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Golf-Produktionen in Brasilien

Brasilien produziert un importiert Fahrzeuge im großen Stil

Brasilien produziert un importiert Fahrzeuge im großen Stil

Der brasilianische Zweig der Volkswagen-Familie bekommt bald prominenten Zuwachs. Wie Thomas Schmall, Präsident von Volkswagen do Brasil, jüngst verlauten ließ, will der Konzern die stolze Summe von 170 Millionen Euro in die Hand nehmen und in das Werk Curitiba im brasilianischen Bundesstaat Paraná investieren. Diesen Deal brachte Schmall gemeinsam mit Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff unter Dach und Fach.

Brasiliens Bänder laufen heiß

Damit erhält das Werk, das 1999 die Produktion aufnahmen, neben beispielsweise der Audi-Limousine A3, den Zuschlag für eine weiteres Prestige-Modell. Weiter Modelle, die in Curitiba vom Band laufen sind Fox, Fox BlueMotion, CrossFox und SpaceFox. Mit dem neuesten Vertragsabschluss steigen die brasilianischen Investitionen des Wolfsburger Herstellers bis zum Jahr 2016 auf eine Gesamtsumme von 3,57 Milliarden Euro. Der Produktions-Vorstand der VW Aktiengesellschaft und gleichzeitige Chef der Region Südamerika, Dr. Michael Macht, erklärt zu diesem strategischen Schritt: “Diese Investitionsentscheidung ist ein Beleg für das große Vertrauen, das Volkswagen in den brasilianischen Automobilmarkt setzt. Brasilien entwickelt sich zu einem der weltweit größten Produzenten und Absatzmärkte von Kraftfahrzeugen. Mit dem Modularen Querbaukasten (MQB) bringen wir nun unsere fortschrittlichste Produktionstechnologie auch nach Brasilien.“

Gol ist Verkaufsschlager

Das Engagement von Volkswagen in Brasilien blickt inzwischen auf eine 60-jährige Tradition zurück, den runden Geburtstag feierte man in diesem Jahr am 23. März. Mit 20 Millionen gebauten Fahrzeugen in den zurückliegenden Jahrzehnten führt man die brasilianische Liste der Autohersteller klar an. Der Verkaufsschlager in Brasilien ist seit inzwischen 26 Jahren der VW Gol. Jahr um Jahr führt das Modell, das irgendwo zwischen Polo und Gol einzuordnen ist, die Zulassungslisten in dem südamerikanischen Land an.

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Audis kleine „Sparer“

© Photo Passion - Fotolia.com

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Auch Audi möchte in Zukunft mit einer Auswahl an sparsamen Kleinwagen für den Kunden dienen. Dafür sollen neben dem A1, A2 sowie dem City, nun auch die dritte Generation des A3 sorgen.

Zunächst jedoch ist eine Neuauflage des 2005 eingestellten A2 im Gespräch, das konnten nun sowohl der Vorstandsvorsitzende als auch der Entwicklungschef bei Audi bestätigen. Wie genau das realisiert werden soll, ist jedoch noch unklar, steht das Lastenheft doch noch keineswegs fest. Damit auch der Kleinwagen Audi zum Sparvergnügen wird, hat man hier konkrete Vorstellungen, wie ein zukünftiger A2 auf den Straßen in Erscheinung treten soll. Doch auch wenn man sich schon sicher ist, dass man hier eine wahre „Öko-Ikone“, auch optisch, auf den Markt bringen will, kann damit nicht vor 2013 gerechnet werden.

Eine Neuaflage für den Audi A3 jedoch sollte noch in diesem Jahr auf dem Programm stehen. Hier will man sich nicht mehr auf das alte Design verlassen und setzt zukünftig auf mehr Sportlichkeit, und auch von den Saugmotoren soll sich, wie schon beim A1 begonnen, distanziert werden.

Stattdessen kommt hier ein breites Spektrum an TSI-Vierzylindern zum Einsatz. Diese bieten eine Leistung von 105 bis rund 280 PS. Zum Teil wird der A3 auch mit einem 1,6-Liter-TDI und einer neuen Generation von Zweiliter-Common-Rail-Dieseln versehen. Der A3 soll so zum Massenliebling werden und sich in Sachen Absatz außerdem als echtes Schwergewicht erweisen. Den krönenden Abschluss hierbei soll ein RS3 bilden, der in dieser Baureihe erstmals von der Quattro GmbH mit einem 340 PS starken Fünfzylinder-Turbo ausgestattet wird.

Audi

Audi, für Akademiker der Imperativ von hören – audire. Und Tatsache, was wie Besserwisserei klingt ist durchaus interessant zu wissen. Der Gründer von Audi, August Horch, übersetzte seinen Namen, der im Deutschen auch durchaus als Befehlsform von horch, höre durchginge ins Latein und hatte einen Namen für sein Unternehmen.

Audi wurde im Jahr 1909 gegründet und ist gegenwärtig eine der erfolgreichsten Automarken weltweit.

Die Firma investiert in Innovation und Forschung und hat schon viele Neuerungen in der Automobilbranche initiiert.

Eine dieser Neuerungen ist das Audi-Tagfahrlicht. Zusätzlich zu den normalen Scheinwerfern sind so mehrere kleine LED-Lichtelemente eingearbeitet. Diese sehen nicht nur gut aus, sie sind auch sehr sparsam und daher als konstantes Licht – Tagfahrlicht hervorragend geeignet. In vielen Ländern ist es Pflicht, das Licht permanent eingeschaltet zu haben um Unfällen vorzubeugen, in skandinavischen Ländern beispielsweise. Gerade dort findet die innovative Weiterentwicklung Audis viele Befürworter.

Auch die Konkurrenz erkennt den von Audi gesetzten Trend. So sieht man heute bei vielen namhaften Herstellern ähnliche LED-Einbauten, als Beispiele sind Mercedes, VW und Opel anzuführen.

Audi nutzt die LED-Lichter in ihren Scheinwerfern auch, um die einzelnen Modelle auf den ersten Blick erkennen, und voneinander differenzieren zu können. So ähneln die LED-Lichtelemente des Audi A3 einer grimmig schauenden Augenbraue, die des A4 sind unterhalb des Scheinwerfers in geschwungener Form angebracht, der A5 hat die LEDsin gespiegelter Form des A3, im A6 und dem Audi TT ist es eine gerade LED-Kette unterhalb des eigentlichen Lichts. Auch die neuesten Modelle wie der A7 und der neue A8 verzichten natürlich nicht auf die sowohl stylischen, als auch sinnvollen LED-Lichtelemente, jedoch ähnlen diese sich in der Form stark, sodass bei ihnen keine eindeutige Zuordnung nur per Tagfahrlicht mehr möglich ist.