Archiv für die Kategorie „Neuheiten“

Lada Granta – Putins Volkswagen

So kennt man Lada - viel hat sich nicht geändert

So kennt man Lada - viel hat sich nicht geändert

Lada ist nicht gerade der Name eines Herstellers, den man mit qualitativ hochwertiger und modernster Technik in Verbindung bringen würde. Auch nicht mit einem ausgefallen Design, das in seiner Innovation Maßstäbe für die nächsten Generationen von Automobil-Herstellern sorgen könnte. Doch vielleicht muss dies ein Lada auch nicht. Das neue Modell Granta jedenfalls wurde von Russlands Präsidenten Putin höchstpersönlich für gut befunden. Na dann!

Fenster öffnen elektrisch!

4,26 Meter misst der Granta in der Länge, 87 PS bringt die Limousine auf den Asphalt. Eine echtes Volksauto sollte das neue Automobil werden und man hat zumindest die Basisausstattung nicht vergessen, will heißen: vier Räder, ein Lenkrad und, man höre uns staune: ESP und Bordcomputer. Doch dann wird die Luft schnell dünner, denn dieses moderne Ding namens „Radio“ gibt es lediglich gegen einen Aufpreis, dafür ist aber eine Zentralverriegelung serienmäßig.
Das Fahren im Lada Granta lässt dann doch tatsächlich sowas wie Fahrspaß aufkommen. Denn ein Plus ist die einfache Bedienbarkeit. Alle Instrumente sind problemlos abzulesen, der Wagen zieht gut bis in den fünften Gang hoch, als wäre er bereits eingefahren worden. Hier kommt glatt Gebrauchtwagen-Feeling auf, allerdings im positiven Sinne. Schaltung, Bremsen, Federung, Ladevolumen (480 Liter): Alles nicht überragend, aber völlig in Ordnung.

Besucher aus einer anderen Zeit

Der Granta wirkt ein wenig wie der Blick in die Vergangenheit des Automobils, kurz vor der Schwelle zur endgültigen Automatisierung aller Vorgänge. Kunststoffschalter regeln bei Lada noch nicht alles von alleine, hier ist die Routine eines denkenden Fahrers gefragt. Inwieweit alles stabil an seinem Platz bleibt, auch über Jahre hinweg, wird sich erst noch zeigen. Doch die Materialien und die Verarbeitung scheinen darauf ausgelegt zu sein, dass man auch mal selbst schnell Hand anlegen kann. Schrauben zeigen sich häufig genug, ein spontanes Nachziehen derselben wirkt geradezu einladend.

Angesichts der sibirisch-kargen Ausstattung und der Retro-Technik wirkt der Neupreis allerdings, als müsste man für eine Antiquität einen Aufpreis leisten: 9 990 Euro soll der Lada Granta kosten, dann doch lieber back to the future.

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ZOE, der günstige Elektro-Renault

Renault mit neuem Elektroauto

Renault mit neuem Elektroauto

Am 08. Juni ist es so weit – Renault bringt seinen mittlerweile vierten mit Batterie angetriebenen Wagen in Deutschland auf den Markt.  Der Renault ZOE ist mit einem Einstiegspreis von 21.700 Euro ein weiteres umweltfreundliches Gefährt, das sich auch Normalverbraucher leisten können.
Renaults unschlagbares Angebot hat natürlich einen großen Zweck – der französische Autohersteller möchte mit seinem neuen Modell seine Stellung im Elektromarktsegment stärken und gleichzeitig auch ausbauen.  Schon 2012 etablierte sich Renault mit einem Marktanteil von 25,3 Prozent als Marktführer.

Frankreich feiert den ZOE

In Frankreich ist der ZOE schon zu haben und erzielte bereits sehr gute Verkaufsergebnisse. Seit dem Verkaufsstart wurden 2.395 Modelle der kompakten Elektrolimousine in Frankreich verkauft. Kein Wunder, denn schließlich ist schon allein das Modell der Limousine ein Fahrzeug der besonderen Art – kommt hier jedoch noch der Anspruch hinzu die Umwelt zu schonen.

