Die weltweite Krise 2008

Wirft man einen Blick auf die weltweite Finanzkrise im Jahr 2008, dann fällt auf dass alle Branchen einen Rückgang ihrer Verkaufszahlen hatten. Besonders hart traf es allerdings damals die Automobilindustrie. Die Politik versuchte damals mit Abwrackprämien sich gegen den steigenden Verlust zu stemmen. Der Auto-Hersteller Volkswagen brachte fünf neue Modelle auf den Markt und stemmt sich wenigstens ein bisschen gegen die Krise.

Chrysler verbuchte einen Rückgang von 53 Prozent, Toyota einen von 37 Prozent. Da kommt es fast zu schön vor, dass Ford nur einen Rückgang von 1,8 Prozent verzeichnen musste. In Deutschland und Frankreich hielt man damals mit Abwrackprämien dagegen und so fiel der Einbruch der Zahlen dementsprechend auch geringer aus, als beispielsweise auf dem amerikanischen Automarkt. Dass deutsche Automarken sich in den USA nicht unbedingt großer Beliebtheit erfreuen, weiß man sicherlich schon seit längerer Zeit, allerdings ist deutlich zu erkennen, dass Mercedes einen herben Verlust von über 32 Prozent auf dem Absatzmarkt des Vereinigten Amerika einstecken musste, wenngleich der von Daimler eingeführte Smart den Verlust ein wenig ausschmückte, blieben diese Zahlen erschreckend.

Automobilhersteller versuchten der Krise auf ihre eigene Art und Weise entgegen zu wirken. Opel versuchte es mit Preisnachlass, im Gegensatz dazu erhöhte VW, BMW und Daimler ihre Preise, trotzdem sich die Verkaufszahlen Richtung Keller bewegten. Besonders Händler steckten damals in der Klemme, weil sie die Fahrzeuge irgendwie an den Mann bringen mussten. Sie lockten mit Rabatten, so dass am Ende selten ein Fahrzeug zum Listenpreis auf die offen Straße fuhr – sondern weit darunter.

Allerdings hinterließ die Finanzkrise nicht nur in Europa und Amerika sinkende Verkaufszahlen, denn auch in Asien brach die Zahl an verkauften Autos, Lastwagen und Busse um 22 Prozent ein. Insgesamt war das Jahr 2008 eines der schlechtesten Jahre seit Jahrzehnten für die Hersteller und die gesamte Branche.