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Volvo greift an: Concept-Car auf IAA

Volvo zeigte auf der IAA eine von drei neuen Studien.

Volvo zeigte auf der IAA eine von drei neuen Studien.

Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt a. M. zeigte der schwedische Automobilhersteller Volvo ein progressives Concept Coupé in typisch skandinavischem Design. Das Fahrzeug ist ein Mix aus Tradition und Moderne.

Volvo Concept Coupé: Ein Ausblick auf die nächsten Generation

Die erste von insgesamt drei Studien feierte in Frankfurt Weltpremiere. Das Concept Coupé, das aus der Feder des ehemaligen VW-Designers Thomas Ingenlath stammt, der jetzt Senior Vice President Design bei Volvo ist, kommt mit dynamischen Proportionen, die besonders in der Seitenansicht deutlich werden. Das Konzeptauto gibt Aussicht auf die zukünftige Formensprache der Volvo-Modelle, wie z.B. für den Volvo XC90, der Ende 2014 präsentiert wird. Man arbeite jedoch noch an einer endgültigen Gestaltung des Kühlergrills und des Markenlogos, das man mit dem neuen XC90 nächstes Jahr dann vorstellen wolle, hieß es bei Volvo.

Modern, futuristisch, elegant

Beim Concept Coupé, in dem sich auch Elemente des 1960er-Coupé-Klassikers Volvo P1800 widerfinden, ist der Abstand zwischen Armaturenbrett und Vorderachse gewachsen, dafür wurde die Fahrerkabine leicht nach hinten versetzt. Sportlich elegant wirkt der Wagen besonders durch seine dynamische Dachlinie, die niedrige Motorhaube und die 21 Zoll großen Räder. Die Front wird dominiert von der neuen Motorhaube und den Scheinwerfern mit horizontalen, T-förmigen Tagfahrleuchten. Das wirkt futuristisch.
Im Innenraum setzt Volvo mit handgefertigten Elementen, wie z. B. einer ledernen Instrumententafel, Akzente. Dunkelblaue Teppiche, Metallapplikationen und Einsätze aus Holz wirken luxuriös. Im Cockpit dominiert ein großer Touchscreen, der mit der digitalen Instrumentenanzeige sowie dem Head-up-Display interagiert.

Bilderrechte: © etraveler – Fotolia.com

Die Kabinenroller auf der IAA

Noch bis zum 25. September 2011 haben Automobil-Begeisterte und Tuning-Fans die Gelegenheit, bei der weltgrößten Automobil-Ausstellung dabei zu sein: In den Messehallen in Frankfurt am Main findet derzeit die 64. Internationale Automobil-Ausstellung, kurz IAA, statt, auf der Trends und Autos von Morgen präsentiert werden.

Reine Zukunftsmusik oder realistische Studien – bei den vorgestellten Einspur-Autos wie dem VW Nils oder Audi Urban Concept scheiden sich die Geister. Definitiv sind sie der Hingucker dieser Ausstellung und gewagte Exponate. Die Vehikel sind eine ausgefallene Mischung aus Auto und Motorrad, äußerst schmal und wirken auf den ersten Blick eher wie eine Seifenkiste als ein straßentaugliches Gefährt.

Im Audi Urban Concept finden zwei Person im schmalen Cockpit Platz, der 15kW starke Elektro-Motor wird bis zu 100 km/h schnell und kommt auf eine gute Reichweite von 70 Kilometern – das geht nur, weil die futuristische Studie durch Karbon-Karrosserie keine 500 Kilo wiegt. Doch Konkurrenz gibt es bereits: VW präsentiert den Einsitzer Nils, der aus vergleichbaren Teilen gefertigt ist, und Opel den Rak-E, der auf ein phänomenales Gewicht von nur 380 Kilo und damit auf eine Reichweite von 100 Kilometern und 120 km/h Spitze kommt.

Die drei Gefährte sind Antworten auf aktuelle Fragen, die die Automobil-Hersteller weltweit angehen müssen: Wie sieht das Gefährt der Zukunft aus? Wie lassen sich Elektro-Autos bezahlbar machen, wie ihre Reichweite erhöhen? Wie lassen sich junge Kunden an das Unternehmen binden? Denn genauso wie sich die Lebensumstände der heutigen Gesellschaft immer rasanter ändern, müssen sich auch die Fahrzeuge an den Stadtmenschen von heute anpassen.

Rein technisch könnten die Modelle in zwei bis drei Jahren in Serie gehen, doch realistisch erscheint das nicht. Das größte Problem: Die hohen Fertigungskosten. Um mit einem attraktiven Preis am Markt zu punkten, müssten die Einspur-Autos rund 30 Prozent billiger werden.