 

Elektrotechnik in der Großserie

Mit dem ZOE hat Renault es erstmals geschafft, die Elektrotechnik für einen Großserie umzusetzen. Konkret geht es dabei zum Beispiel um das patentierte Ladesystem “Chameleon® Charger”, welches es möglich macht, dass die Batterie des ZOE auf vier verschiedene Arten Energie bekommt. Auch dazu zählt die Möglichkeit der Schnellladung. In nur 30 Minuten ist der ZOE an einer 400-Volt-Station aufgeladen. Die Klimatisierung wurde übrigens nach dem Prinzip einer Wärmepumpe umgesetzt und ist damit extrem energiesparend.

Die Deutschen wollen Elektroautos

Wie gut der ZOE hier in Deutschland ankommt bleibt abzuwarten, die Prognosen sind jedoch hervorragend. Mittlerweile scheint das System Elektroantrieb auch in den Köpfen der Deutschen angekommen zu sein. Nach einer von Renault in Auftrag gegebenen Studie der Gfk (Gesellschaft für Konsumforschung) liebäugelt bereits jeder vierte Deutsche mit der Idee bei seiner nächsten Autoanschaffung auf Elektrotechnik zu setzen.

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Die elektrische B-Klasse von Mercedes

Neuwagen von Mercedes

Neuwagen von Mercedes

Es wird elektrisch im Hause Mercedes, zumindest in den USA und in China. Der Konzern setzt in seiner neuen B-Klasse allein auf Strom und zeigt Plug-in-Hybriden erneut die kalte Schulter. Die Spezialversion der B-Klasse ist nach dem E-Smart und dem SLS AMG Electric Drive damit schon das dritte Modell aus dem Hause Daimler, welches rein elektrisch unterwegs ist.

Zukunftsweisende Technologien

Elektro-Autos sind zukunftsweisend, liegen im Trend und sind eine gute Investition. Gekauft werden sie aber dennoch eher selten. Bislang sind sie den Kunden zu teuer, haben eine zu geringe Reichweite oder sind einfach unpraktisch, weil die Infrastruktur der Ladestationen noch mangelhaft ist.

Neuheit: Die elektrische B-Klasse von Benz

Das hält die großen Konzerne aber nicht davon ab, in die Entwicklung von Elektroautos zu investieren und die Technik weiterzuentwickeln. Mercedes kann sich jetzt schon damit brüsten, dass in seinem Flottenpark neun verschiedene Fahrzeuge, von kleinen E-Bikes bis hin zu Transportern und Bussen, alles vertreten ist. Am besten verkaufen konnte Mercedes bislang den Smart Fortwo Electric Drive, einen kleinen Stadtflitzer.

Auf der Autoshow in New York wurde nun ein weiteres Aushängeschild vorgestellt: Die Elektrische Mercedes Benz B-Klasse. Während man die Mercedes Benz A-Klasse auf mobile finden kann und sich dabei darauf verlassen darf, den Tank mit Sprit und nicht mit Strom befüllen zu müssen, ist die B-Klasse, die aber vorerst nur in den USA auf den Markt kommen soll, ein reines Elektrofahrzeug.

Kompaktvan für den amerikanischen Markt

Der Kompaktvan bietet Platz im Unterboden für den Lithium-Ionen-Akku, der damit weder die Beinfreiheit einschränkt, noch den Kofferraum verkleinert. Im Inneren erinnert die neue B-Klasse stark an die alte A-Klasse. Das Armaturenbrett weist bekannte Formen auf, nur die Tankanzeige ist nun eine Leistungsanzeige. Der Zeiger pendelt beim Beschleunigen entweder in den roten Bereich oder landet im grünen, wenn die Batterie durch die Rekuperation wieder Saft bekommt.

Die Leistung des kleinen Vans ist ordentlich, 100 Stundenkilometer erreicht er mit seinen 136 PS in weniger als zehn Sekunden. Mit 160 Stundenkilometern Spitze ist man für die amerikanischen Highways mehr als gut gerüstet.

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Wuchtbrumme: Der Mercedes GL 63 AMG

Der GL 63 AMG ist ein echter Kraftprotz

Der GL 63 AMG ist ein echter Kraftprotz

Eigentlich ist der Automarkt seit einigen Jahren geprägt von immer sparsamer werdenden und Umweltschonenden Autos. Neben den ganzen vernünftigen Kleinwagen oder zumindest bodenständigen Limousinen gibt es aber auch immer noch die Sparte der protzigen, viel zu großen ‘Unvernunft-Wagen’. Dazu gehört auch der 2,6 Tonnen schwere Gigant Mercedes GL 63 AMG, der einen inneren Kampf zwischen Verstand und Emotion auslöst.

