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ADAC-Preis: Der „Gelbe Engel“ geht an …

Des Deutschen liebste Autos kommen aus dem Heimatland

Des Deutschen liebste Autos kommen aus dem Heimatland

Zum nunmehr neunten Mal wurde der „Gelbe Engel“ vom ADAC vergeben. Es handelt sich dabei um einen Preis, der unter anderem in den Kategorien „Lieblingsauto der Deutschen“, „Auto der Zukunft“ und „Persönlichkeit des Jahres“ vergeben wird.

Mercedes A-Klasse an der Spitze

Das Lieblingsauto der Deutschen ist die A-Klasse von Mercedes. Auf den beiden nachfolgenden Plätzen tummeln sich ebenfalls deutsche Modelle – auf Platz zwei findet sich der neue VW Golf, auf dem dritten Platz der BMW 3er. Entstanden sind diese Ergebnisse aus einer Abstimmung, die unter den Lesern des Magazins sowie des Internetauftritts durchgeführt wurde. Der „beste Gebrauchte“ ist indes der Kompaktwagen Audi A3, Zweiter wurde hier der Audi A6, die Mercedes C-Klasse gelangte auf den dritten Platz. Schön also, dass auch hier die Wagen deutscher Hersteller die Nase vorn haben.

BMW 520d als Zukunftsmodell

Der Siegeszug ebbt kaum mehr ab, denn auch der Wagen der Zukunft ist ein deutsches Modell. Schon wieder schafft es BMW an die Spitze und landet mit seinem 520d einen Volltreffer in puncto Zukunftsfähigkeit. Der 520d EfficientDynamics Edition BluePerformance, so der komplette Name des Modells, ist ein Wagen der gehobenen Mittelklasse, der vor allen Dingen, was Umweltfreundlichkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit anbelangt, ganz weit vorn ist. Hinter ihm folgen gleich zwei Modelle von Toyota: der Prius1.8 Plug-In Hybrid und der Yaris Hybrid.

Deutsche Hersteller auch in den anderen Kategorien weit vorn

Auch in der Kategorie „Innovation und Umwelt“ schaffen es deutsche Wagen auf die ersten drei Plätze. An der Spitze befindet sich Volkswagen mit seinem eco!up, einem Dreizylinder-Erdgasmotor. Auf den zweiten Platz hat es Daimlers Sicherheitssystem BAS PLUS geschafft, auf dem dritten Platz folgt die Firma Paravan mit ihrer Perfect Seat Collection. Die Persönlichkeit des Jahres ist indes Ferdinand Piёch, der VW-Aufsichtsratschef ist und den der ADAC einen „Topmanager mit Innovationsgeist“ nennt.

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Welches Kfz eignet sich für Fahranfänger?

Die Kleinwagen-Sparte ist auf dem Vormarsch

Die Kleinwagen-Sparte ist auf dem Vormarsch

Wer nicht sein ganzes Geld für den Führerschein ausgegeben hat, der hat vielleicht noch genug Geld, um sich das erste eigene Auto zu kaufen. Doch wie sollte das erste eigene Auto eigentlich sein? Ein Neuwagen oder ein Gebrauchter, ein Kompakter oder ein Kleinwagen? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Je nachdem, wie viel Geld einem zur Verfügung steht, wird die Wahl sicherlich eingeschränkt. Mehr als ein gebrauchter Kleinwagen ist für viele sicherlich nicht drin, doch empfiehlt es sich dann vielleicht zu warten, anstatt einen Schrotthaufen zu kaufen.

Welche Klasse?

Die Klasse des Autos ist eine Frage, die sich also für viel gar nicht stellt. Wenn doch, dann kommt es darauf an, was einem wichtig ist. Viel Platz? Leichte Parkplatzsuche? Oder doch eher ein Allroundtalent? Günstig sind die Wagen von Seat, Skoda oder Fiat, mehr Geld wird bei VW oder Opel fällig. Der Fiat Panda, Skoda Citigo oder VW up! bewegen sich in einem billigen bis gemäßigten Preisrahmen. Zwischen 8 000 und 10 000 Euro wird für einen Neuwagen der Klasse up! aufgebracht werden müssen. Gebraucht gibt es die Wagen natürlich etwas günstiger, doch dafür muss auf ein Mehr an Sicherheit verzichtet werden. Das ist eine wichtige Frage, die sich viele Führerscheinneulinge stellen müssen. Die meisten Neuwagen verfügen mittlerweile serienmäßig über eine gewisse Anzahl an Sicherheitssystemen wie ESP und dergleichen.
 

