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Pannenstatistik

panthermedia.net Sigrid Pfeifer

panthermedia.net Sigrid Pfeifer

Die neue Pannenstatistik ist veröffentlicht und bescheinigt den deutschen Autoherstellern ein gutes Zeugnis. Nach Erkenntnissen des Automobilklubs haben die deutschen Autobauer ihre asiatischen Konkurrenten überholt. Allerdings muss man der Euphorie einen kleinen Dämpfer versetzten, denn nicht alle Zwischenfälle fließen in die Statistik des ADAC ein.

Im Hinblick auf ihre Zuverlässigkeit liegen die deutschen Autos ganz weit vorn. In allen Kategorien belegen die heimischen Autos die ersten Plätze und lassen selbst die ehemals dominanten Japaner hinter sich.

In der Kleinstwagenklasse siegt der Ford Ka als deutsches Modell, auch wenn er genaugenommen in Polen auf der Basis des italienischen Fiat gebaut wird. In der Kleinwagenklasse ist es der Mini von BMW, der das Siegertreppchen besteigen darf, gefolgt von Mitsubishi Colt und Opel Meriva. In der Kompaktklasse gilt der Mercedes A-Klasse als besonders zuverlässig, genauso wie die B-Klasse und der BMW 1er.

In der Mittelklasse ist es der Audi A5, der sich den Sieg mit dem Q5 teilt. Nah dran an den beiden ist der BMW X3. Auch in der oberen Mittelklasse und in der Oberklasse sind es deutsche Autos, die als besonders zuverlässig gelten. So verursacht der Audi A6 nur äußerst selten eine Panne, genauso wie der BMW 5er und die Mercedes E-Klasse.

Als Hauptursache für Pannen werden oft Probleme mit der Elektrik angegeben. Die Elektrik in den Fahrzeugen ist heutzutage so kompliziert, dass sie von einem Laien nicht zu verstehen ist. Außerdem steigt die Zahl der elektrischen Geräte immer mehr an Bord, so dass es schneller als früher zu Problemen mit der Autobatterie kommen kann

Die ADAC Pannenstatistik gilt, neben den Studien der TÜVs und der Dekra, als wichtigster Index für die Fahrzeugqualität. Allerdings sind die Zahlen nicht eins zu eins zu lesen, da lange nicht alle Pannen registriert werden und lediglich die Pannen in die Studie aufgenommen werden, die tatsächlich vom ADAC abgewickelt wurden.

Der Honda Jazz

Honda © Nevermore - Fotolia.com

Honda © Nevermore - Fotolia.com

Der japanische Autohersteller Honda hat in Europa etwas gut zu machen. So wurde dieser eigentlich sehr wichtige Absatzmarkt in den letzten Jahren etwas vernachlässigt, sodass Honda nun droht den Anschluss zu verlieren. Dies wollen diese natürlich verhindern, da sie um die Wichtigkeit des europäischen Marktes wissen. Nun wollen sie sich mit dem Kleinwagen Honda Jazz zurückmelden. So macht dieses Modell immerhin in Deutschland ganze 40 % der kompletten Hondaverkäufe hierzulande aus. Dieses Modell wurde nun überarbeitet und soll die Kleinwagenfreunde wieder einmal begeistern und zum Kauf animieren.

Der neue Honda Jazz soll dabei über einen Hybridmotor verfügen. So gibt es einen Motor mit einer Leistung von 88 PS und zusätzlich einen Elektromotor mit 14 PS, welcher bei einem langsamen Tempo allen ie Kontrolle übernehmen kann. Doch zurück zum Anfang. Obwohl der Jazz als Kleinwagen gehandelt wird, ist dies schon sehr grenzwertig. Von außen ist er dabei nicht gerade viel größer als andere Kleinwagen, jedoch von innen hat er ein wahnsinnig großes Raumgefühl. So haben Fahrer und Beifahrer vorne genug Platz um sich nicht zu stören, genauso wie eventuelle Mitfahrer auf der Rückbank. Dieses Gefpühl hat vor allem damit zu tun, dass die Decke des Autos sehr hoch ist und somit viel Platz bietet.