Das schwäbische Schlachtschiff

Vernünftig ist die Anschaffung des mit 557 PS ausgestatteten SUV eher nicht, und die gut 130.000 Euro für die Einstiegsversion können genauso wie der beachtliche Benzinverbrauch eigentlich nur dazu führen, von dem Koloss Abstand zu nehmen. Aber nicht jeder Autofahrer denkt vernünftig, und die Vorlieben unterschieden sich von Land zu Land deutlich. In erster Linie sind es wohlhabende Mercedes-Liebhaber aus China, Russland und den arabischen Ländern, für die der GL 63 AMG in Frage kommt. Klimaeffizienz und Spritverbrauch sind bei ihnen in der Regel kein Thema, vielmehr kommt es auf das gewisse Etwas, die richtige Portion Luxus und ein Prise ‘Overstatement’ an.

557 PS: 320 Stundenkilometer

Ausgestattet ist der SUV mit einem 5,5 Liter-V8-Motor, der über eine Benzin-Direkteinspritzung und Doppelturboaufladung verfügt. Der Tacho zeigt eine Spitzengeschwindigkeit von 320 Stundenkilometern an, und auch wenn der Wagen bei 250 km/h erst einmal elektronisch abriegelt, ist zu spüren, dass 70 Stundenkilometer mehr überhaupt kein Problem wären. Das zeigt sich natürlich im Verbrauch, rund 25 Liter schluckt der SUV auf 100 Kilometern.

Luxus und Fahrspaß gegen jede Vernunft

Mit einem Sportwagen wird man ihn dennoch nicht verwechseln, trotz einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 4,9 Sekunden. Eher kommt man sich vor wie in einem Luxusdampfer, der andere wie winzig wirken lässt und von innen so luxuriös wie ein Fünf-Sterne-Hotel ist. Besonders auf langen geraden Strecken gleitet der GL 63 AMG ruhig und dabei blitzschnell dahin, und die linke Spur auf der Autobahn scheint ihm ganz allein zu gehören. Ob er jedoch auf deutschen Autobahnen oft zu sehen sein wird, bleibt noch abzuwarten.

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Genfer Autosalon 2013: Neuheiten und Highlights

Ab dem 7. März werden in Genf einige Neuheiten Enthüllt

Ab dem 7. März werden in Genf einige Neuheiten Enthüllt

Vom 7. – 17. März treffen sich mal wieder die Autohersteller aus aller Welt zum Genfer Autosalon, um nicht nur sich selbst in einer schönen Umgebung, sondern auch diverse Welt- und Europapremieren zu feiern. Auf manche der neuen Serien-Modelle warten Kunden und Presse schon seit längerer Zeit, andere werden sich lediglich als erste Concept-Studie präsentieren.

Kombis für sportliche Familien

Neue Kombis sind ein großes Thema in diesem Jahr in Genf. Skoda wird wohl aller Voraussicht nach den neuen Octavia als Familenversion vorstellen. Audi dagegen lässt es deutlich sportlicher angehen. Der RS 6 Avant der Ingolstädter bringt starke 560 PS auf die Straße, davon zeugt unter anderem die Beschleunigung von 0 auf 100 in lächerlichen 3,9 Sekunden. Laut Audi soll sich der Spritverbrauch dank des Start-Stopp-Systems und der Zylinderabschaltung auf 9,8 Liter beschränken.

Premieren made in Japan

Auch Honda will mit seinem neuen Kombi punkten. Die Japaner zeigen den Honda Civic Wagon Concept in einer seriennahen Version und springen mit dem dynamischen Design auf den Zug der sportlichen Familienkutschen auf. Da lässt sich auch Toyota nicht lumpen, ganz im Gegenteil. Der Auris im Kombi-Gewand zeigt sich am Genfer See als Weltpremiere dem Publikum. Außerdem präsentiert Toyota neue Modelle, wie den offenen F 86, den neuen RAV4 und das Concept-Car i-ROAD, einen kleinen Stadtflitzer, der für zwei Insassen Platz bieten soll.

