Das Unternehmen Porsche
Wer kennt das Wappen der Marke Porsche nicht? Als Firmenkennzeichen kreirrte der Begründer von Porsche ein unübersehbares Wappen mit dem Wappentiers aus Württemberg, gepaart mit dem edlen Schriftzug ‘Porsche’ und ‘Stuttgart’.
Begründer der Automobil Holding SE ist Ferdinand Porsche. Er gründete 1931 das Unternehmen mit späteren Produktionswerken in Stuttgart und Leipzig. Heute steht Porsche für Luxus und Macht. Doch Herr Porsche hat klein angefangen. Er arbeitete viele Jahre als Mechaniker für verschiedene Unternehmen, später als Konstrukteur für die k.u.k. Hofwagenfabrik Ludwig Lohner & Co. in Wien und 17 Jahre als Technischer Direktor für die Austro-Daimler. Sein Aufstieg zum Leiter des Konstruktionsbüros und Vorstandsmitglieds bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft und zuletzt die Stellung als Chefkonstrukteur bei den Steyr-Werken hielten ihn nicht davon ab, sich mit seinem eigenen Konstruktionsbüro selbstständig zu machen.
Zu 70 Prozent behielt Porsche die Anteile. Weitere 15 Prozent übernahm der Kaufmann und Rennfahrer Adolf Rosenberger und die restlichen 15 Prozent lagen beim Porsche Schwiegersohn, dem Rechtsanwalt Anton Piech.
Das erste Fahrzeug bekamt den Namen Nr. 7, damit potentielle Kunden mehr Vertrauen in die junge Firma bekommen. Ab 1934 konstruierte Porsche bereits für den deutschen Volkswagen. Das Unternehmen machte mit dem VW Käfer Geschichte. In den nächsten Jahren ging es für Porsche nach oben. Zwischen den Jahren 1937 und 1972 machte Porsche einen Gewinn von 20,6 Millionen Reichsmark. 1947 übernahm der Sohn von Ferdinand Porsche das Unternehmen, das dem Unternehmen nicht schaden sollte.
Heute ist Porsche mit einem Absatz von 97.000 Fahrzeugen der kleinste aber auch in unabhängiger deutscher Autoproduzent. Laut der Prognose-Institutes D&D-Forecast verdient Porsche durchschnittlich 21.799 Euro pro verkauften Fahrzeug. Damit erhält Porsche den ersten Platz. Hinter ihm steht BMW, der neun Mal weniger an seinen verkauften Fahrzeugen verdient. 2009 kaufte die Volkswagen AG 49,9 Prozent der Porsche SE ab, für die Porsche 3,9 Milliarden Euro erhielt.