Sicherheit geht vor

Lediglich bei Kleinwagen fehlt dieses Feature des Öfteren. Natürlich gibt es bei Gebrauchtwagen ebenfalls Sicherheitssysteme, diese sind aber nicht immer auf dem neusten Stand, und es besteht nicht die Möglichkeit, sich die entsprechenden Systeme aussuchen zu können. Bei Neuwagen sind die Wahlmöglichkeiten größer. Auch der Spritverbrauch ist bei neueren Wagen in der Regel geringer, da viele Autos inzwischen über Technologien für einen sparsameren Verbrauch verfügen. Die Wahl ist also nicht leicht, weshalb es sich empfiehlt, die eigenen Wünsche an das erste Auto klar zu formulieren.

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Das Unternehmen Mitsubishi

© Norman Chan - Fotolia.com

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Bei Mitsubishi handelt es sich um ein Unternehmen, welches seinen Sitz in Japan hat und auch eine japanische Firma ist. Bekannt sein dürfte dabei vor allem das Mitsubishi-Logo. Dieses besteht aus drei Rauten, die sich in der Mitte mit ihren Eckpunkten berühren und somit in gewisser Weise ein Dreieck darstellen. Dabei spielt der Konzern auch noch auf das Logo an, da mitsu „drei“ bedeutet und hishi „Raute“. 

Die Firma hatte sich bereits 1870 gegründet und war damals als Schifffahrtsunternehmen bekannt. In den Jahren danach weitete sich Mitsubishi immer weiter aus und kaufte viele Schiffe auf. Es dauerte nicht lange, bis der Konzern sich auch auf andere Wirtschaftszweige konzentrierte, in diesem Fall das Bankwesen, der Handel und die Immobilien. Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges spezialisierte sich der Konzern auch auf die Waffenindustrie und konnte zum führenden Produzenten Japans aufsteigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg umfasste Mitsubishi bereits 200 unterschiedliche Unternehmen und es war kein Ende in Sicht. 

Sehr bekannt dürften auch die drei Grundsätze des Konzerns sein, welche vom vierten Präsident Mitsubishis in den dreißiger Jahren veranlasst wurden. Dabei geht es um die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, dem Anstand und der Gerechtigkeit und letztendlich um die Völkerverständigung durch Handel. 

Heutzutage ist Mitsubishi vor allem aufgrund seines Fahrzeugbaus bekannt. So gibt es zahlreiche Autos die man hier kennt und die somit auch den Weg nach Europa gefunden haben. Doch auch im Motorsport hat es der Konzern geschafft, sich zu etablieren. So kann dieser viele verschiedene Erfolge nachweisen. Sei es nun im Rallye Sport oder aber bei der FIA WM oder der GT 3000 Series – überall hat Mitsubishi mindestens einen Sieg verbuchen können.

Neu: Der Subaru XV

Subaru © Maksim Toome - Fotolia.com

Subaru © Maksim Toome - Fotolia.com

Die Kompakt-SUVs aus dem Hause VW und Nissan bekommen Konkurrenz: Mit dem Subaru XV erscheint ein weiterer Allrad-Profi auf dem Automarkt. Die Nische der kleinen SUVs ist seit Jahren stetig im Aufschwung: So verkaufte sich der Nissan Qashqai im Jahr 2011 auch mehr als 30.000 Mal allein in Deutschland. Von diesem Kuchen möchte der japanische Autobauer Subaru nun auch ein Stück abhaben. Kann das mit dem XV gelingen?

Dieser hübsche SUV in der Kompaktklasse trägt den Slogan „Urban Adventure“ und so sieht er auch aus: Wie eine Mischung aus modernem Stadtgefährt und traditionellem Geländewagen. Besonders junge Großstädter, Familien und Frauen sollen von dem Modell angesprochen werden. Ein sechseckiger Kühlergrill und imposante Scheinwerfer zieren die Schnauze des Wagens. Beim Blick von der Seite fallen sofort die hohen Radhäuser über den edlen 17-Zoll-Felgen auf. Dunkle Kunststoffprotektoren an den Radläufen und den Schwellern betonen die sanfte, geschwungene Form des 4,45 Meter langen und knapp 1,6 Meter hohen XVs. Die Gestaltung des Innenraums wirkt dagegen beinah langweilig und bieder: In Punkto Verarbeitung, Komfort oder Sicherheit gibt es zwar Nichts zu bemängeln, ästhetisch überzeugt das schlichte Interieur aber kaum.

