Archiv für die Kategorie „Umwelt“
Volkswagen unterstützt Umweltprojekt an der Aller
Volkswagen unterstützt neben seiner Tätigkeit als Deutschlands größter Autokonzern viele soziale und ökologische Projekte. Ein solches Projekt ist das Naturschutzprojekt in den Aller-Auen. Die Maßnahmen werden dabei vom Bundesumweltamt und von dem Bundesamt für Naturschutz unter dem Titel „Das Aller-Projekt – Verbindung von Lebensräumen zur Erhöhung der biologischen Vielfalt“ begleitet und durch Volkswagen im Rahmen seiner Initiative „Volkswagen verbindet Lebensräume“ mit 213.600 Euro unterstützt.
Biodiversität
Mit diesem Programm will der VW-Konzern weltweit zahlreiche Umweltschutzprojekte fördern und die Umgebung seiner Werke schützen. Vor allem im Bereich der Biodiversität ist sich VW seiner Verantwortung bewusst und fördert die Bestrebungen, die darauf ausgelegt sind, nachhaltige Nutzung der Ökosysteme zu gewährleisten. Die Biodiversität spielt eine große Rolle, in den Naturschutzbestimmungen der einzelnen Länder, die die Artenvielfalt und die Vielfalt der ökologischen Systeme schützen wollen. Das Gewässer der Aller von der Quelle in Sachsen-Anhalt bis zur Mündung in die Weser, bei Verden, sind in das Projekt integriert, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Uferrandstreifen zu verstärken und gegebenenfalls mit Gehölzen zu bepflanzen. Damit kann der Hochwasserschutz verbessert und die Auenlandschaft als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten erhalten werden. Vor allem der Hochwasserschutz ist sehr wichtig, denn schon häufiger ist es in der Geschichte zu massiven Frühjahrsüberschwemmungen gekommen. Um das zu verhindern, wurden bereits zahlreiche Hochwasserrückhaltebecken und Talsperren errichtet.
Aller-Auen als vielfältiger Lebensraum
Die Aller ist als natürlicher Lebensraum sehr wichtig für das ökologische Gleichgewicht in der Region. In den letzten Jahren sind immer mehr Arten verschwunden. Um diesen Trend zu bremsen, ist es von großer Bedeutung, dass dieser Raum einen besonderen Schutz erhält. Die Koordination der Schutzmaßnahmen wird durch das Otterschutzzentrum Hankensbüttel getragen und mithilfe von weiteren Naturschutzverbänden umgesetzt. Außerdem soll bei den Menschen der Region das Bewusstsein für die Bedeutung der Biodiversität gestärkt werden, weshalb zusätzlich viele Bildungsveranstaltungen in dem Gebiet angeboten werden.
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Carsharing: Ein Auto auf Zeit
Jederzeit verfügbar, spontan und flexibel nutzbar, kostengünstig und dazu umweltfreundlich. Das sind die Eckdaten für das sogenannte “Carsharing”. Das organisierte Autoteilen ist zudem äußerst praktisch. Ob für Minuten, Stunden, Tage oder Wochen.
Ein Fahrzeug eines Carsharing-Anbieters ist schnell gebucht und in der Regel ebenso schnell gefunden. Und dann kann es losgehen. Ob für die Fahrt zum Flughafen, für den Transport des Einkaufs oder eine Spritztour an den See, das Prinzip bleibt das Gleiche: man zahlt nur so lange, wie man das Fahrzeug auch nutzt. Der Preis für das Auto auf Zeit berechnet sich nach Fahrleistung und Mietdauer. Anders als zum Beispiel beim klassischen Mietwagen sind etwa die Kosten für die Spritverbrauch schon im Preis integriert. Nachtanken unnötig! Auch Versicherung, Steuer und Wartung wird vom Carsharing-Unternehmen geregelt. Zwar sind die meisten Carsharing-Autos Kleinwagen, allerdings bieten einige Carsahring-Anbieter auch größere und/oder sportlichere Modelle an, zum Beispiel Limousinen.
