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Die Langfinger-Top-10: Bei Autodieben besonders begehrte Modelle
Die Zahl der Autodiebstähle ist zum Leidwesen der Autobesitzer in den letzten Jahren wieder nach oben geklettert. Dies war auch im Jahre 2011 der Fall, allerdings nicht so drastisch, wie in den Jahren zuvor. 19.658 versicherte Fahrzeuge wurden gestohlen, also nur 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen lieferte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Polizei veröffentlicht jedoch andere Daten. Ihren Ergebnissen zufolge liegen 41.057 polizeilich erfasste Autodiebstähle vor, die GDV dagegen erfasst nur kaskoversicherte Fahrzeuge, die zum Diebesgut werden.
Bremer Autofahrer aufgepasst
In der Hauptstadt Berlin, zugleich die Hauptstadt der Autodiebe, gehen die Zahlen leicht zurück. Auch in anderen Städten wie Stuttgart, München, Dortmund und Bielefeld wechselten weniger Fahrzeuge unfreiwillig den Besitzer, in Hamburg (+18,9 %) und Bremen (+30%) allerdings stieg die Zahl der gestohlenen Fahrzeuge in erheblichem Maße an.
SUVs in allen Belangen auf dem Weg nach oben
Beim genaueren Studium der Statistik fallen zwei Tatsachen zuerst in Auge: So sind unter den Top-Ten der beliebtesten gestohlenen Fahrzeuge fünf Modelle aus dem SUV-Segment sowie fünf Fahrzeuge der Marke BMW. SUV-Modelle erfreuen sich in den letzten Jahren einer großen Beliebtheit, in den Verkaufsranglisten erreichen sie mit 15,6 Prozent allerdings nur den dritten Rang. Im Falle der Marke BMW wird vermutet, dass ihr sportlich-männliches Image den Käufern von Hehlerware besonders attraktiv erscheint.
Die prominente Diebstahl-Rangliste
Auf Platz 10 rangiert der VW T5 California, mit 7,1 Diebstählen pro 1000 Fahrzeugen.
Platz 9 bekommt der BMW 730d, (7,9/1000). Platz 8 erkämpft sich der Toyota Landcruiser 3.0 D-4D (8,2). Auf Platz 7 landet der BMW 535d (8,5). Platz 6 holt sich das BMW M3 Coupé (10,9).
Auf Platz 5 liegt der VW T4 Caravelle, auf Platz 4 der Toyota Landcruiser 3.0 D-4D EU (13,7). Die Bronzemedaille und Platz 3 gehen an den Lexus RX 400h (14,1). Der zweite Rang geht an die BMW X5/X6 3.0d (16,4). Beliebtestes Fahrzeug unter Autodieben sind die BMW-Modelle X5 und X6 3.0sd (16,7), diese Fahrzeuge werden als eine Baureihe geführt.
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Test – Wie verhalten sich bewegliche Gegenstände beim Bremsen?

Was passiert mit Gegenständen in einem Bus, der stark abbremst? Dieser Frage ist die Wissenssendung "Kopfball" nachgegangen
Kaum jemand denkt über die alltäglichen Dinge genauer nach: Sitzt man in einem Auto, das plötzlich stark abbremst, wird man nach vorne in den Sicherheitsgurt gedrückt. Anders herum wird man in den Sitz gepresst, wenn das Fahrzeug stark beschleunigt. Welche physikalischen Gesetze dabei wirken, ist nicht jedem klar. Viele wissen noch, dass gute Bremsen dabei wichtig sind. Grundsätzlich sollten sich Käufer von Neu- und besonders Gebrauchtwagen nach dem Stand der Bremsleistung informieren. Vom Kleinwagen übers SUV zur Luxus-Limousine – Bei so vielen Angeboten im Internet wie beispielsweise auf www.mobile.de, kann immer mal ein schwarzes Schaf darunter sein. Doch selbst bei schlechten Bremsen wirken bestimmte Kräfte. Die Wissbegierigen aus der WDR-Wissens-Sendung “Kopfball” wollten es genauer wissen und testeten zusammen mit dem Physiker Dr. Stefan Heusler von der Universität Münster verschiedene Situationen in einem Linienbus und kamen zu folgenden Ergebnissen:
Bei konstanten 30 km/h bewegt sich alles im Bus ebenfalls mit gleicher Geschwindigkeit. Plötzliches Bremsen verändert vieles. Ein an der Decke befestigtes Pendel schwingt nach vorne. Ein an einer Schnur befestigter Gummiball ist träge und behält zunächst die 30km/h-Geschwindigkeit. Dabei hängt der Ball am Seil schräg nach vorne. Springt man in einem fahrenden Bus in die Luft, während dieser im gleichen Moment stark abbremst, kann es gefährlich werden, da man stark nach vorn katapultiert wird.