Technisch überzeugt der XV vor allem dank seinem souveränen und soildem Fahrwerk – sowohl als Schalt- als auch als Automatikversion. Das 1,4 Tonnen schwere Gefährt gibt es entweder als 1,6 Liter Benziner mit 114 PS, als Vierzylinder-Boxer mit 150 PS oder als Boxer-Diesel mit 147 PS. Wer auf sportliches Fahren steht, sollte ohne zu Zögern zum Diesel greifen: In unter 10 Sekunden geht es von Null auf Hundert, Höchstgeschwindigkeit liegt knapp unter 200 km/h, der Verbrauch wird mit 5,6 Litern Diesel pro 100 Kilometer Fahrt angegeben. Klarer Nachteil und verschenkte Chance von Subaru: Die Diesel-Variante hat weder eine Automatik-Option, noch verfügt sie wie etwa die Benziner über eine Start-Stop-Steuerung. Ab März gibt es den japanischen Lifestyle-SUV in Kompaktform, los geht es mit knapp 22.000 Euro.

Luxusautos auf dem Vormarsch

Luxusauto © www.fzd.it - Fotolia.com

Luxusauto © www.fzd.it - Fotolia.com

Luxuskarossen wie Bentley und Rolls Royce feiern große Absätze im Jahr 2011. Nach Veröffentlichung der Verkaufszahlen vom vergangenen Jahr wird deutlich, dass trotz Finanzkrise Luxusautos gefragt sind. Beliebte Typen von Automodellen sind zum Beispiel der Ghost von Rolls-Royce.

Rolls-Royce feiert ein Rekordjahr. In der ganzen 107-jährigen Unternehmensgeschichte wurden noch nie so viele Autos der Marke verkauft, wie im vergangenen Jahr. Über 3538 Autos wechselten den Besitzer, das ist ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde zum ersten Mal seit 1978 der Verkaufsrekord gebrochen.

Seit 2003 gehört Roll-Royce zu BMW. Der Firmenvorstand Torsten Müller-Ötvös verkündete, dass der Absatz auf allen Märkten kräftig zu legte. So konnte die Firma in Deutschland und Russland ihre Verkaufszahlen verdoppeln und in Asien um 47 Prozent zu legen. China überholte sogar die USA als größten Abnehmer des Herstellers.

Auch Bentley, der britische Hauptkonkurrent, weist ähnliche Zahlen auf. Im Jahr 2011 stiegen auch hier die Verkaufzahlen um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf über 7000 Fahrzeuge. Diese Zahlen liegen zwar noch deutlich unter denen des Vorkrisenjahres 2007, in dem über 10.000 Fahrzeuge verkauft wurden, es rückt das Unternehmen aber wieder in die Gewinnzone.

Ein Name mit Prestige

Wie wichtig ein Traditionsname ist, zeigt der Erfolg der beiden Hersteller. Während Bentley und Rolls-Royce ihren Absatz in Schwellenländern stärken, wurde der Mercedes-Konkurrent Maybach vom Markt genommen. In den vergangenen zehn Jahren wurden gerade einmal 3000 Autos verkauft, was den Hersteller dazu bewegte die Produktion einzustellen. Maybach war als Marke international einfach zu unbekannt.

Vor allem im asiatischen Raum schätzen die Kunden das Prestige, welches Rolls-Royce und Bentley ausstrahlen. Der Wirtschaftsprofessor David Bailey, prophezeit ein enormes Potential das von diesen Märkten ausgeht. Durch die schnell wachsende Wirtschaft, würde die Nachfrage der gehobenen Mittelschicht nach solchen Autos auf Jahre hinaus steigen.

Beide Hersteller haben in den vergangenen Jahren durch neue Produkte für eine größer Kundschaft gesorgt. So produzieren sie Einsteigermodelle, die etwas weniger kosten und vor allem für jüngere Kunden und Frauen attraktiv sind. Dennoch bleiben es Luxusfahrzeuge mit einem Preis von 200 000 Euro.

