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Der Citroen C5 Tourer

Wenn man an Sportwagen denkt, dann fallen einen bestimmt schnell ein paar Automarken ein. Ferrari oder Lamborghini zum Beispiel. Aber Citroen? Da denkt man doch eher an ein entspanntes Familienauto wie den C5 Tuner. Citroen hat schon einige Kombi-Fahrzeuge vorgestellt, doch dieser hier sollte anders sein als seine Vorgänger. Von den Kunden als “wattig und weich” bezeichnet, suchte Citroen einen Weg um zukünftig als “rassig und knackig” wahrgenommen zu werden. Das Ergebnis, der Citroen C5 Tourer ist zwar als Familienauto konzipiert, wurde zusätzlich aber von einer Tuningfirma etwas aufgemotzt.

Mit seinem Vierzylinder-Dieselmotor, dem Sechsgang-Automatikgetriebe und der Hydraktiv-Federung garantiert der C5 Tourer eigentlich ein angenehmes Fahrgefühl. Die Tuningfirma Carlsson auf Gut Wiesenhof in Merzig hat den Kombi im Auftrag von Citroen aber etwas verändert, er hat jetzt Spoiler, Schürzen und Schweller. Die aufgemotzte Version hat außerdem Aluminium-Pedalen, ganze 4 Auspuff-Endrohre, Edelstahl-Einstiegleisten und ist in den Farben Perlmuttweiß und Perla-Nera-Schwarz erhältlich. Die fragwürdigste Veränderung an dem ehemaligen Familienauto ist jedoch, dass er tiefergelegt und mit 19 Zoll großen Rädern versehen wurde, wodurch der Komfort nun endgültig verloren geht.

Auto © adamgolabek - Fotolia.com

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Das Traurige ist, dass der Citroen C5 Tourer überhaupt nicht das tut, was er eigentlich tun sollte – sich von anderen Kombis abheben, die inzwischen alle gleich aussehen. Schade, denn mit seiner feststehenden Lenkradnarbe, dem riesigen Kofferraum und dem gelungenen Styling ist die nicht-sportliche Variante eigentlich der ideale Kombi. Er kostet mit Exklusiv-Ausstattung 37.750 Euro. Die aufgemotzte Variante mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, Navigationssystem, Alcantara-Schmuck im Innenraum und weiterem Schnick-Schnack kostet hingegen 45.290 Euro. Ob die Carlsson-Variante ihr Geld wert ist, muss man nun selber entscheiden, doch ihre Familienauto-Eigenschaften scheinen bei dieser Version irgendwie verloren.

Die sechste Generation des BMW 3er

Natürlich setzt auch die neu präsentierte sechste Generation des BMWs 3er auf Eleganz und Sportlichkeit. Der weltweit meistverkaufte Luxus-Flitzer aus Bayern ist noch stärker und größer geworden – und verbaucht dabei sogar noch weniger Benzin als seine Vorgänger.

Die Spur hat sich an der Vorderachse um 3,7 Zentimeter verlängert, an der Hinterachse um 4,7 Zentimeter. Der schicke Sportwagen ist 9,3 Zentimeter länger geworden – das merken vor allem Fahrgäste auf der Rückbank, die bis dahin nicht gerade sehr komfortabel war. Auch der Radstand des neuen BMWs 3er hat sich um fünf Zentimeter verbreitert.

Trotz dieses Zuwachses speckt der Wagen um rund 40 Kilogramm ab. Durch diese Gewichts-Ersparnis und den Einbau von umweltschonenden Technologien wie einer Start-Stopp-Automatik und einer Bremsenergie-Rückgewinnungsanlage wird auch der Verbrauch des Flitzers gedrosselt.

Den neuen BMW Mittelklässler gibt es in mehr Variationen und Ausführungen als je zuvor: Zunächst ist zwischen den unterschiedlichen Ausstattungs-Linien “Modern Line”, “Luxury Line” und “Sport Line” zu wählen. Unter der Motorhaube stehen zwei Diesel-Aggregate, ein Sechszylinder-Benziner und ein komplett neuer Vierzylinder-Turbo zur Auswahl. Auch eine Achtgang-Automatik lässt sich mit allen diesen verschiedenen Motoren kombinieren. Im kommenden Jahr soll der Flitzer auch als umweltschonender ActiveHybrid erscheinen. Kombi-Freunde können sich freuen, auch neue Kombi-Fahrzeuge des BMW 3er sind für 2013 angesetzt.

Auch im Bereich der Elektronik und Assistenz-Systeme hat sich einiges getan: Da wären etwa ein mehrfarbiges Head-Up-Display, über das sich der Tacho oder das Navigationsgerät ganz bequem überwachen lassen, der “Surround View”, der für eine Rundum-Überwachung des Fahrzeugs aus der Vogelperspektive sorgt, und eine Manövrierhilfe für den Fahrer. Ab Februar 2012 erscheint der neue BMW 3er im Handel. Los geht es mit rund 35.300 Euro für den 320d, für den 335i sind bereits knapp 10.000 Euro mehr zu bezahlen.