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Das Unternehmen Mitsubishi

© Norman Chan - Fotolia.com

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Bei Mitsubishi handelt es sich um ein Unternehmen, welches seinen Sitz in Japan hat und auch eine japanische Firma ist. Bekannt sein dürfte dabei vor allem das Mitsubishi-Logo. Dieses besteht aus drei Rauten, die sich in der Mitte mit ihren Eckpunkten berühren und somit in gewisser Weise ein Dreieck darstellen. Dabei spielt der Konzern auch noch auf das Logo an, da mitsu “drei” bedeutet und hishi “Raute”. 

Die Firma hatte sich bereits 1870 gegründet und war damals als Schifffahrtsunternehmen bekannt. In den Jahren danach weitete sich Mitsubishi immer weiter aus und kaufte viele Schiffe auf. Es dauerte nicht lange, bis der Konzern sich auch auf andere Wirtschaftszweige konzentrierte, in diesem Fall das Bankwesen, der Handel und die Immobilien. Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges spezialisierte sich der Konzern auch auf die Waffenindustrie und konnte zum führenden Produzenten Japans aufsteigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg umfasste Mitsubishi bereits 200 unterschiedliche Unternehmen und es war kein Ende in Sicht. 

Sehr bekannt dürften auch die drei Grundsätze des Konzerns sein, welche vom vierten Präsident Mitsubishis in den dreißiger Jahren veranlasst wurden. Dabei geht es um die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, dem Anstand und der Gerechtigkeit und letztendlich um die Völkerverständigung durch Handel. 

Heutzutage ist Mitsubishi vor allem aufgrund seines Fahrzeugbaus bekannt. So gibt es zahlreiche Autos die man hier kennt und die somit auch den Weg nach Europa gefunden haben. Doch auch im Motorsport hat es der Konzern geschafft, sich zu etablieren. So kann dieser viele verschiedene Erfolge nachweisen. Sei es nun im Rallye Sport oder aber bei der FIA WM oder der GT 3000 Series – überall hat Mitsubishi mindestens einen Sieg verbuchen können.

Japans Autoindustrie plant neue Modelloffensive

 Auf der diesjährigen Tokyo Motor Show unter dem Mottor “Mobilität kann die Welt verändern” haben die Hersteller sowohl marktreife Umweltautos, als auch Elektromobil-Konzepte für die Zukunft vorgestellt. Autos aus Japan, ob Kombi, Limousine oder Kleinwagen, sind betont umweltbewußt. Nach der Krise in Fukushima scheinen die japanischen Automobilhersteller extra viel Wert darauf zu legen, die Umwelt nicht noch weiter zu belasten. Toyota hat sein erweitertes Hyridprogramm vorgestellt, dabei ist der kompakte Aqua der Spitzenreiter in Sachen Umweltfreundlichkeit. Laut Herstellerangaben hat der Aqua den effizientesten Brennstoffverbrauch weltweit. Medienberichte, die von einer Motorenkooperation von Toyota und BMW erzählten, im Zuge derer die Japaner den Münchenern die Hybridtechnologie zur Verfügung stellten und BMW im Gegenzug Dieselmotoren nach Japan liefere, hat BMW als Spekulationen zurückgewiesen. Doch auch die deutschen Automobilbauer wollen verstärkt auf Hybridtechnologien setzen und damit auf den japanischen Markt drängen. Dieser ist nämlich wegen des starken Yen wieder interessant geworden.

Der japanische Markt gilt weiter als Testmarkt für neue Anwendungen und die japanischen Hersteller wollen weiterhin mit ihren Entwicklungen im Gebiet der Elektromobilität die Zukunft der umweltfreundlichen Automobile bestimmen.

Der Hersteller Nissan hat auf der Messe die dritte Version der Elektrostudie Pivo vorgestellt. Das umweltfreundliche Elektroauto verfügt über ein neues Lenk- und Parksystem. Damit ist das Fahrzeug besonders wendig, sucht sich einen Parkplatz selbst und sorgt beim Parken sogar selbstständig für Strom-Nachschub. Außerdem kann das Auto per Anruf über ein Smartphone vom Fahrer oder von der Fahrerin angewiesen werden, beispielsweise zur Parkplatzausfahrt zu kommen.

Der MiEV House von Mitsubishi kann im Notfall sogar ein Haus mit Strom versorgen. Der Atomunfall in Fukushima hat also einiges Umdenken bewirkt und auch die Autobauer beschäftigen sich nun verstärkt mit verbesserter Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit und überlegen, wie die Elektroautos auch in intelligente Stromnetze integriert werden können.

Das Unternehmen Honda

Viele heutige Autos stammen aus Asien. Bei vielen gelten sie als beliebt, weil sie sehr robust sind und ihnen nachgesagt wird, dass sie viel aushalten würden. Und so verwundert es wenig, dass Honda mit seinen Wagen der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt ist.

Eigentlich kommt Honda aus Japan. Der Name kommt ebenfalls aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt “Forschung und Industrie”. Neben dem Autozweig gibt es seit Neustem auch einen Bereich, indem Honda ein Geschäftsreiseflugzeug baut. In ihrer Produktion schaffen sie es im Jahr 22 Millionen Motoren herzustellen, weshalb sie neben den auf Börsenwerten beruhenden größter Automobilhersteller der Welt auch noch größter Motorenhersteller der Welt sind. Insgesamt hat Honda auf der ganzen Welt 30 Produktionsstätten und Werke und beschäftigt rund 179.000 Mitarbeiter.

Gegründet wurde Honda im Jahr 1848, am 24. September. In Tokio hat Honda seinen offiziellen Geschäftssitz. Mit einem Umsatz von 12 Bilionen Yen sind sie eine der Marktführer im Automobilbereich. Besonders bekannt wurde Honda in der Öffentlichkeit durch die Erfolge im Motorsport, allen voran Valentino Rossi, der 2003 zum dritten Mal in Folge die Weltmeisterschaft in der Elite des Motorradstraßensports wurde. Dass Honda auch eine der innovativsten Autohersteller ist, beweist die Tatsache, dass sie jedes Jahr in der Bestenliste von jährlichen Auszeichnungen zu finden sind. Und auch der “Engine of the Year”-Preis geht gerne oft nach Japan. Der japanische Autohersteller bietet eine breite Produktpalette. Hierbei gibt es Honda Kleinwagen, als auch Honda Sportwagen und Wagen aus der oberen Mittelklasse. Seinen Ursprung schaffte Honda allerdings auf einem ganz anderen Bereich – nämlich den des Fahrradmotors. Deswegen produzierte am Anfang seiner Geschichte Motoren zum Antrieb von Fahrräder. Anders als andere japanische Autohersteller ist Honda unabhängig, weil sie es geschafft haben, mit anderen Unternehmen zu fusionieren.