Die Produktpalette steigt

In Detroit stellten beide Firmen vor kurzem Fahrzeuge mit technischen Neuerungen vor. Es wurden Autos präsentiert mit weniger als zwölf Zylindern. Und auch der neue V-8-Motor stellt einen Schritt dar zum Umweltbewusstsein. Bentley überlegt sogar Diesel- und Elektromotoren zu installieren.

Der Verkaufsrekord soll auch in diesem Jahr anhalten. Nicht zu letzt deshalb, weil die Autos genau nach den Kundenwünschen konzipiert werden. Ganz nach dem Motto „der Kunde ist König“, kann er aus über 40.000 Lacksorten und noch mehr Lederfarben wählen, ein Autos nach Maß also.

 

Toyota und BMW wollen kooperieren

af47 - Fotolia.com

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Der Umweltschutz und die umweltfreundliche Lebensart wird nicht nur immer mehr zum Lebensstil, sondern auch zur Verpflichtung für die Wirtschaft. Die Menschen wollten vor ein paar Jahren noch alles billig und günstig haben, wo häufig die Qualität und Nachhaltigkeit vergessen wurde. Heute ergibt sich in der Gesellschaft ein völlig anderes Bild, denn die Menschen achten auf eben solche Dinge, die vorher in den Schatten gerückt sind. Unlängt ist dieses Szenario nicht nur bei den Lebensmitteln oder anderen Dingen angekommen, sondern auch bei automatisierten Vorgängen, wie beispielsweise dem Auto.

Seit Jahrten tüfteln Forscher an der besten Methode für Autos, um Energie zu sparen, damit das Auto zum einen effizienter wird und zum anderen mit alternativen Antrieben unterwegs ist und vor allem die Umwelt schont. Um dieses Vorhaben möglichst  schnell in die Tat umzusetzen, scheint es auch so, dass alte Konkurrenzgedanken ad acta gelegt wurden. So haben die Autohersteller BMW und Toyota eine Vereinbarung der Kooperation zwischen beiden unterzeichnet, damit sie sich auf dem Bereich der umweltfreundlichen Technologien unterstützen und zusammen forschen. Dabei spielte vor allem die langjährige Erfahrung von Toyota auf dem Gebiet der Entwicklung von Hybridantrieben und zum anderen die selbige Erfahrung von BMW bei der Entwicklung von umweltfreundlichen und effizienten Dieselmotoren.

Dennoch wird es kein Auto der Marke „BMyota“ geben, wie nun lustigerweise Witze gerissen werden könnten. Denn die Absichtserklärung besagt, dass gemeinsam an Lithium-Ionen-Batterietechnologien geforscht werden und die Lieferung von BMW Dieselmotoren an Toyota erfolgen soll. Es scheint also so, dass auch die freie Wirtschaft den Gedanken des Umweltschutzes weiter in den Vordergrund stellt, wenngleich die Automobilbranche nur ein Zweig der Wirtschaft auf der Welt darstellt – einer von vielen.

Japans Autoindustrie plant neue Modelloffensive

 Auf der diesjährigen Tokyo Motor Show unter dem Mottor „Mobilität kann die Welt verändern“ haben die Hersteller sowohl marktreife Umweltautos, als auch Elektromobil-Konzepte für die Zukunft vorgestellt. Autos aus Japan, ob Kombi, Limousine oder Kleinwagen, sind betont umweltbewußt. Nach der Krise in Fukushima scheinen die japanischen Automobilhersteller extra viel Wert darauf zu legen, die Umwelt nicht noch weiter zu belasten. Toyota hat sein erweitertes Hyridprogramm vorgestellt, dabei ist der kompakte Aqua der Spitzenreiter in Sachen Umweltfreundlichkeit. Laut Herstellerangaben hat der Aqua den effizientesten Brennstoffverbrauch weltweit. Medienberichte, die von einer Motorenkooperation von Toyota und BMW erzählten, im Zuge derer die Japaner den Münchenern die Hybridtechnologie zur Verfügung stellten und BMW im Gegenzug Dieselmotoren nach Japan liefere, hat BMW als Spekulationen zurückgewiesen. Doch auch die deutschen Automobilbauer wollen verstärkt auf Hybridtechnologien setzen und damit auf den japanischen Markt drängen. Dieser ist nämlich wegen des starken Yen wieder interessant geworden.

