Ein Blick in die Zukunft: Auto und Klimawandel

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Laut Studien der Internationalen Energieagentur (IEA), einer Kommision der OECD,  ist der Klimawandel, bei der derzeitigen internationalen Umweltpolitik nicht mehr aufzuhalten. Diese düstere Zukunftsprognose scheint zunächst Anlass zu einer allgemeinen Depression zu geben, doch nicht alle Experten malen das zukünftige Weltgeschick so schwarz. Lars Thomsen, Zürcher Zukunftsforscher, sieht mit unverblümten Optimismus in die Zukunft.

In den Ohren von Schwarzsehern ist die Aussage der IEA wohl nur eine weitere Bestätigung für ihre düsteren Zukunftsvisionen. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken versucht Lars Thomsen aufzuzeigen, warum Resignation die Menschheit im Gesamten nicht weiterbringen wird. Natürlich kommt die Frage auf, worauf Thomsen seinen in solchen Zeiten ja fast höhnisch anmutenden Optimimus gründet.

Die schwarz ausfallenden Prognosen für die Geschicke der Welt erzeugen laut Thomsen “einen weltweiten Handelsdruck, der uns alle zwingt, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.” Diese zunächst phrasenhaft klingende Aussage begründet Thomsen mit verschiedenen Argumenten. So solle schon in diesem Jahrzent der sogenannte “Tipping-Point” erreicht werden. Dies bedeutet, dass regenerative Energien ab diesem Zeipunkt billiger sein werden, als Energien aus fossilen und atomaren Brennstoffen.

Neue Märkte und eine weiterentwickelte Technik, welche Einsparung bei den Produktionskosten für Akkus möglich macht, seien die sinnbildlichen Motoren für eine Vergünstigung im Sektor der erneuerbaren Energien. Die Produktion der Akkus,die dann einmal in Elektroautos zum Einsatz kommen, würden laut Thomsen vor Allem in China einen rießigen Wachstumsmarkt darstellen. Auf der Autobörse der Zukunft würde dann die Austellung eines Elektro-Autos keine Sensation mehr sein. Der Individualverkehr stehe nämlich, schenkt man Thomsen Glauben vor einer regelrechten elektronischen Revolution. Schon ab 2016 würden die Anschaffungskosten für Elektroautos niedriger sein, als die für herkömmliche Fahrzeuge. Katalysator dieser Entwicklung wären China und Indien, die die Nachfrage nach Automobilen auf ihren gigantischen Absatzmärkte komplett mit Elektroautos befriedigen würden

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