Artikel-Schlagworte: „Batterie“

Die Geschichte der Elektroautos

Mit einem Elektroauto wird ein durch elektrische Energie angetriebenes Automobil bezeichnet. Diese Art des Antriebes gewinnt vor allem in der letzten Zeit wieder eine größere Aufmerksamkeit. Der Ursprung des Elektroautos ist jedoch schon ein ziemlich alter.

So bestimmt die Entwicklung des Elektroantriebes parallel auch die Anfänge der Elektroautos maßgeblich. So wurde 1821 der Elektromagnetismus gezeigt, bei dem eine kontinuierliche Rotation erzeugt werden konnte. Ab den 30er Jahren entstanden dann aus den wirklich verschiedensten Elektromotorentypen und Batterievarianten die aller ersten Elektroautos. Man muss sich dabei einmal klar werden, dass dies über 180 Jahre her ist und die Elektroautos immer noch nicht zu den Standardfahrzeugen auf unserem Planeten gehören, sondern in den nächsten Jahren erst wirklich eingeführt werden sollen. So wurde beispielsweise ein Elektromotor an einer Elektrolok getestet welche auf einem Gleis in einem Meter Durchmesser ihre Runden drehte. 1851 wurde dann eine Probefahrt mit einer echten Elektrolok durchgeführt, welche immerhin eine Spitzengeschwindigkeit von 31 km/h erzielte, welche aber nicht lange gehalten werden konnte. Insgesamt verfügte diese Lok immerhin schon über 20 PS. Seit 1860 gab es dann immerhin schon die ersten wiederaufladbaren Bleiakkumulatoren.

In heutigen Studien geht man davon aus, dass der Verbrennungsmotor in mittelfristiger Sicht dem Untergang geweiht ist, da die Kosten zu groß werden und der Elektromotor einfach effektiver wäre. So geht von einem irgendwann eintretenden Boom aus, wobei selbst VW für das Jahr 2020 den Marktanteil von Elektroautos nur auf 2%-3% schätzt und man somit gespannt sein darf wie sich dieser Markt wirklich entwickeln wird. Bis jetzt lässt auch dieser Boom noch in Deutschland auf sich warten, obwohl die Politik dabei optimistisch bleibt und die Entwicklung sehr großzügig fördert. Somit wird das Elektroauto sicherlich irgendwann unsere Straßen erobern und Dinge wie Benzin und Diesel vergessen lassen.

 

Wie funktioniert ein Hybridauto?

Auf dem Automarkt geht der Trend immer weiter in die Richtung des Umweltbewusstseins. So gewinnen bei Kritiken zu neuen Autos die Werte des CO2 Ausstoßes eine immer größere Bedeutung und auch auf einen niedrigen Spritverbrauch wird geachtet. Auch nach alternativen Antriebsmöglichkeiten wird gesucht, sodass Erdgas oder Elektroautos interessante Alternativen sind. Bei den Elektroautos ist leider die Reichweite noch sehr gering, sodass diese erst in ein paar Jahren zu einer ernsthaften Alternative werden können. Ein guter Übergang ist hierbei das Hybridauto. Dabei handelt es sich quasi um eine Art Übergang zwischen dem herkömmlichen Verbrennungsmotor und dem umweltfreundlichen Elektroaggregat.

So schafft es der Hybrid mit einem gewöhnlichen Otto- oder Dieselmotor einen Generator anzutreiben, welcher die Akkumulatoren auflädt. Durch diese Arbeitsmethode kann der Verbrennungsmotor relativ klein gehalten werden. Somit ist der Verbrennungsmotor nur dazu gedacht, die Akkumulatoren aufzuladen. Anschließend wird das Fahrzeug nur noch über den Elektroantrieb angetrieben und der Verbrennungsmotor lädt die Akkumulatoren in einem niedrigen Drehzahlbereich immer wieder auf. Somit ist es sogar möglich, dass das Auto in einer Umweltzone der Großstädte nur mit dem Elektromotor über kurze Strecken angetrieben werden kann. Da schaltet sich der Verbrennungsmotor erst wieder ein wenn ein kritischer Moment bei den Akkumulatoren erreicht ist um diese erneut aufzuladen.

Der Hybridantrieb erfreut sich immer weiterer Beliebtheit. Jedoch hat er auch noch einige Nachteile. So kostet er relativ viel, was vor allem an den Akkumulatoren liegt. So haben diese auch noch den Nachteil recht große zu sein, jedoch über eine viel zu geringe Laufzeit zu verfügen. Da wird vor allem auf Verbesserungen in der Technologie gehofft, sodass dieses Modell noch attraktiver wird.

Vorreiter in der Autobranche war hierbei übrigen Toyota mit dem Prius.