Ob man diese sportlichen aber auch geräumigen Wagen allerdings just dann ergattern kann, wenn man sie braucht, ist meist Glückssache. Für eine bessere Organisation der Fahrzeugflotte sorgen Smartphone-Apps der Anbieter. Nach der Registrierung sowie der Zahlung einer einmaligen Anmeldegebühr wird einem das nächstgelegene Fahrzeug angezeigt und reserviert. Einige Unternehmen geben ihren Kunden eine Karte oder Mikrochip, mit dem man jederzeit ein Fahrzeug nutzen kann. Der Chip öffnet die Tür, der Schlüssel liegt im Handschuhfach und los geht die Fahrt.
Carsharing wird immer beliebter: In Deutschland sind etwa 220.000 Nutzer registriert, 30.000 mehr als im Vorjahr. Und das Prinzip macht Schule. So erlebt das Sharing-Prinzip einen echten Boom und kommt auch im privaten Bereich in Fahrt. Freunde oder Nachbarn teilen sich Autos und so auch die Kosten. Auch das “Taxisharing” wird ausgebaut. Via App finden sich Fahrgäste mit gleicher oder ähnlicher Fahrtroute und teilen sich einfach das Taxi und wiederum den Endpreis.
E-Autos: Carsharing-Großversuch in Paris
Der Traum einer abgasfreien und geräuschärmeren Stadt. Diesen Traum hegen wahrscheinlich viele, die ein Auto haben oder aber die, die in der Innenstadt wohnen und jeden Tag dem Lärm der Straße ausgesetzt sind – auch in der Nacht. „Es geht hier um die Verwirklichung eines Traums“, sagt Bolleré.
Vincent Bolleré ist Milliardär, viel mehr ist er aber tüchtiger Geschäftsmann und eben Franzose. Und weil eben Franzosen romantisch sind, träumt auch Bolleré davon, dass man in Paris wieder das Vogelzwitschern hören kann. Im Gegensatz zu anderen Träumern, die in ihren Träumen schwelgen ohne aber Ideen zur Umsetzung zu haben, versucht Bolleré seinen Traum in die Wirklichkeit, also ins romantisch, liebelnde Paris umzusetzen. Daher baut er Paris derzeit zu einem Großlabor für Elektroautos um. Das Prinzip ist einfach – wie beim Fahrradverleih oder aber wie beim schon existierenden Carsharing. Der Geschäftsmann, der unter anderem Fernsehsender in Frankreich oder aber Logistikunternehmen in Afrika besitzt, möchte das Carsharing auf Basis der Umweltfreundlichkeit und Geräuschlosigkeit mithilfe von Elektroautos umsetzen – und das mitten in einer von Europas größten Städten: Paris.
Nun könnte man meinen, Franzosen sind halt so. Allerdings meint es Bolleré ernst. Er möchte in Paris Elektroautos verleihen. Das Projekt befindet sich noch in der Testphase mit 250 Autos, bis 2013 allerdings möchte er seinen Fuhrpark auf 3000 Autos aufgestockt haben. Außerdem würden seine Autos länger aushalten als andere E-Cars, wie man die Elektrowagen umgangssprachlich auch nennt. Seine würden demnach 250 Kilometer fahren, bis deren Akkus wieder aufgeladen werden müssten.
Allerdings erntet Bolleré dafür auch Kritik. Denn seine Autos funktionieren nicht auf der Basis von Lithium-Ionen-Akkus sondern auf Polymer-Batterien, die eben 250 Kilometer lang fahren können. Einem Bericht einer französischen Behörde zufolge, seien Lithium-Ionen-Akkus hochgefährlich, wenn sie in geschlossenden Räumen Feuer fangen. Nun musste Bolleré den französischen Behörden das Gegenteil beweisen, dass seine Akkus sicher sind.
