Kooperation: Peugeot Citroen und GM

Zündschlüssel © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Zündschlüssel © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

In den letzten Tagen sind Berichte in den Medien durchgesickert die von einer der größten Fusionen im Automobilsektor berichten. So planen anscheinend die amerikanische Firma General Motors und der französische Autobauer Peugeot PSA eine Fusion. Dabei stellen beide Konzerne klar, dass es sich dabei vor allem um eine Kapitalverflechtung handele und man nicht als Ziel habe einzelne Marken oder Tochterfirmen zu übernehmen.

Beide Konzerne würden große Vorteile aus dieser Fusion ziehen. So hat es die PSA zurzeit schwer sich auf dem weltweiten Automarkt zu behaupten und musste im vergangenen Jahr erhebliche Verluste einbüßen. Für General Motors wäre die Fusion vor allem deswegen attraktiv, da man noch dichter in den europäischen Markt eindringen würde. So gibt es bereits die GM-Tochter Opel in Deutschland, doch man erhofft sich einen noch größeren Einfluss. So kann Opel beispielsweise gegen seine größten Konkurrenten wie etwa VW nichts entgegensetzen, da es schon beim Umfang des Modellangebotes scheitert. Und genau da kommt dann bei einer Fusion Peugeot ins Spiel. Diese benutzen unter anderem Motoren von BMW und haben auch im eigenen Autostall vor allem ansprechende Dieselmotoren. Diese könnte sich Opel dann zu Nutze machen und somit die Modellpalette erheblich erweitern.

Die Veröffentlichung der geplanten Fusion war von den beiden Firmen jedoch noch nicht geplant und beide beschreiben es als sehr ungünstig, dass nun schon Details zur geplanten Fusion in die Medien gelangt sind. So war es eigentlich gedacht beim Genfer Autosalon im März die Katze aus dem Sack zu lassen, da man für diesen Zeitraum auch die Vertragsunterzeichnung anstrebte. Nun könnte es durchaus Einwände der Politik geben, gerade weil sich sowohl die USA als auch Frankreich im Wahljahr befinden und dies unter Umständen schnell zu einem Thema werden könnte.

Kommentieren