Interessant ist auch die Bewegung eines Helium-Ballons im Bus: Dieser bewegt sich beim Bremsvorgang entgegen der Annahme nicht nach vorne, sondern nach hinten. Grund dafür sind die Luftmoleküle im Bus, die den Ballon umgeben. Sie bewegen sich nach vorne. Dadurch entsteht im vorderen Teil des Busses ein etwas höherer Luftdruck, der wiederum auf den leichten Helium-Ballon drückt. Dementsprechend bewegt er sich nach hinten.
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Hinter dem Steuer gut abgesichert

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Die Zahlen sind erschreckend. Auf Deutschlands Straßen knallt es innerhalb von einer Minute fast fünf Mal. Beruhigend ist zunächst, dass dabei nicht immer Menschen verletzt wurden. Wenn die erste Schrecksekunde vorbei ist und klar ist, dass dieses mal nur das Blech gelitten hat, ist die Aufregung meist trotzdem groß. Hilfreich kann in diesem Fall eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sein. Dies übernimmt für betroffene Versicherungsnehmer die Kosten für den Anwalt und das Gericht. Wer also Rechtsschutzversichert ist, geht kein finanzielles Risiko ein. Entweder muss der Gegner die Kosten übernehmen, oder die Versicherung. Je nachdem ob man vor Gericht eine Niederlage oder einen Erfolg erzielt. Eine Versicherung lohnt sich also, denn klar ist, dass diese Kosten eigentlich nie besonders niedrig ausfallen. So übernimmt die Versicherung auch die Kosten für den Anwalt, wenn es gar nicht erst zu einer Gerichtsverhandlung kommt. Je nach Angebot der Versicherung kann der Kunde noch andere Leistungen für sich in Anspruch nehmen. Spezielle Tarife gelten häufig für den Fahrspaß im Cabrio. Zum Beispiel auch den Rechtsschutz im Sachen- und Vertragsrecht. So werden auch Streitigkeiten in der Werkstatt, beim Leasing, oder beim Autokauf abgedeckt, die zum Beispiel aufgrund einer zu hohen Rechnung auftreten. Der Verkehrsrechtsschutz gilt je nach Tarif für die ganze Familie, oder nur als Fahrer-Rechtsschutz. Diesen Schutz können solche in Anspruch nehmen, die kein eigenes Auto haben. Denn mit dieser Versicherung ist man für jedes Fahrzeug versichert, das man fährt. Zusätzlich greift der Schutz auch, wenn man auf der Straße nur als Fahrradfahrer, oder Fußgänger unterwegs ist. Problematisch ist hier jedoch, dass die Versicherung nicht die Kosten für Streit übernimmt, der aufgrund von Vertrags- und Sachenrecht entsteht, wie zum Beispiel beim Mieten von Autos oder dem so genannten Carsharing. Versicherungen, die auch diese Leistungen bringen, sind nur der ADAC und die Arag Rechtsschutz.
Andere Länder, andere (Verkehrs-)Regeln
Im Urlaub gibt es ständig neue Dinge zu erleben und zu lernen. In Ländern, in denen man zuvor noch nie war, wundert man sich häufig über Sitten und Gebräuche und tritt auch gerne mal in das ein oder andere Fettnäpfchen, da man es einfach nicht besser wusste.
So etwas passiert auch schnell mal hinter dem Steuer,ob auf der Autobahn oder in der Innenstadt. Das Problem dabei: Ein Fehltritt kann sehr schnell sehr teuer werden… und schon ist die Urlaubsfreude getrübt.