Generation Crossover

Crossover-Fans werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Peugeots neuer 2008 wird im Sommer den Automarkt entern. Der Nachfolger des 207 SW mischt Größe und Komfort mit Umweltverträglichkeit, jedenfalls in Zukunft. Die zunächst erhältlichen e-HDi Diesel- und Dreizylinder-Benzinmotoren sollen bald von einem Benzin-Hybird Gesellschaft bekommen.

Der Outlander von Mitsubishi zeigt eine ähnliche Kombination, allerdings deutlich konsequenter. Der Deutschlandstart des Plug-in-Hybrids mit dem Namen Outlander PHEV ist für Juli terminiert, in Japan ist der 4,65 Meter lange SUV bereits unterwegs.

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Neue Mitsubishi ASX Generation mit ClearTec-Technologie

Der neue Mitsubishi ASX Generation kommt mit ClearTec-Technologie

Der neue Mitsubishi ASX Generation kommt mit ClearTec-Technologie

In der Klasse der Kompakt-SUVs ist die Marktlage zurzeit relativ entspannt. Im Gegensatz zu anderen Fahrzeugsegmenten verkaufen sich die Geländewagen nach wie vor recht gut. Deshalb erscheinen von vielen Herstellern im Moment viele neue SUVs oder bereits vorhandene Modelle werden modifiziert. So auch der ASX von Mitsubishi. Der japanische Automobilhersteller gönnt seinem Geländewagen nach zwei Jahren eine kleine Auffrischungskur.

Äußerlich und innerlich modifiziert

Äußerlich versucht Mitsubishi seinem Auto etwas mehr Eleganz zu verleihen. Der Stoßfänger ist nun fast vollständig lackiert, und die Nebelscheinwerfer werden von einer Chromspange umrahmt. Die Front wird durch einen wabenförmigen Grilleinsatz abgeschlossen, der das hochwertige Design unterstreichen soll. Innerlich hat sich ebenfalls einiges getan beim ASX. Hier legt man viel Wert auf eine klassische und elegante Innenausstattung. Die veränderten Zierleisten in den vorderen Türverkleidungen und das neu designte Lenkrad sprechen eine deutliche Sprache. In verschiedenen Designvarianten kommen zusätzlich noch neue Sitzbezüge dazu, die in einem klassischen Schwarz gehalten sind. Ein Radio, das durch seine moderne Form heraussticht, steht dazu im Kontrast. Bei der Ausstattungslinie „Invite“ kommen abgesetzte Ziernähte in den Sitzen sowie veränderte Bedienknöpfe am Multifunktionslenkrad dazu, welche die Tempoautomatik und die Audio-Anlage steuern.

Ökologisch und sicher

Der ASX wird von Mitsubishi mit verschiedenen Antrieben ausgeliefert. So hat man die Wahl zwischen einem 1,8-Liter-Dieselmotor, der mit Allrad sowie mit Frontantrieb erhältlich ist, und einem 1,6-Liter-Benziner. Das letztere Modell leistet 117 PS und umfasst einen Leichtbau-Zylinderblock aus Aluminium und variabler Ventilsteuerung MIVEC. Gleiches gilt für das Dieselaggregat, das 150 PS stark ist. Der Verbrauch beläuft sich beim Benziner auf ungefähr 5,8 l/100 km, beim Diesel sind es 5,4 l/100 km. Die CO2-Emission wird mithilfe der serienmäßigen Clear-Tec-Technologie beschränkt. Automatisches Start-Stopp-System, kraftstoffsparende, elektrische Servolenkung sowie ein regeneratives Bremssystem sorgen für ein deutlich ökologischeres Autofahren. Für die Sicherheit sorgen sieben Airbags und die patentierte „Reinforced Impact Safety Evolution“-Karosseriestruktur. Der erneuerte ASX wird 2013 ab 18 990 Euro erhältlich sein.