Half alles nichts: Die Behörde beschloss, dass sie nicht wie geplant 200 Ladestationen einrichtet, sondern nur unter freien Himmel. Der Milliardär will sein Projekt dennoch umsetzen, auch wenn er Umsatzeinbußen erwartet. Er ist halt Träumer und Franzose und will unbedingt die Vögel zwitschern hören.
Wie funktioniert ein Benzinmotor?
Ein Mann scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dabei haben wir ihm einem Großteil unserer heutigen Mobilität zu verdanken. Sicherlich ist er ein Grund dafür, wieso unsere heutigen Straßen überfüllt sind, aber dennoch überwiegt der Gedanke der Ehre an diesen Menschen: Nikolaus August Otto.
Der so genannte Ottomotor war nämlich der Grundstein vieler heutiger Antriebsformen. Dieser wurde 1876 von ihm entwickelt. Damals war es ein Viertakter. Doch wie funktioniert ein Benzinmotor überhaupt? Erst einmal ist es wichtig zu wissen, dass Otto ein Gemisch langsam und sicher verbrennen wollte, damit es als Antriebsform genutzt werden kann. Somit stand schon damals Effizienz und Sicherheit an vorderster Stelle. Der Ottomotor besitzt vier Kolben und jeder sorgt sozusagen für einen eigenen Arbeitsschritt. Beim ersten wird das Kraftstoff-Luftgemisch durch den nach unten gleitenden Kolben angesogen. Ein zweiter Kolben, der sich nach oben bewegt, verdichtet das Gemisch und nimmt Arbeit auf, die ein Schwungrad verrichtet. Im dritten Arbeitsschritt und zugleich drittem Kolben wird das Gemisch – also das Benzin – gezündet. Der dort entstanden Druck lässt den Kolben in den Zylinder pressen, so dass Arbeit verrichtet wird. Dadurch dass die Zündung des Benzins Abgase erzeugt, müssen diese auch abgestossen werden. Diese Funktion übernimmt der letzte Arbeitsschritt und letzte Kolben, der sich nach oben verschiebt und wodurch die Abgase über ein Ventil nach außen abgeschoben werden.
Nachdem der Motor erfunden war, übernahmen viele Firmen die Funktionsweise des Otto-Motors, da er zudem sehr einfach aufgebaut war. Danach entwickelten viele Firmen den Motor weiter. Und auch Otto selbst konnte noch vor seinem Tod 1891 einen 100 PS-Ottomotor erleben. Karl Benz und Gottlieb Daimer setzten die Funktionsweise des Otto-Motors dann 1883 so auf die Autos um, mit dem dann zum ersten Mal Benzin – als erster flüssiger Kraftstoff – verwendet werden konnte. Dieser nahm weniger Platz als Gas ein. Und so haben wir dem Otto-Motor auch noch heute viel zu verdanken.
Wie funktioniert ein Dieselmotor?
Nicht viele Menschen wissen, dass die Geschichte des Diesel-Motors eine ziemlich tragische ist. Rudolf Diesel, der Erfinder und Namensgeber der heute so weit verbreiteten Motoren, kam 1858 auf die Welt. Er experimentiere viel mit den damals bekannten Motoren und Dampfmaschinen herum, die allerdings alles andere als effektiv oder sparsam arbeiteten. Sein Professor stieß ihn auf den französischen Physiker Carnot, der als erster den Idealvorgang einer Verbrennung beschrieb. Diesel wollte unbedingt einen Motor nach Carnots Vorbild bauen. 1890 kam ihm die wortwörtlich zündende Idee: Indem die angezogene Luft ganz dicht komprimiert wird, erhitzt sie sich stark. Durch die hohe Temperatur der Luft wurden Zündkerzen überflüssig, denn bei Einspritzung des Kraftstoffs entzündet dieser sich durch die hohe Lufttemperatur sofort automatisch.