Tempolimits sind sowieso immer zu beachten, allerdings gibt es da doch länderübergreifende Unterschiede. Nicht überall herrschen geradezu paradiesische Zustände wie bei uns. In manchen Staaten, wie Estland, Lettland oder Norwegen lohnt sich die Anschaffung eines PS-starken KFZs kaum. Hier gelten Begrenzungen von 90-100 km/h auf der Autobahn. In dem meisten Ländern darf man allerdings bis zu 130 km/h fahren, in Polen gar bis zu 150 km/h. Dort wo Fahrer sich am meisten beherrschen müssen, werden sie auch bei Verstößen am heftigsten zur Kasse gebeten. In Norwegen kann es für Temposünder schnell Strafen über 400 Euro geben. Auch in der Schweiz oder südlichen Ländern, wie Italien und Frankreich setzt es deftige Bußgelder.
Alkohol im Blut führt inzwischen in sehr vielen Ländern zu geradezu drakonischen Strafen. In Spanien landen Fahrer mit mehr als 1,2 Promille im Blut schonmal hinter Gittern und zwar für mehrere Monate. Da gehen die Italiener mit Fahrzeugbeschlagnahmung und -zwangsversteigerung ab 1,5 Promille noch verhältnismäßig gemäßigt zu Werke.
Unterschiede wie diese gibt es zu Hauf. Das Wichtigste vor langen Fahrten und Aufenthalten im Ausland: immer vorher informieren. Und wer glaubt, Knöllchen werden nicht nach Deutschland nachgeschickt, der irrt. Denn inzwischen gibt es ein EU-Abkommen für eine Strafverfolgung auch über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Es gibt also kein Entkommen für urlaubende EU-Bürger jedenfalls.
Der TÜV-Report 2012

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Die Ergebnisse des aktuellen TÜV-Reports wurden am 6. Dezember veröffentlicht. Nun kann jeder, der wissen will, wo sein Auto im aktuellen Ranking steht, die entsprechenden Informationen bekommen. Der detaillierte Report gilt für viele als sehr objektiv, da sich die Autoren dabei auf die Daten von rund acht Millionen Hauptuntersuchungen stützen, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Die Bewertungsgrundlage ergibt sich also ausschließlich aus dem Prüfkatalog der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).
Für den TÜV-Report 2012 werteten die TÜV-Experten im Zeitraum zwischen Juli 2010 und Juni 2011 rund acht Millionen Hauptuntersuchungen aus. Aus dem Report geht hervor, dass jedes fünfte Fahrzeug die Hauptuntersuchung wegen erheblicher Mängel nicht bestehen konnte. 26,3 Prozent der Autos haben zumindest leichte Mängel aufgewiesen. Nur etwa die Hälfte der untersuchten Wagen (53,9 Prozent) waren dabei mängelfrei. Zum zweiten Mal in Folge wurde der Toyota Prius zum Sieger unter den Modellen in der Kategorie der dreijährigen Fahrzeuge. Nur 1,9 Prozent der Wagen dieses Herstellers hatten erhebliche Mängel. Der Porsche Boxster und der Golf Plus sind die besten deutschen Fahrzeuge beim TÜV und jeweils auf dem vierten Platz.
Wenn man die Quote der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln auf den Gesamtbestand der Pkw in Deutschland hochrechnen würde, würde das Ergebnis bedeuten, dass rund acht Millionen Fahrzeuge den Anforderungen für technische Sicherheit nicht entsprechen. Deswegen sollte man bereits vom Kauf eines neuen Fahrzeugs an durch regelmäßige Wartung und Pflege dafür sorgen, dass die technische Sicherheit auf lange Sicht erhalten bleibt.
Bereits 5,9 Prozent aller Fahrzeuge, die nicht älter als 3 Jahre alt waren und das erste Mal zur Hauptuntersuchung vorgeführt wurden, wiesen erhebliche Mängel auf. Unter den fünfjährigen Fahrzeugen waren es sogar 10,3 Prozent.
Die TÜV-Prüfer haben besonders oft die Beleuchtungsanlagen, die Vorder- und Hinterachsen sowie Bremsleitungen und Schläuche bemängelt.
Safety First: Kindersitze im Test
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Fünf der Kindersitze schnitten immerhin mit “gut ab”, einer mit “befriedigend”. Doch ausgerechnet der eigentlich beliebte Markenhersteller Maxi fiel durch: In seinen Sitzen “Cosi FeroFix” und “Cosi Fero” wurden hohe Konzentrationen von Schadstoffen gemessen, weit über den zulässigen Normwerten. Einige der nachgewiesenen Stoffe gelten sogar als krebserregend. Besonders für kleine Kinder sind solche Gifte gefährlich.