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Das erwartet uns noch im Fahrzeug-Jahr 2012

Noch sicherer: Der neue Opel Adam

Noch sicherer: Der neue Opel Adam

Endlich ist das Automobil-Sommerloch passé. Nun kommen die Neuheiten auf den Markt, nach denen sich viele Autoliebhaber das ganze Jahr über gesehnt haben. 
Die ersten Modelle sind bereits auf der Messe in Moskau vorgestellt worden. Wie es aussieht, hat das Jahr noch viel zu bieten. 
Im Kleinwagenbereich kommen gleich zwei Modelle auf den Markt. Sowohl Opel als auch Fiat stehen in den Startlöchern. Opel setzt auf Lifestyle und präsentiert Adam, den bunten Flitzer mit dem extravagantem Aussehen. Er soll vor allem die junge Stadtkundschaft ansprechen. Auf die Startlinie gesellt sich der Fiat 500. Doch die Beiden bleiben nicht lange allein, denn Citroen hat sich mit dem neuen DS3 angemeldet und Renault schließt sich gleich mit der neuen Clio-Version an. Sein Remake kann sich sehen lassen, denn mit dem dynamischen Design und der Bordelektronik kann er sehr gut beim jungen Publikum punkten. 
Doch nicht nur im Bereich Kleinwagen bekommen wir viel zu sehen. Vor allem die Kompaktklasse hat es in sich. Hier ist man auf den neuen Golf von VW gespannt. Dieser soll VW wieder Absätze wie zu früheren Zeiten bescheren. Die siebte Auskoppelung soll mit neuer Technik und ebenfalls neuem Innenraum auftrumpfen. Die Fassade bleibt, denn die ist einmalig und bei den Kunden sehr beliebt. 
Im Bereich der Mittelklasse und Businesslimousinen steht Ford kurz vor seiner Veröffentlichung. Der Mondeo soll auf einer Länge von 4,87 Metern viel zu bieten haben. Mit Allradantrieb, Plug-in-Hybrid und einem automatischen Einparkhelfer wird er nicht nur den Ford-Fan überzeugen können. Doch er muss sich auf Konkurrenz gefasst machen, denn Mazda kommt mit großen Schritten in Fahrt. Der neue Mazda6 zeigt sich dynamisch und im Bereich Motorentechnik ziemlich siegessicher. 
Dies und viel mehr lässt sich in diesem Jahr noch bestaunen.

Bilderrechte: panthermedia.net 396363 (Frank Melech)

Golf VII feiert Premiere in Berlin

Der neue Golf wird in Berlin vorgestellt. - Foto von: © Shutter81 - Fotolia.com

Der neue Golf wird in Berlin vorgestellt. - Foto von: © Shutter81 - Fotolia.com

Volkswagen steht vor der wichtigsten Fahrzeug-Premiere des Jahres: Der beliebteste Kompaktwagen der Deutschen, der VW Golf, kommt in mittlerweile siebter Generation und soll der sparsamste Golf aller Zeiten werden. In Berlin wird der neue Golf VII im Museum Neue Nationalgalerie präsentiert und wird nicht nur länger und breiter, sondern auch leichter und sparsamer. Laut VW-Angaben sollen die umweltfreundlichsten Antriebe rund ein Viertel weniger Sprit verbrauchen. So soll es der günstigste Benziner auf 4,8 Liter bringen, die Diesel-Variante sogar auf 3,3 Liter. Mit 1 153 Kilogramm wird der neue Golf den bislang leichtesten Golf, den Golf IV, unterbieten. Beim Design stehen noch zahlreiche Fragezeichen, die erst bei der Präsentation in Berlin beantwortet werden können. Hunderte Journalisten sind schon jetzt gespannt, wenn der Schleier über der Motorhaube gelüftet wird.

Mit dem Golf VII will der Volkswagen-Konzern an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen, die seit Markteinführung 1974 mehr als 26 Millionen Mal verkauft wurden. Der neue Kompakte soll dabei auch die Fertigungstechnik der Autobauer weiterentwickeln: Das neue Verfahren, der sogenannte “Modulare Querbaukasten” (MQB), soll die Entwicklung und Produktion einfacher und billiger machen. Bislang kam das innovative Verfahren nur beim neuen Audi A3 zum Einsatz.

Demnach verwundert es nicht, dass Insider und Experten vermuten, dass der Basispreis des Golf VII unter dem seines Vorgängers liegen wird. Derzeit wird mit einem Startpreis von 16 500 Euro gerechnet und somit 475 Euro unter dem Basispreis des Golf VI. Dass das Nachfolger-Modell günstiger als der Vorgänger ist, wäre eine Weltpremiere bei Volkswagen, die seit Einführung des Golf I (7 995 Mark/4 088 Euro) bei jeder neuen Generation die Preisschraube nach oben drehten. International feiert der neue Golf Anfang Oktober beim Pariser Automobil-Salon Premiere.

