Safety First: Kindersitze im Test

Quelle: Fotolia.com

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Augen auf beim Kauf eines Kindersitzes! Auch wenn man es nicht gerade erwarten würde: Der österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club, kurz ÖAMTC, hat sich acht Kindersitze einmal genauer angeguckt und was dabei herausgekommen ist, stellt bei jeder Mama und jedem Papa wahrscheinlich alle Nackenhaare auf. Kein einziges Modell wurde mit “sehr gut” ausgezeichnet, hingegen erhielten mehrere das schlechtesten Ergebnis “nicht genügend”. Auch krebserregende Stoffe wurden gefunden.

Fünf der Kindersitze schnitten immerhin mit “gut ab”, einer mit “befriedigend”. Doch ausgerechnet der eigentlich beliebte Markenhersteller Maxi fiel durch: In seinen Sitzen “Cosi FeroFix” und “Cosi Fero” wurden hohe Konzentrationen von Schadstoffen gemessen, weit über den zulässigen Normwerten. Einige der nachgewiesenen Stoffe gelten sogar als krebserregend. Besonders für kleine Kinder sind solche Gifte gefährlich.

Die besten Ergebnisse erhielten drei Kindersitze, die gegen die Fahrtrichtung festgemacht werden: Der Besafe iZi Go, der CHICCO Autofix Fast + Isofixbasis und Autofix Fast + Gurtbasis – hier können Eltern ohne Kopfzerbrechen zugreifen.

In einem zweiten Test untersuchten die Österreicher, ob familienfreundliche Autos halten, was sie versprechen. Auch hier war das Ergebnis eine große Ernüchterung: Von den 17 untersuchten Familienkutschen waren ganze 16 nur “befriedigend” in Sachen Kindersitztauglichkeit und eines sogar bloß “genügend”. Nicht alle Kindersitze passen in jedes Auto, etwa weil die Sicherheitsgurte zu kurz sind. Meist ist es nicht möglich oder vom Hersteller selbst verboten, mehr als zwei Kindersitze zu montieren. Besonders gut weggekommen sind dennoch der Citroen Berlingo, der Fiat Freemont und der VW Caddy – diese drei Modelle sind nur ganz knapp am “gut” vorbeigeschrammt. Der ÖAMTC rät daher beim Kauf eines neuen Gefährts für die ganze Familie, am besten direkt die Kinder und Kindersitze mitzunehen, um bei der Probefahrt nicht nur die Leistung des Wagens, sondern auch seine Familientauglichkeit im Blick zu haben. Dann gibt es nach dem Kauf auch keine bösen Überraschungen!

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