue Mitsubishi ASX Generation kommt mit ClearTec-Technologie

Der neue Mitsubishi ASX Generation kommt mit ClearTec-Technologie

In der Klasse der Kompakt-SUVs ist die Marktlage zurzeit relativ entspannt. Im Gegensatz zu anderen Fahrzeugsegmenten verkaufen sich die Geländewagen nach wie vor recht gut. Deshalb erscheinen von vielen Herstellern im Moment viele neue SUVs oder bereits vorhandene Modelle werden modifiziert. So auch der ASX von Mitsubishi. Der japanische Automobilhersteller gönnt seinem Geländewagen nach zwei Jahren eine kleine Auffrischungskur.

Äußerlich und innerlich modifiziert

Äußerlich versucht Mitsubishi seinem Auto etwas mehr Eleganz zu verleihen. Der Stoßfänger ist nun fast vollständig lackiert, und die Nebelscheinwerfer werden von einer Chromspange umrahmt. Die Front wird durch einen wabenförmigen Grilleinsatz abgeschlossen, der das hochwertige Design unterstreichen soll. Innerlich hat sich ebenfalls einiges getan beim ASX. Hier legt man viel Wert auf eine klassische und elegante Innenausstattung. Die veränderten Zierleisten in den vorderen Türverkleidungen und das neu designte Lenkrad sprechen eine deutliche Sprache. In verschiedenen Designvarianten kommen zusätzlich noch neue Sitzbezüge dazu, die in einem klassischen Schwarz gehalten sind. Ein Radio, das durch seine moderne Form heraussticht, steht dazu im Kontrast. Bei der Ausstattungslinie „Invite“ kommen abgesetzte Ziernähte in den Sitzen sowie veränderte Bedienknöpfe am Multifunktionslenkrad dazu, welche die Tempoautomatik und die Audio-Anlage steuern.

Ökologisch und sicher

Der ASX wird von Mitsubishi mit verschiedenen Antrieben ausgeliefert. So hat man die Wahl zwischen einem 1,8-Liter-Dieselmotor, der mit Allrad sowie mit Frontantrieb erhältlich ist, und einem 1,6-Liter-Benziner. Das letztere Modell leistet 117 PS und umfasst einen Leichtbau-Zylinderblock aus Aluminium und variabler Ventilsteuerung MIVEC. Gleiches gilt für das Dieselaggregat, das 150 PS stark ist. Der Verbrauch beläuft sich beim Benziner auf ungefähr 5,8 l/100 km, beim Diesel sind es 5,4 l/100 km. Die CO2-Emission wird mithilfe der serienmäßigen Clear-Tec-Technologie beschränkt. Automatisches Start-Stopp-System, kraftstoffsparende, elektrische Servolenkung sowie ein regeneratives Bremssystem sorgen für ein deutlich ökologischeres Autofahren. Für die Sicherheit sorgen sieben Airbags und die patentierte „Reinforced Impact Safety Evolution“-Karosseriestruktur. Der erneuerte ASX wird 2013 ab 18 990 Euro erhältlich sein.

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Das Unternehmen Mitsubishi

© Norman Chan - Fotolia.com

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Bei Mitsubishi handelt es sich um ein Unternehmen, welches seinen Sitz in Japan hat und auch eine japanische Firma ist. Bekannt sein dürfte dabei vor allem das Mitsubishi-Logo. Dieses besteht aus drei Rauten, die sich in der Mitte mit ihren Eckpunkten berühren und somit in gewisser Weise ein Dreieck darstellen. Dabei spielt der Konzern auch noch auf das Logo an, da mitsu „drei“ bedeutet und hishi „Raute“. 

Die Firma hatte sich bereits 1870 gegründet und war damals als Schifffahrtsunternehmen bekannt. In den Jahren danach weitete sich Mitsubishi immer weiter aus und kaufte viele Schiffe auf. Es dauerte nicht lange, bis der Konzern sich auch auf andere Wirtschaftszweige konzentrierte, in diesem Fall das Bankwesen, der Handel und die Immobilien. Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges spezialisierte sich der Konzern auch auf die Waffenindustrie und konnte zum führenden Produzenten Japans aufsteigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg umfasste Mitsubishi bereits 200 unterschiedliche Unternehmen und es war kein Ende in Sicht. 

Sehr bekannt dürften auch die drei Grundsätze des Konzerns sein, welche vom vierten Präsident Mitsubishis in den dreißiger Jahren veranlasst wurden. Dabei geht es um die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, dem Anstand und der Gerechtigkeit und letztendlich um die Völkerverständigung durch Handel. 

Heutzutage ist Mitsubishi vor allem aufgrund seines Fahrzeugbaus bekannt. So gibt es zahlreiche Autos die man hier kennt und die somit auch den Weg nach Europa gefunden haben. Doch auch im Motorsport hat es der Konzern geschafft, sich zu etablieren. So kann dieser viele verschiedene Erfolge nachweisen. Sei es nun im Rallye Sport oder aber bei der FIA WM oder der GT 3000 Series – überall hat Mitsubishi mindestens einen Sieg verbuchen können.