So einfach es theoretisch klingt, war es praktisch leider nicht. Der erste Versuch in der Maschinenfabrik Augsburg scheiterte, denn der hohe Druck und die Temperatur führten zur sofortigen Zerstörung des Motors. Erst 1896 gelang Diesel ein funktionstüchtiger Motor mit einem Wirkungsgrad von gut 25 %. Das ist natürlich gemessen an heutigen Standards lachhaft, doch war damals eine echte Sensation.
Ein Diesel-Motor funktioniert, indem reine Luft durch einen sich auf- und ab bewegenden Kolben angesogen wird. Gleichzeitig komprimiert der Kolben die eingesogene Luft, die sich dadurch stark erhitzt. In diese Luft wird dann schwerer Kraftstoff eingespritzt, was zur Entzündung führt und den Kolben wieder nach unten stößt. Bei diesem Punkt hatte Diesel noch einige Schwierigkeiten, denn Kraftstoffeinspritzungen waren noch nicht möglich. Die Alternative war eine Lufteinspritzung, die sehr kompliziert und teuer war.
Außerdem gab es zahlreiche Streitereien über das Patent des Motors. Schließlich hatte Diesel keinerlei Rechte mehr an seiner Erfindung und durfte sie nicht mehr weiterentwickeln. Erst nach Ablauf des Patents im Jahre 1908 begann er wieder mit seinen Forschungen, glaubte aber selbst nicht mehr an einen Erfolg und setzte seinem Leben so 1913 ein Ende. Erst 1923 gelang der Firma Bosch eine direkte Kraftstoffeinspritzung, 1927 ging dann der erste Dieselmotor in Serie. Heute kennen wir ihn nicht nur von Diesel-Autos, sondern auch von Schiffen oder Loks.
Die Auswirkungen vom Fahrstil auf die Umwelt
Die Automobilindustrie hat in den letzten Jahren eine Menge Geld in die Entwicklung von Autos gesteckt, welche umweltfreundlich fahren und somit weniger schädlich sind. So liest man in den meisten Autoberichten nicht mehr nur die Werte zur Höchstgeschwindigkeit und der Beschleunigung, sonder auch der Ausstoß von CO2 ist zu einem wichtigen Kriterium geworden.
Genauso haben auch eine Menge Gesetze und Regelungen zur Umweltfreundlichkeit des Autoverkehrs beigetragen. Ein Beispiel sei dafür, dass einführen der Autoplaketten und das damit eventuell verbotene Einfahren in bestimmte Umweltzonen, wie es sie in einigen Großstädten bereits gibt.
Jedoch hilft diese ganze Technologie und das Bemühen der Industrie nicht, wenn nicht jeder einzelne Fahrer auch etwas für die Umwelt tut. So liegt ein großer Schwerpunkt wie groß die Umwelt durch die Autos belastet wird vor allem im Fahrverhalten. So bringt unter anderem die beste aerodynamisch geformte Karosserie rein gar nichts, wenn leere Fahrradhalterungen am Auto mitgeführt werden und somit für unnötigen Luftwiderstand sorgen. Genauso wenig bringen immer leichtere Wagen etwas, wenn der Kofferraum grundlos vollgepackt ist und somit das Auto schwerer macht.
Ein anderer wichtiger Punkt ist die Fahrweise an sich. So sollte man beim starten des Autos kein Gas geben und auch nicht unnötig mit dem Gaspedal an der Ampel spielen um etwa andere Autofahrer herauszufordern. Genauso sollte man beim anfahren darauf achten möglich wenig Gas zu geben und schnell hochzuschalten. Außerdem sollte man nicht unnötig runter schalten, wenn das Auto immer noch fährt. Des weiteren ist auch das vorausschauende Fahren eine sehr umwelt-entlastende Maßnahme, da man unnötiges Bremsen vermeiden kann. Bremsen bedeutet nämlich immer aufgebaute Energie wegzunehmen und diese danach erneut aufbauen zu müssen.