E-Bikes kommen jetzt auch von Autoherstellern

© kebox - Fotolia.com

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Diese Meldung wirkt ein bisschen kurios – das muss man schon vorher anmerken, wenn man darüber berichtet, dass Autohersteller sich jetzt darauf konzentrieren, Fahrräder mit Elektromotoren zu bestücken und diese auch zu verkaufen. Besonders die Großen im Haifischbecken wollen damit punkten, denn sie haben den Trend der Zeit erkannt. Umweltbewusstsein ist modern, Sport schon lange und “Vorsprung durch Technik” kennen sowieso ziemlich alle. Es ist also auch kein Wunder, dass BMW, Opel und Ford auf das bewegende Gefährt mit aufspringen. Ein ganz kleiner, der Smart, wird ab diesem Jahr mit einem Fahrrad mit Elektro-Antrieb auf den Markt kommen: das “ebike” kostet stolze 2849 Euro und wird mit einem Lithium-Ionen-Akku betrieben. Nachdem man hundert Kilometer gefahren ist, heißt es allerdings “Akku leer!”.

Dass nun auch die anderen Autohersteller nachziehen, hat einen Grund: Das Interesse für die eBikes ist in den letzten Jahren konstant gewachsen. Allein für 2012 rechnet man mit 400.000 Verkäufen auf dem Gebiet der E-Fahrräder. Und beispielsweise das “ebike” von Smart kann weit mehr als nur Fahrradfahren. Zum einen ist es qualitativ viel besser ausgestattet und verfügt auch über multimediale Docks, die den Fahrer das Smartphone nicht missen lassen. Und auch die Reichweite überzeugt, denn wer fährt schon mehr als hundert Kilometer mit dem Rad. Und zur Not gibt es ja immer noch die eigene Muskelkraft, wenn mal die elektrische nachgelassen hat. Und dennoch muss man Sport machen. Wie viel das Fahrrad helfen soll, entscheidet allein der Fahrer. Er hat vier verschiedene Leistungsstufen zur Verfügung. Also ist es wohl auch für die Frau, die wieder einmal denkt, sie hätte zu viel auf den Rippen und abnehmen will. 

Die neue A-Klasse von Mercedes

© SimpleVision - Fotolia.com

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Mercedes will sich nun in Sachen Sportlichkeit hervortun und in neues Licht rücken. So könnte die neue A-Klasse vor allem für den Kompakten von BMW und Audi große Konkurrenz bedeuten. Möglich ist mit dem dynamischen Design jedoch auch, dass Daimler seine eher konservativen Kunden nicht für sich gewinnen kann.

Denn die vorgenommenen Veränderungen zum Vorgänger zeigen sich radikal. Von der hohen, schmalen und Van-artigen Karosserie, die den Wagen zwar auf vielen Seiten beliebt, aber umso behäbiger in allen Kurven machte, hat man sich hier nun gänzlich entfernt. Auch von der erhabenen Sitzposition und der Kürze der A-Klasse darf man sich verabschieden. Das Modell misst nun etwa 4,3 Meter Breite, rund 1,8 Meter Breite und eine Höhe von 1,4 Metern, womit man sich eindeutig den Maßen der Mitstreiter Audi A3, Volkswagen Golf und dem 1er BMW annähert.

Der Vorstandsvorsitzende Daimlers, Dieter Zetsche, kündigt mutig eine Kehrtwende mit der neuen A-Klasse an, bei der A für Angriff stehe. Auf dem Genfer Autosalon feierte man Weltpremiere mit dem Wagen und setzte mit dem neuen dynamischen Auftreten ein klares Statement. Dahinter stehen auch klare Absichten, denn in Zukunft zielt man bei einem Neuwagenkauf auf ein durchschnittliches Kundenalter zwischen 35 und 45 Jahren ab. In den vergangenen Jahren zeichnete sich mit einem Durchschnittsalter von etwa 55 Jahren bei Mercedes jedoch ein ganz anderes Ergebnis ab. Auch bleibt fraglich, ob man das hoch gesteckte Ziel mit einem fabrikneuen Fahrzeug tatsächlich erreichen kann, da jungen Kunden meist die nötige Kaufkraft fehlt.

Der Preis für das Gesamtpaket von Modernität mit Benzinmotoren, die mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum 115 PS und 211 PS leisten, beginnt bei rund 24 000 Euro.