Wenn man sich das Cockpit anschaut mag man am Anfang aufgrund der vielen Dinge verwirrt sein, doch nach einer Eingewöhnungsphase wird man diese kleinen Gagdets lieben. Die primäre Rolle übernehmen die Geräte darin, den Fahrer auf seine Fahrweise hinzuweisen und zu einer umweltfreundlichen Fahrart anzuleiten. So leuchtet der Drehzahlmesser bei einer hohen Beschleunigung dunkelblau und bei einem umweltfreundlichen Tempo in einem zarten Grün.

Wen das neue Modell interessiert, der sollte auf jeden Fall einmal Probe fahren gehen, da sich diese unvergleichliche Gefühl schwer in Worte fassen lässt und deswegen selbst ausprobiert werden muss.

 

Der Bajaj RE60 – Klein aber oho

Indien © TheFinalMiracle - Fotolia.com

Indien © TheFinalMiracle - Fotolia.com

Der indische Automobil-Markt gewinnt an Selbstvertrauen: Nach Tata ist nun das zweite indische Auto namens “Bajaj RE60″ präsentiert worden. Dieses sieht aus wie eine Mischung aus überdachtem Rollstuhl und extrem gedrungenem Kleintransporter, eher kurios als attraktiv. So hatten seine Ingenieure ja hauptsächlich auch seine Zweckmäßigkeit und den Kosten-Nutzen-Faktor im Blick.

Auf der Messe “Auto Expo” in New Delhi wurde das viertürige Mobil vorgestellt. Bis zum 11. Januar werden hier noch Trends und Neuheiten rund um PKWs präsentiert, auch zahlreiche deutsche Hersteller wie Volkswagen, Mercedes und BMW sind dabei. Mit rund 2.000 Euro Kaufpreis handelt es sich bei Bajajs Konkurrenten Tata um den zur Zeit billigsten Neuwagen auf der gesamten Welt – Experten rechnen damit, dass der RE60 für einen ähnlichen Preis über den Ladentisch gehen wird. Bajaj ist bereits ein guter Name in Indien, das Unternehmen produziert bereits erfolgreich Motorräder, Rikschas und Motorroller.

Blickt man unter die Motorhaube des skurillen Rechtsecks, findet man 200 Kubikzentimeter Hubraum und kommt damit auf eine Spitzengeschwindigkeit von gerade mal 70 km/h. Auf 100 Kilometern verbraucht man sagenhafte 2,5 bis 3 Liter Benzin. Sicherlich klingt das irgendwie lächerlich in den Ohren eines Europäers, der mindestens einen Fiat Punto oder einen vergleichbaren Wagen herumstehen hat: Doch wer bislang seine Familie per Motorroller durch die ganze Stadt kutschierte – und das ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel in Indien – der wird den Kauf eines PKWs wie den Tata oder RE60 definitiv als Aufstieg und große Verbesserung wahrnehmen.

Satish Kumar zum Beispiel. er ist etwa ist 38 Jahre alt und kommt aus einem kleinen Dorf aus Nordindien. Er ist der einzige im Dorf, der ein eigenes Auto besitzt, den Tata Nano. Um die Sitze zu schonen, lässt er die Plastiküberzüge so lange wie möglich darauf – so viel bedeutet ihm sein eigener PKW. Für viele Inder sind die 2.000 Euro Kaufpreis der Verdienst von mehreren Jahren Arbeit.

Kleiner Wagen, große Summen

Autohersteller bieten verschiedene Automodelle an, von Geländewagen über Coupés bis hin zu Luxuskarosserien. Doch wer hätte gedacht, dass ausgerechnet bei Kleinwagen ein derartig satter Umsatz erwirtschaftet wird?

Mit dem Verkauf von Kleinwagen war vor 10 Jahren kaum Gewinn zu erzielen. Sie waren weder besonders beliebt, noch wurde von den Herstellern besonders viel in die kleinste Kategorie investiert. Gewinne wurden bei den Mittel- und Luxusklassen eingefahren, wodurch lange Zeit der Fokus in weitere Gewinnoptimierung dort angelegt wurde. Doch die Zeiten ändern sich. Ob nun wegen dem gesteigertem Umweltbewusstsein oder den praktischen sowie finanziellen Aspekten eines Kleinwagens: kleine Autos sind auf der Überholspur, zumindest preislich stehen sie den größeren Modellen nicht mehr viel nach! Eine Studie der Universität Diusburg-Essen fand heraus, dass der die Preise für Kleinwagen in den letzten fünf Jahren um sieben Prozent gestiegen sind und im Durchschnitt bei 14.126 Euro liegen. Berücksichtigt man, dass sich der Wert auf die Basispreise mit Grundausstattung bezieht, wird klar, dass der wahre Anstieg höher ausfällt, denn kaum noch jemand gibt sich heutzutage mit der Grundausstattung zu frieden, zumal bei manchen Herstellern sogar für selbstverständlich gehaltene Details wie ein Reserverad, einen Aufpreis zur Folge hat.