Somit ist klar, dass nicht nur die Politik und die Industrie an umweltfreundlichen Autos arbeiten muss, sondern auch jeder Fahrer selbst sich anpassen sollte.
Wie funktioniert ein Hybridauto?
Auf dem Automarkt geht der Trend immer weiter in die Richtung des Umweltbewusstseins. So gewinnen bei Kritiken zu neuen Autos die Werte des CO2 Ausstoßes eine immer größere Bedeutung und auch auf einen niedrigen Spritverbrauch wird geachtet. Auch nach alternativen Antriebsmöglichkeiten wird gesucht, sodass Erdgas oder Elektroautos interessante Alternativen sind. Bei den Elektroautos ist leider die Reichweite noch sehr gering, sodass diese erst in ein paar Jahren zu einer ernsthaften Alternative werden können. Ein guter Übergang ist hierbei das Hybridauto. Dabei handelt es sich quasi um eine Art Übergang zwischen dem herkömmlichen Verbrennungsmotor und dem umweltfreundlichen Elektroaggregat.
So schafft es der Hybrid mit einem gewöhnlichen Otto- oder Dieselmotor einen Generator anzutreiben, welcher die Akkumulatoren auflädt. Durch diese Arbeitsmethode kann der Verbrennungsmotor relativ klein gehalten werden. Somit ist der Verbrennungsmotor nur dazu gedacht, die Akkumulatoren aufzuladen. Anschließend wird das Fahrzeug nur noch über den Elektroantrieb angetrieben und der Verbrennungsmotor lädt die Akkumulatoren in einem niedrigen Drehzahlbereich immer wieder auf. Somit ist es sogar möglich, dass das Auto in einer Umweltzone der Großstädte nur mit dem Elektromotor über kurze Strecken angetrieben werden kann. Da schaltet sich der Verbrennungsmotor erst wieder ein wenn ein kritischer Moment bei den Akkumulatoren erreicht ist um diese erneut aufzuladen.
Der Hybridantrieb erfreut sich immer weiterer Beliebtheit. Jedoch hat er auch noch einige Nachteile. So kostet er relativ viel, was vor allem an den Akkumulatoren liegt. So haben diese auch noch den Nachteil recht große zu sein, jedoch über eine viel zu geringe Laufzeit zu verfügen. Da wird vor allem auf Verbesserungen in der Technologie gehofft, sodass dieses Modell noch attraktiver wird.
Vorreiter in der Autobranche war hierbei übrigen Toyota mit dem Prius.
Die verschiedenen Kraftstoffe
Auf der Erde werden die Rohstoffe für Autos und Flugzeuge knapp. Das sagen zumindest Forscher. Autofahrer hegen seitdem die Angst, irgendwann zwar ein Auto zu haben, allerdings kein Kraftstoff mit dem sie es fahren können. Zudem ringen viele Menschen darauf, mehr auf alternativen Energien zu setzen, um so die Umwelt zu schützen. Daraus haben sich viele alternative Kraftstoffe entwickeln, allerdings sind Benzin und Diesel immer noch weit verbreitet und etabliert bei der Wahl der Antriebsstoffe.
Viele Autos und Transporter fahren mit Diesel. Diesel wird letztlich aus Erdöl hergestellt. In Österreich beispielsweise stellt er den bedeutendsten Kraftstoff dar, bei dem jährlich 6,2 Millionen Tonnen abgesetzt wurden – im Vergleich dazu wurden nur zwei Millionen Tonnen Ottokraftstoffe verbraucht. Damit die Umwelt besser geschützt wird, wird, wie in Österreich, vermehrt Biodiesel in den Handel gegeben. Dabei mischt man Diesel mit Biokraftstoffen. In Österreich waren das 2006 288.500 Tonnen, die dem normalen, fossilen Diesel beigemischt wurden.
