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Schnapszahl für Subaru: 33 Jahre in Deutschland

Subaru blickt auch auf eine erfolgreiche Rallye-Tradition zurück

Subaru blickt auch auf eine erfolgreiche Rallye-Tradition zurück

Am 10. Oktober 1980 wurde die Subaru Deutschland GmbH gegründet. Nun hat der erfolgreiche Konzern hierzulande bereits seine dritte Schnapszahl erreicht und kann auf eine recht positive Vergangenheit zurückblicken. Der weltweit größte Allrad-Pkw-Hersteller begann vor 55 Jahren damit, in Japan das erste kleine Fahrzeug für das breite Volk anzubieten.

Erfolgsformel: 4×4

Den Trend, einen 4×4-Antrieb zu nutzen begründete Subaru bereits 1972, als man den Leon Station Wagon 4WD auf den Markt brachte. Bei diesem Modell konnte man ganz innovativ den Allradantrieb bei Bedarf hinzu schalten. 15 Jahre darauf folgte mit dem XT das erste Modell mit permanentem Allradantrieb. Das Besondere bei Subaru war die visionäre Möglichkeit, selbst alltagstaugliche Fahrzeuge mit diesem Antrieb erstehen zu können. Für damalige Zeiten eine echte Ausnahme, da man diese Eigenschaft lange Zeit nur den Offroad-Maschinen zusprach, an SUVs war noch nicht zu denken.

Flexibel, wenn nötig

Die Fusion von Boxermotor und 4×4-Vortrieb bleibt bis heute ein echtes Alleinstellungsmerkmal für den japanischen Traditionshersteller. Diese stabilisierende Symmetrie schafft eine ausgewogene Fahrweise, die man nach wie vor nur bei einem Subaru vorfindet. Grundsätzlich bestimmt noch heute der Allradantrieb das Modell-Portfolio des Herstellers wie an den Fahrzeugen Forester, Legacy, Outback, XV, Impreza und WRX STI erkennbar ist. Wenn es aber zum Modell eines Minivans kommt, dann ist Subaru auch schon mal bereit, seinem Modell Trezia einen Frontantrieb zu gönnen – oder einen Sportwagen wie den BRZ mit einem Heckantrieb auszustatten.

Das Markenzeichen Subarus ist übrigens das Sechs-Sterne-Oval. Dies vereint zwei Bedeutungen in sich. Einerseits steht das Zeichen für die sechs sichtbaren Sterne des Plejaden-Systems, andererseits symbolisiert es die sechs Unternehmen, aus denen die Dach-Firma Fuji Heavy Industries damals hervorgegangen ist.

Bilderrechte: © Artur Shevel – Fotolia.com

Mazda – Seit fast 40 Jahren in Deutschland

© Ben - Fotolia.com

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Und wieder ein Jubiläum einer inzwischen schon sehr lange bei uns etablierten Marke aus Japan: Mazda wird 40 europäische Jahre alt. Nach wie vor haften dem soliden Japaner etwas pragmatisches an. Trotz aller Unauffälligkeiten hat sich die Marke Mazda in all den Jahren bei uns festgesetzt. Baureihen wie der 323, der seiner zeit dazu angetreten war, in der Golf-Klasse zu wildern oder der auf den 616 folgende 626 sind im Laufe der Zeit zu einer Art Klassiker geworden. Ein ganz besonderes Image verfolgte den sportlichen Roadster MX-5. Er stand sinnbildlich für eine Generation selbständiger und moderner Frauen, dich sich selber etwas Gutes tun wollen. Das Bild zweier bester Freundinnen im Alter zwischen 30 und 45, die mit wehendem Kopftuch und Anti-Männer-Songs aus dem Radio durch die Stadt düsen, ist ein typisches MX-5-Klischee. Aber was solls, das Modell schuf ein neues Image für die biedere Marke und schlug daher auch markttechnisch neue Wege ein. Und siehe da, den MX-5 gibt es bis heute noch auf unseren Straßen, wie auch aktuell folgende Modelle:

- Mazda2 (klein)
- Mazda3 (kompakt)
- Mazda5 (Van)
- Mazda6 (Mittelklasse)
- MX-5 (Roadster)
- CX-5 (Kompakt-SUV)
- CX-7 (Mittelklasse-SUV)
- BT-50 (Pick-Up)

Natürlich lässt sich Mazda zu solch einem prestige-trächtigen Jubiläum nicht lumpen und kündigt als Geburtstagspräsent für seine treuen Kunden diverse Sondereditionen an, darunter die „Edition 40 Jahre“ für einige Modelle. Wobei man da natürlich lediglich von Unternehmensseite aus von einer Art Geschenk sprechen kann, für die Kunden ist natürlich nichts umsonst – aber immerhin gibt es Preisvorteile.