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Der Absatzmarkt in China boomt

Chinas Straßen © kalafoto - Fotolia.com

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China ist eine der am stärksten wachsenden Wirtschaftsländer. Diese Neuigkeiten dürfte keinen überraschen und bestehen schon seit einigen Jahren. Doch was überrascht und irgendwie auch beeindruckt ist das Kaufverhalten der Chinesen. So ist es Gang und Gebe in China, dass wenn man ordentlich Geld besitzt und es auch zu etwas gebracht hat dies mit Besitz der Öffentlichkeit präsentieren möchte.

Seit mehreren Jahren ist eines der Luxusgüter, welches in China des Besitz widerspiegelt das Auto. Diese Neuigkeit ist auch noch nicht so besonders, da dies in vielen Gegenden ähnlich ist und auch bei uns in Deutschland noch der Fall ist. Viel mehr überrascht jedoch, dass die Chinesen einen Fokus auf die westlichen Autos gelegt haben. So werden vor allem BMW oder Mercedes gekauft. Am beliebtesten sind dabei die langen Modelle welche wirklich Eindruck schinden. 

Nach dieser Erfolgswelle dachte sich nun auch die Geschäftsleitung vom Smart, dass man auf den chinesischen Markt exportieren könnte und dort ähnliche Erfolge erzielen könne wie etwa Mercedes.

Nach einem holprigen Start, welcher darin begründet war, dass man in China die Marke einfach noch nicht kannte, gelang den Produzenten vom smart der Aufsprung auf den chinesischen Markt. So verkaufen sie wirklich hohe Stückzahlen und haben es geschafft China mittlerweile zum wichtigsten Absatzmarkt nach Deutschland und Italien zu machen. Eine Statistik zeigt dabei übrigens, dass die meisten Leute den Smart als Zweitwagen kaufen und bereits über einen BMW oder Mercedes verfügen. Außerdem zeigt sie auch, dass die Hälfte der Käufer Frauen sind und somit den Smart immer mehr zum Lifestyleprodukt im fernöstlichen Land machen.

Neuer Absatzmarkt Billigautos

 Billigautos werden immer beliebter und sorgen immer mehr für viel Gesprächsstoff. Der indische Autohersteller Zaza hat mit dem Kleinwagen Nano das billigste Auto der Welt präsentiert. Dies lassen die großen der Autoindustrie nicht auf sich sitzen und nun sind sie nach und nach dabei ein ebenbürtiges Auto zu kreieren.

Toyota, der weltweit größte Autobauer, denkt über einen neuen Kleinwagen, besser gesagt ein Billigauto, nach, das in Russland produziert werden soll. Gebaut werden soll das Werk in St. Petersburg. Festgelegt haben sie sich aber noch nicht, welche Modelle alle gefertigt werden. Unter den zu produzierenden Autos könnte aber ein neues günstiges Modell sein, dass nur 7000 bis 10.000 Dollar koste. Toyota werde definitiv die Produktion in Russland voran treiben. In Russland werden mehr Toyotas verkauft als in Deutschland. Aus diesem Grund orientiere man sich an dem dortigen Markt.

Der indische Konzern Tata hatte vor einigen Jahren das billigste Auto der Welt vorgestellt. Dies war der Nano, der das „Volksauto“ genannt wurde. Das Auto verbrauche weniger als fünf Liter Benzin auf 100 Kilometer und würde ein bisschen mehr als 100 Stundenkilometer fahren.

Volkswagen will da natürlich mitziehen. Geplant war ein „Polo IM“, der im indischen Pune gebaut werden sollte. Auch hier sollte der Preis deutlich unter 10.000 Euro liegen. Auf der diesjährigen IAA wurde dann auch der neue VW UP! Vorgestellt, der neue Kleinwagen, der wieder unter 10.000 Euro kostet. Damit reiht er sich in die Folge des Lupos und Fox ein. In den Schwellenländern soll er in einer Sparversion produziert werden, sodass er dort nur 5000 bis 6000 Euro kosten soll.