Im Gegensatz zum Diesel ist das normale Benzin ein auf verschiedenen Kohlenwasserstoffen basierender Kraftstoff, welcher ebenfalls wie der Dieselkraftstoff in Raffinerien aus Erdöl gewonnen wird. In Österreich wurden 2008 1,8 Millionen Tonnen Benzin in den Umlauf gebracht und verbraucht. Im Vergleich zum Diesel ein relativ kleiner Wert.
Als Alternativen zu den herkömmlichen Kraftstoffen zählen die alternativen Kraftstoffe. Das sind: Biomasse, Gas, Raps und Öl. Diese werden mit Dieselkraftstoffen gemischt und nennen sich daher alternative Dieselkraftstoffe. Natürlich lässt sich auch der normale Benzin-Kraftstoff, der Ottokraftstoff, mit alternativen Kraftstoffen mischen.
Mittlerweile hat man erkannt, dass der Rohstoff Erdöl knapp und somit teuer wird, so dass viele Autofahrer ihr Auto umrüsten auf Autogas. Viele Fahrzeuge fahren heutzutage auch mit Rapsöl. Sogar Elektroautos fahren schon auf den Straßen. Das Problem was meist besteht ist, dass Umrüstungen viel zu teuer sind. Dabei hätte man den einmaligen Einsatz durch die Einsparungen beim Kraftstoff in en paar Jahren heraus.
Sommerreifen, Winterreifen oder Ganzjahresreifen?
Ein jeder Autofahrer kennt das Szenario – einmal im Herbst und einmal im Frühjahr: der Reifenwechsel. Wenn im Frühling die Temperaturen wärmer und im Herbst die Straße glatter wird, freuen sich Autoliebhaber auf die jährliche Prozedur. Um das zu umgehen, setzen mittlerweile viele Autofahrer -und Besitzer auf Ganzjahresreifen. Nun sei an dieser Stelle die Frage gestattet: Taugen die etwas?
Dazu haben die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Auto Club Europa (ACE) vier Ganzjahresreifen der Marken Makren Federal, Goodyear, Hankook und Vredestein im Vergleich zu Sommer -und Winterreifen getestet. Dabei ging es darum, dass die Ganzjahresreifen den Anforderungen bei Nässe, Hitze, Schnee und Schneematsch Stand halten und in jeder Situation Sicherheit bringen.
Dabei zeigte sich, dass Ganzjahresreifen im Schnee insgesamt eine sehr gute Figur machten und sich den speziellen auf die Jahreszeit bezogenen Räder Konkurrenz boten und am Ende auf Augenhöhe waren. Das gleiche Ergebnis zeigte sich auch im Schneematsch, denn auch dort lieferten drei der insgesamt vier getesteten Ganzjahresreifen eine gute Partie ab und befriedigten die Prüfer. Damit war klar, dass man nicht unbedingt immer auf Winterreifen setzen muss, damit man im Winter sicher unterwegs ist.
Auf der Straße zeigten sich die Feinheiten in der Spezialisierung der Sommerräder und brachten deutlich seine Stärken hervor. So konnte man auf „Sommerstraßen“ eine höhe Lenkpräzision mit den Sommerrädern erreichen und auch bei den Bremswegen lieferten die Sommerräder insgesamt bessere Ergebnisse, wenngleich es hierbei nur um wenige Prozentpunkte ging, inwieweit die Ganzjahresräder zurücklagen. Dies betraf nicht die Sicherheit, sondern nur den Komfort.
Laut dem Fazit des GTÜ sind Ganzjahresreifen eine echte Alternative, wobei man allerdings darauf achten sollte, was man für ein Auto und wie oft man fährt. Denn der GTÜ sagt vor allem zu Fahrern von Kleinwagen, dass sie die Ganzjahresreifen gebrauchen können. Fahrer von Limousinen und größeren Autos sollten ihre Räder nach wie vor zweimal im Jahr umrüsten, weil es hier für den Komfort einfach besser ist.