Die besten Ergebnisse erhielten drei Kindersitze, die gegen die Fahrtrichtung festgemacht werden: Der Besafe iZi Go, der CHICCO Autofix Fast + Isofixbasis und Autofix Fast + Gurtbasis – hier können Eltern ohne Kopfzerbrechen zugreifen.
In einem zweiten Test untersuchten die Österreicher, ob familienfreundliche Autos halten, was sie versprechen. Auch hier war das Ergebnis eine große Ernüchterung: Von den 17 untersuchten Familienkutschen waren ganze 16 nur “befriedigend” in Sachen Kindersitztauglichkeit und eines sogar bloß “genügend”. Nicht alle Kindersitze passen in jedes Auto, etwa weil die Sicherheitsgurte zu kurz sind. Meist ist es nicht möglich oder vom Hersteller selbst verboten, mehr als zwei Kindersitze zu montieren. Besonders gut weggekommen sind dennoch der Citroen Berlingo, der Fiat Freemont und der VW Caddy – diese drei Modelle sind nur ganz knapp am “gut” vorbeigeschrammt. Der ÖAMTC rät daher beim Kauf eines neuen Gefährts für die ganze Familie, am besten direkt die Kinder und Kindersitze mitzunehen, um bei der Probefahrt nicht nur die Leistung des Wagens, sondern auch seine Familientauglichkeit im Blick zu haben. Dann gibt es nach dem Kauf auch keine bösen Überraschungen!
Neue intelligente Lenksysteme für Autos
Fahrzeuge sollen intelligenter werden, mitdenken und mitlenken. Daran arbeitet auch Entwicklungsingenieur Matthias Warnecke, der regelmäßig auf den Straßen der Welt unterwegs ist, um Fahrzeuge zu testen und an deren Systemen zu arbeiten. Dabei überprüft er, ob Fahrzeuge in der Mitte einer Fahrbahn bleiben und sich seine Verbesserungen an den Fahrassistenzsystemen auch tatsächlich in der Praxis bewähren.
Zu diesen Extras zählen zum Beispiel kleine Videokameras für Audi, die, zwischen Rückspiegel und Windschutzscheibe integriert, Verkehrszeichen, Lichtpunkte, Fahrzeuge und auch Fahrspuren erkennt. Dieser zusätzliche Rundblick soll Autofahrern dabei helfen, Unfälle vorzubeugen. Der erfährt durch den Computer dann, in welcher Entfernung sich Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe befinden, wo die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt und wie sich das Auto auf der Fahrbahn bewegt. Neuere Modelle werden mittlerweile zusätzlich mit Ultraschallsensoren, Radarsystemen, Bordmonitoren und Bildverarbeitungssoftware ausgestattet. Hierbei werden Systeme entwickelt, die notfalls eingreifen und beispielsweise leicht gegenlenken, wenn Fahrer ohne zu blinken von der Spur abkommen sollten. Das findet aber nur dann statt, wenn Fahrer dies auch wünschen. Das wird auch vom ADAC betont, da die Technik das Fahren nicht übernehmen, sondern lediglich erleichtern und sicherer machen sollen. Auch modernste Technik könne sich demnach auch einmal irren und soll keinesfalls die Kontrolle übernehmen. Deshalb orientieren sich die Entwickler der Assistenzsysteme vor allem auch an der Unfallforschung, um Auslöser für solche Situationen frühzeitig zu erkennen. Bis ein solches System jedoch ausreichend getestet ist und umgesetzt wird, vergehen mitunter schon einmal drei bis fünf Jahre.
Wichtig sind diese Entwicklungen vor allem, weil Autofahrer heutzutage mehr äußeren Einflüssen ausgesetzt sind, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Mehr Ablenkung entsteht durch mehr Verkehrsschilder und mehr Autos. Um möglichen Manövern ein wenig das Risiko zu nehmen, hat Matthias Warnecke nun innerhalb von acht Jahren fast 200 000 Kilometer Testfahrten hinter sich gebracht, um seine Entwicklungen weiter voran zu bringen.
Das Antiblockiersystem (ABS)
Beim Antiblockiersystem handelt es sich um ein vorwiegend in Kraftfahrzeugen verwendetes technisches System zur Verbesserung der Fahrsicherheit und zur Minderung von Verschleiß an den Laufflächen der Räder. Es wirkt des weiteren bei starkem Bremsen einem möglichen Blockieren der Räder durch die Verminderung des Bremsdrucks entgegen. Natürlich wird dieses System auch bei Eisenbahnen und Flugzeugfahrwerken benutzt.