Dass die Neufahrzeuge mit allerlei Extras vom Hof gehen, hat aber nicht nur mit den individuellen Vorstellungen und Wünschen der zukünftigen Besitzer zu tun. Händler präsentieren zu besseren Werbezwecken die durchaus günstigen Einstiegspreise der Grundmodelle, um dem sich am Haken befindlichen Kunden im Anschluss eine Liste mit attraktiven Extras vorzulegen, auf die man dann nur schwer verzichten möchte. So summieren sich mitunter kleinere Beträge für eine verchromte Auspuffblende oder Aluminium-Einstiegsleisten schnell zu einem deutlich höheren Gesamtpreis, der dann schon wieder fast dem eines Mittelklassefahrzeugs entspricht, als Basismodell versteht sich.

Aber nachwievor gibt es die günstigen Kleinwagen: erst vor ein paar Jahren hat die Renault-Tochter Dacia kleine Preise versprochen und mit dem Sandero auch eindrucksvoll gehalten. Ab 6.990 Euro ist der Kleine günstig zu haben, aber auch hier werden 60 Euro für das Ersatzrad fällig.

Das Neueste von der Tokio Motor Show 2011

© Achim Baqué - Fotolia.com

© Achim Baqué - Fotolia.com

Auf der Tokyo Motor Show in Dezember will Mitsubishi mit zwei neuen Fahrzeugen – dem Kleinwagen Mirage und dem Mittelklasse-SUV Concept PX-MiEV II – Premiere feiern.
 
Den Mirage hat der Hersteller als ein preisgünstiges, wirtschaftliches und zudem CO2-armes Einstiegsmodell angekündigt. Der Kleinwagen ist nur 3,71 Meter lang und soll trotzdem Platz für fünf Personen bieten. Ein Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum sorgt für Antrieb. Serienmäßig an Bord ist ein Start-Stopp-System. Mitsubishi verspricht für den Mirage äußerst niedrige Verbrauchswerte, die man durch den Leichtbau, reduzierte Roll- und Luftwiderstände sowie Optimierungen an Motor, Kraftübertragung und Bremsen erreicht hat. Wenn man der
japanischen Verbrauchsmessung Glauben schenken will, soll der Kleinwagen mit einem Liter Kraftstoff 30 Kilometer weit kommen. Den Mirage hat man also als Weltauto konzipiert, der rund um den Erdball verkauft werden kann. Der Mirage geht im März 2012 zunächst in Thailand an den Start. Ende 2012 sollen dann die Linkslenker-Versionen für Europa an den Start gehen. Noch weiß man aber nicht, unter welchem Namen der Mirage in Europa angeboten wird.

Die zweite Neuheit, die Mitsubishi auf der Messe in Tokio präsentieren will, ist der Concept PX-MiEV II. Dabei handelt es sich um ein SUV, welches über Plug-in-Hybridantrieb und Elektro-Allrad-Technologie verfügt. Der Hersteller hat beim Hybridsystem vom Elektro-Kleinwagen i-MiEV abgeleitete Technologien mit einem Verbrennungsmotor kombiniert. Bei dem Verbrennungsmotor handelt es sich um einen Zweiliter-Benziner mit vier Zylindern. Die Batterie soll eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern möglich machen. Der Verbrennungsmotor kann je nach Lade- und Fahrzustand als Generator oder zweite Antriebsquelle dazugeschaltet werden. Zusätzlich hat der Fahrer die Möglichkeit, den elektrischen Fahrmodus oder den Lademodus leicht per Knopfdruck zu aktivieren. Der Concept PX-MiEV II hat pro 100 Kilometer einen Verbrauch von 1,7 Liter Kraftstoff. Der Hersteller hat die Gesamtreichweite mit über 800 Kilometer angegeben.

