Pannenstatistik – Die häufigsten Mängel

Die Pannestatistik hilft bei der Kaufentscheidung.

Die Pannestatistik hilft bei der Kaufentscheidung.

Auch in diesem Jahr gibt es Gewinner und Verlierer bei der ADAC Pannenstatistik.  Der ADAC deckt jährlich große Mängel an den verschiedensten Modellen auf und weist auch diesmal wieder auf Wagen hin, welche besonders schlecht abgeschnitten haben. Unter anderem gehören große Namen wie Fiat, Ford und VW dazu.

Viele Batteriedefekte

Eine Panne kann viele Ursachen haben – in diesem Jahr war die Batterie das Hauptproblem. Jeder dritte Defekt an einem der getesteten Wagen wurde auf einen Fehler innerhalb der Batterie zurückgeführt. Diese sind häufig auf eine mangelhafte Konzeption des elektrischen fahrzeug-Managements zurückzuführen.
Ein Wagen mit integrierter Start-Stopp-Automatik muss immer mit einer speziellen AGM-Starterbatterie ausgestattet sein. Diese spezielle Batterie kann jedoch schnell zu warm werden, wenn sie im Motorraum installiert wurde. Bei zu viel Hitze, wird sie natürlich auch dementsprechend schneller kaputt gehen.

Günstig kann auch gut sein

Ein anderes großes Ärgernis sind die fehlenden sogenannten „Pfennigartikel“. Insbesondere bei Fahrzeugen aus dem unteren Preissegment, wie zum Beispiel dem Honda Jazz oder auch Chevrolet Matiz, sorgt dies für einen schlechten Zuverlässigkeitswert. Dabei muss das nicht sein – Der Nissan Micra ist eines der Top-Angebote, denn er steht als bester Kleinwagen bei der ADAC Pannenstatistik 2013 ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Kriterin für die Pannenstatistik

Insgesamt sind es zwölf Modelle, welche in die Kritik geraten sind. Die Hersteller sollten umgehend reagieren, den die Pannenstatistik ist laut ADAC nicht unerheblich für die Kaufentscheidung vieler Autofahrer.
Zu seinen Ergebnissen kommt der ADAC übrigens durch die Auswertung von 500.000 Pannen aus dem Jahr 2012. In die Wertung gehen nur technische Pannen ein. Weitere Kriterien sind, dass die Autos in drei aufeinander folgenden Jahren nicht verändert gebaut wurden, sie in einem dieser drei Jahre mindestens 10.000 Mal zugelassen worden sein müssen und sie nicht älter als sechs Jahre alt sind.
93 Modellreihen wurden damit in der Statistik berücksichtigt.

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