Artikel-Schlagworte: „Mercedes“

Die elektrische B-Klasse von Mercedes

Neuwagen von Mercedes

Neuwagen von Mercedes

Es wird elektrisch im Hause Mercedes, zumindest in den USA und in China. Der Konzern setzt in seiner neuen B-Klasse allein auf Strom und zeigt Plug-in-Hybriden erneut die kalte Schulter. Die Spezialversion der B-Klasse ist nach dem E-Smart und dem SLS AMG Electric Drive damit schon das dritte Modell aus dem Hause Daimler, welches rein elektrisch unterwegs ist.

Zukunftsweisende Technologien

Elektro-Autos sind zukunftsweisend, liegen im Trend und sind eine gute Investition. Gekauft werden sie aber dennoch eher selten. Bislang sind sie den Kunden zu teuer, haben eine zu geringe Reichweite oder sind einfach unpraktisch, weil die Infrastruktur der Ladestationen noch mangelhaft ist.

Neuheit: Die elektrische B-Klasse von Benz

Das hält die großen Konzerne aber nicht davon ab, in die Entwicklung von Elektroautos zu investieren und die Technik weiterzuentwickeln. Mercedes kann sich jetzt schon damit brüsten, dass in seinem Flottenpark neun verschiedene Fahrzeuge, von kleinen E-Bikes bis hin zu Transportern und Bussen, alles vertreten ist. Am besten verkaufen konnte Mercedes bislang den Smart Fortwo Electric Drive, einen kleinen Stadtflitzer.

Auf der Autoshow in New York wurde nun ein weiteres Aushängeschild vorgestellt: Die Elektrische Mercedes Benz B-Klasse. Während man die Mercedes Benz A-Klasse auf mobile finden kann und sich dabei darauf verlassen darf, den Tank mit Sprit und nicht mit Strom befüllen zu müssen, ist die B-Klasse, die aber vorerst nur in den USA auf den Markt kommen soll, ein reines Elektrofahrzeug.

Kompaktvan für den amerikanischen Markt

Der Kompaktvan bietet Platz im Unterboden für den Lithium-Ionen-Akku, der damit weder die Beinfreiheit einschränkt, noch den Kofferraum verkleinert. Im Inneren erinnert die neue B-Klasse stark an die alte A-Klasse. Das Armaturenbrett weist bekannte Formen auf, nur die Tankanzeige ist nun eine Leistungsanzeige. Der Zeiger pendelt beim Beschleunigen entweder in den roten Bereich oder landet im grünen, wenn die Batterie durch die Rekuperation wieder Saft bekommt.

Die Leistung des kleinen Vans ist ordentlich, 100 Stundenkilometer erreicht er mit seinen 136 PS in weniger als zehn Sekunden. Mit 160 Stundenkilometern Spitze ist man für die amerikanischen Highways mehr als gut gerüstet.

Bilderrechte: © SimpleVision – Fotolia.com

Die neue A-Klasse von Mercedes

© SimpleVision - Fotolia.com

© SimpleVision - Fotolia.com

Mercedes will sich nun in Sachen Sportlichkeit hervortun und in neues Licht rücken. So könnte die neue A-Klasse vor allem für den Kompakten von BMW und Audi große Konkurrenz bedeuten. Möglich ist mit dem dynamischen Design jedoch auch, dass Daimler seine eher konservativen Kunden nicht für sich gewinnen kann.

Denn die vorgenommenen Veränderungen zum Vorgänger zeigen sich radikal. Von der hohen, schmalen und Van-artigen Karosserie, die den Wagen zwar auf vielen Seiten beliebt, aber umso behäbiger in allen Kurven machte, hat man sich hier nun gänzlich entfernt. Auch von der erhabenen Sitzposition und der Kürze der A-Klasse darf man sich verabschieden. Das Modell misst nun etwa 4,3 Meter Breite, rund 1,8 Meter Breite und eine Höhe von 1,4 Metern, womit man sich eindeutig den Maßen der Mitstreiter Audi A3, Volkswagen Golf und dem 1er BMW annähert.

Der Vorstandsvorsitzende Daimlers, Dieter Zetsche, kündigt mutig eine Kehrtwende mit der neuen A-Klasse an, bei der A für Angriff stehe. Auf dem Genfer Autosalon feierte man Weltpremiere mit dem Wagen und setzte mit dem neuen dynamischen Auftreten ein klares Statement. Dahinter stehen auch klare Absichten, denn in Zukunft zielt man bei einem Neuwagenkauf auf ein durchschnittliches Kundenalter zwischen 35 und 45 Jahren ab. In den vergangenen Jahren zeichnete sich mit einem Durchschnittsalter von etwa 55 Jahren bei Mercedes jedoch ein ganz anderes Ergebnis ab. Auch bleibt fraglich, ob man das hoch gesteckte Ziel mit einem fabrikneuen Fahrzeug tatsächlich erreichen kann, da jungen Kunden meist die nötige Kaufkraft fehlt.