Es ist so, dass die maximale Bremsverzögerung in Abhängigkeit von Fahrbahnzustand und Reifen bei etwa 8-25% Schlupf erreicht. Das bedeutet bei 20% Schlupf, dass im selben Zeitraum wo das Fahrzeug einen Meter Strecke zurücklegt die Räder sich nur um 0,8 Meter abrollen. Das ABS arbeitet nun so, dass das Rad so gesteuert wird, dass der Schlupf während des Bremsvorganges jederzeit nahe beim optimalen Wert liegt und somit ein Blockieren der Räder verhindert. So ist beim Gleiten der Reifen, also beim voller Bremskraft ohne ABS, kein Lenken möglich da die Räder so bleiben wie sie sind.
Vorteile des ABS sind, dass auch bei Vollbremsungen das Fahrzeug vollkommen lenkbar ist und man somit in der Lage ist ein etwaiges Hindernis zu umfahren. Besonders bei schlechten Wetterverhältnissen, also nassen Straßen, weist das Bremssystem eine bessere Leistung auf und sorgt für kürzere Bremswege. Außerdem werden dadurch die Reifen geschont, da die Reifenabnutzung gleichmäßig über den Umfang verteilt wird. Außerdem kommt auch noch hinzu, dass die Bremskraft für jedes Rad einzeln und individuell gesteuert werden kann und somit optimale Ergebnisse erzielt.
Nachteil der ganzen Geschichte ist, dass bei losem Untergrund wie etwa Sand, Schotter, Matsch oder Tiefschnee das ABS eine Keilbildung vor dem blockierten Rad verhindert. Somit können die Räder nicht in tiefere Bodenschichten eindringen, was unter anderem bei Matsch zu einem längeren Bremsweg führen kann.
Die verschiedenen Fahrwerkstypen
Seit Jahren gilt das Tunen von Autos als beliebter Sport, um sein Auto noch tiefer zu machen, es noch geschmeidiger um die Kurven zu bringen und es schneller der Piste entlang pfeifen zu lassen. Deutlich beeinflusst wird dies durch das Fahrwerk, bei dem es signifikante Unterschiede gibt.
Wer seine Auto schneller um die Kurven bringen möchte und es nebenbei auch noch optisch schöner machen will, sollte sich bei der Wahl des richtigen Fahrwerks auf Sportfahrwerk konzentrieren. Die Federn sind hierbei tiefer gelegt, so dass das Fahrzeug einen näheren Kontakt zum Boden hat. Die Federn sind hierbei nicht all zu hart, dass es zwischen Boden und Fahrzeug keinen großen Abstand gibt. Die Stoßenergie der Straße wird aufgenommen und das Auto kann diese durch die Funktionalität des Sportfahrwerks speichern. Unbedingt sollte man das Sportfahrwerk allerdings in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen, das diese Art von Fahrwerk eine Sondererlaubnis benötigt. Ansonsten könnte es bei der nächsten Polizeikontrolle teurer werden.
Ein spezielleres Fahrwerk ist das Luftfahrwerk. Dieses besteht aus einem Luftbalg und Stoßdämpfern, die sehr speziell angepasst werden müssen. Im Gegensatz zu einem normalen Fahrwerk mit Stahlfeder, besitzt das Luftfahrwerk eben jenen Luftbalg. Besonders dabei ist die extrem-genauste Einstellung dieses Fahrwerks. Zusätzlich dazu muss ein Kompressor, Regelventile und ein Lufttank eingebaut werden, sowie Pneumatik-Leitungen verlegt werden. Dadurch macht es diese Art von Fahrwerk sehr teuer und aufwändig.
Am beliebtesten ist das Gewindefahrwerk – zumindest in der Tuning-Szene. Bekannt aus dem Motocross-Sport, lassen Gewindefahrwerke des Autobesitzers Herzen höher schlagen, weil eben dieser seine Auto so tieferlegen kann, wie es ihm gefällt. Und das auf eine schnelle Art und Weise: Die Kontermuttern ermöglichen nämlich beliebige Einstellungen. Durch das härtere Fahrwerk kann das Auto viel schneller durch Kurven fahren.
Welches Fahrwerk man am Ende nimmt, sollte jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen entscheiden, schließlich hat jeder andere Fahrvorlieben.