Audis kleine “Sparer”

© Photo Passion - Fotolia.com

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Auch Audi möchte in Zukunft mit einer Auswahl an sparsamen Kleinwagen für den Kunden dienen. Dafür sollen neben dem A1, A2 sowie dem City, nun auch die dritte Generation des A3 sorgen.

Zunächst jedoch ist eine Neuauflage des 2005 eingestellten A2 im Gespräch, das konnten nun sowohl der Vorstandsvorsitzende als auch der Entwicklungschef bei Audi bestätigen. Wie genau das realisiert werden soll, ist jedoch noch unklar, steht das Lastenheft doch noch keineswegs fest. Damit auch der Kleinwagen Audi zum Sparvergnügen wird, hat man hier konkrete Vorstellungen, wie ein zukünftiger A2 auf den Straßen in Erscheinung treten soll. Doch auch wenn man sich schon sicher ist, dass man hier eine wahre “Öko-Ikone”, auch optisch, auf den Markt bringen will, kann damit nicht vor 2013 gerechnet werden.

Eine Neuaflage für den Audi A3 jedoch sollte noch in diesem Jahr auf dem Programm stehen. Hier will man sich nicht mehr auf das alte Design verlassen und setzt zukünftig auf mehr Sportlichkeit, und auch von den Saugmotoren soll sich, wie schon beim A1 begonnen, distanziert werden.

Stattdessen kommt hier ein breites Spektrum an TSI-Vierzylindern zum Einsatz. Diese bieten eine Leistung von 105 bis rund 280 PS. Zum Teil wird der A3 auch mit einem 1,6-Liter-TDI und einer neuen Generation von Zweiliter-Common-Rail-Dieseln versehen. Der A3 soll so zum Massenliebling werden und sich in Sachen Absatz außerdem als echtes Schwergewicht erweisen. Den krönenden Abschluss hierbei soll ein RS3 bilden, der in dieser Baureihe erstmals von der Quattro GmbH mit einem 340 PS starken Fünfzylinder-Turbo ausgestattet wird.

Aktuelle Volkswagen-Modelle auf der IAA

Bei der IAA in Frankfurt am Main ist in den letzten Tagen ordentlich was los. So wird dort nicht nur ein Auto nach dem anderen ausgestellt, sondern regelrecht vorgeführt. So hat fast jeder Konzern ein bestimmtes Modell welches er den Kunden vorstellen möchte um diese für sich zu begeistern und von der Konkurrenz wegzulocken. So wir der neue 911er von Porsche gefeiert oder aber auch der neue Audi, welcher als Kraftprotz mit geringem CO2 Ausstoß überzeugen möchte.

Auch VW hat eine große Show und eine Menge neuer Wagen zu präsentieren. So äußerte der Volkswagen-Chef Martin Winterkorn ein paar weise Worte nachdem die Lamborghinis und Bugattis ihren Runden gedreht und genug Rauch ausgestoßen hatten. Er vermeldete, dass der VW-Konzern so sicher und stabil wie noch nie dastehe und immer weiter Wachstum zu verzeichnen habe. Jedoch dürfe man auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen mahnte Winterkorn. Er äußerte das Renditen und Gewinne nicht alles seien und man sich vor allem auch den gesellschaftlichen Trends und dem Wohlbefinden der Kunden und Mitarbeiter richten müsse um weiterhin solch gute Ergebnisse zu zielen. Diese Worte wählte Winterkorn nicht ohne Grund, denn immerhin plant er mit seinem Konzern 2018 Weltmarktführer zu sein und hat sich somit ein realisierbares aber anstrengendes Ziel gesetzt.

Nun wurde auch der langersehnte VW-Up! präsentiert, welche Fiat als Spitzenreiter bei den Kleinwagen ablösen soll. So kam es zu einem bunten Ballettauftritt von vielen verschieden VW-Ups. Preislich soll dieser Wagen nun knapp unter 10 000 Euro kosten. Der Erfolg des Up!s wird wegweisend für den VW-Konzern sein, da sie sich dort nicht noch eine Pleite wie beim Lupo oder beim FOx erlauben dürfen, sondern auch in diesem Bereich ganz vorne mitmischen müssten um das Ziel für 2018 einhalten zu können.