Der Preis für das Gesamtpaket von Modernität mit Benzinmotoren, die mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum 115 PS und 211 PS leisten, beginnt bei rund 24 000 Euro.

Vorgestellt: neueste Modelle von Nissan und Mercedes

Bei der diesjährigen Tokyo Motor Show wird vor allem Nissan mit ihrer neuen City-Flitzer-Studie Pivo 3 punkten. Das rein elektronisch betriebene Stadtfahrzeug soll den Vorgänger Pivo 2 folgen und verbessern. Der “Kleine” für die Stadt ist weniger als drei Meter lang und kann durch Radnarbenmotoren und sehr schmalen Hinterreifen fast auf der Stelle wenden. Der Dreisitzer wartet aber noch mit weiteren Annehmlichkeiten auf: so muss sich der Fahrer keine Sorgen mehr um einen Parkplatz in der Innenstadt machen. Das eingebaute Einparksystem AVP ortet freie Parkplätze automatisch und steuert die zielgenau an. Auch seine Batterie soll der Pivo 3 von ganz alleine aufladen und kann in Anschluss via Smartphone wieder an gewünschte Stelle beordert werden. Wann das erstmals möglich sein soll steht allerdings noch nicht fest. Im Gegensatz dazu will Nissan bis zum Ende des Jahres neun neue Sicherheitstechnologien einführen, die sowohl Fahrer als auch alle Beifahrer rundum schützen sollen. Das “Safety-Shield-System” soll unter anderem eine komplette Überwachung der Fahrzeugumgebung gewährleisten.

Aber das ist nicht alles, was die Autobörse hergibt: auch der Daimler-Konzern scheint sich für die Zukunft zu rüsten und hat unlängst angekündigt zwei neue Mercedes-Modelle im US-Werk Tuscaloosa zu produzieren. Darunter auch der neue Mercedes M-Klasse Coupé, der verdächtig dem BMW X6 ähnelt und wohl in direkte Konkurrenz gehen soll. Ab 2015 soll der noch nicht näher benannte SUV-Coupé vom Band gehen und an den Erfolg des X6 anknüpfen oder wohl eher übertreffen.

Die M-Klasse in Coupé-Variante wird sich technisch sehr an dem Original orientieren. Von Allrad betriebenen Fahrzeugen über sparsameren Vier-Zylinder-Diesel-Motoren bis hinzur “grünen” Hybridvariante wird wohl alles auf den Markt kommen. Aber auch die finanziell Bessergestellten und PS-Orientierten werden wahrscheinlich nicht zu kurz kommen und werden an bis zu 500 PS-starken AMG-Modellen ihre Freude haben.

Das Unternehmen Daimler Benz

Beim Unternehmen Daimler Benz handelt es sich um ein Vorgängerunternehmen der heute bekannten Daimler AG. Diese wurde 1926 gegründet und schließlich im Jahre 1998 aufgelöst. Dies geschah aufgrund einer Fusion zwischen der Daimler-Benz AG und der Chrysler Corporation, welche sich von da an DaimlerChrysler AG nannte. Seit 2007 nennt sich diese jedoch nur noch Daimler AG, da der Großteil von Chrysler verkauft wurde.

Geschichtlich ist zu sagen, dass 1883 Gottlieb Daimler erstmals Patenrechte für einen Gasmotor mit Glührohrzündung sichern ließ und somit die Grundlage für einen weltweit ersten schnellen laufenden Verbrennungsmotor schaffte. 3 Jahre später ließ sich dann Carl Friedrich Benz das “Automobil” patentieren, was zu diesem Zeitpunkt jedoch noch ein dreirädriges Fahrzeug war. In den sogenannten goldenen 20er kämpften die meisten Autohersteller ums überleben. Durch die Anregung der Deutschen Bank, dass sich Daimler und Benz zusammen tun könnten taten sie dies letztendlich auch und ließen so den ersten Sitz in Berlin nieder.

Insgesamt gehört dieses Unternehmen zu den ältesten Unternehmen die es in der Automobilbranche gibt. So kann man über die Zeit betrachtet eine ständige Expansion der Firma beobachten und sieht ganz deutlich, dass die Firma immer größer wurde. So waren 1962 immerhin schon 90 Mitarbeitet bei Daimler-Benz angestellt, was sich jedoch nur zehn Jahre später auf 150 000 Mitarbeiter erhöhte. Vor allem am Jahresumsatz kann man den kometenhaften Aufstieg Daimlers beobachten. So hatten sie 1962 ein Jahresumsatz von 4,4 Milliarden. Diesen Wert verdreifachten sie 1972 fast und erwirtschafteten stolze 13,3 Milliarden. In keiner Relation stehen dazu jedoch die Zahlen von 1989 bzw. 1990. So beschäftigte die Firma knapp 20 Jahre später 368 200 Mitarbeiter und kann einen Jahresgewinn von 85,5 Milliarden DM erwirtschaften.

Somit sieht man, dass es in der Wirtschaft auch noch alte Unternehmen mit Geschichte gibt, was seine guten, aber auch seine schlechten Seiten hat.