Der japanische Markt gilt weiter als Testmarkt für neue Anwendungen und die japanischen Hersteller wollen weiterhin mit ihren Entwicklungen im Gebiet der Elektromobilität die Zukunft der umweltfreundlichen Automobile bestimmen.

Der Hersteller Nissan hat auf der Messe die dritte Version der Elektrostudie Pivo vorgestellt. Das umweltfreundliche Elektroauto verfügt über ein neues Lenk- und Parksystem. Damit ist das Fahrzeug besonders wendig, sucht sich einen Parkplatz selbst und sorgt beim Parken sogar selbstständig für Strom-Nachschub. Außerdem kann das Auto per Anruf über ein Smartphone vom Fahrer oder von der Fahrerin angewiesen werden, beispielsweise zur Parkplatzausfahrt zu kommen.

Der MiEV House von Mitsubishi kann im Notfall sogar ein Haus mit Strom versorgen. Der Atomunfall in Fukushima hat also einiges Umdenken bewirkt und auch die Autobauer beschäftigen sich nun verstärkt mit verbesserter Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit und überlegen, wie die Elektroautos auch in intelligente Stromnetze integriert werden können.

Die Geschichte des Scheibenwischers

Jeder Autofahrer sieht Scheibenwischer als selbstverständlich an, nützliche Helfer bei Regen, Schnee oder Verschmutzungen. Doch auch diese altbekannten Alltags-Helfer haben eine interessante Geschichte.

Wer wusste zum Beispiel, dass wir diese unentbehrliche Erfindung einer amerikanischen Frau zu verdanken haben? Mary Anderson erhielt im November 1903 das Patent auf die erste funktionierende Scheibenwischanlage der Welt. Ihre Erfindung bestand aus einem im Lenkradnähe angebrachten Hebel, mit dem der Fahrer auf der Windschutzscheibe einen gefederten Schwingarm mit einem Gummiblatt bedienen konnte, der anschließend wieder in seine Ausgangsposition zurückkehrte. 1905 meldete dann der Bruder von Kaiser Wilhelm II., Heinrich von Preußen, als erster Deutscher ein ähnliches System zum Patent an. Erst 1908 hat er selbiges dann erhalten. Der Scheibenwischer seines Opels war noch handbetrieben. Die Firma Bosch stellte dann 1926 eine Apparatur vor, deren Wischarm samt Gummilippe von einem Elektromotor angetrieben wird. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Fahrzeuge höchstens mit einem von Hand zu betätigendem „Abstreiflineal“ ausgestattet. Ein bekannter Brite, Baron Rothschild, erfand 1929 einen elektrisch betriebenen Scheibenwischer, den er probeweise in einen Bugatti Type 35 B einbaute. Erst 1964 erfand wiederum ein Amerikaner, Robert Kearns, den Intervallscheibenwischer. 1999 trumpfe dann wieder Bosch mit dem gelenklosen Flachbalken-Wischer, auch Aerotwin, auf, der heute bei fast allen Nutzfahrzeugen vorgesehen ist. Bei einer Autobörse kann man sich andere Scheibenwischer-Modelle kaufen.

Bei Schiffen wird eine sogenannte Schleuderscheibe eingesetzt, um die Scheiben von Regen zu befreien. Der Motor versetzt sie in schnelle Rotation, so dass durch die Fliehkraft Regen und Spritzwasser nach außen geschleudert werden. So wird kontinuierlich eine klare Sicht ermöglicht. Diese Technik kommt auch bei Schneefräsen und „schneesturmfähigen Fahrzeugen“ zum Einsatz. Früher waren auch Dampflokomotiven damit ausgestattet.

Eine weitere Besonderheit der Geschichte der Scheibenwischer: Der deutsche Künstler Herbert Zangs (1924-2003) verwendete sie sogar zum Auftragen von Farbe!

Ein Klassiker wird restauriert: Der Audi 80 GTE

Die Restaurierung eines Kult-Gefährts kann schon mal zur Lebensaufgabe werden: Beeindruckend, wie lange manche Hobby-Tuner ihrem Traum treu bleiben. Und umso schöner, dass das ein oder andere Projekt nach vielen Jahren auch wirklich abgeschlossen wird und sich das Traum-Automobil dann nicht nur angeguckt, sondern auch gefahren werden kann.

Den Audi 80 GTE hatte sich Jens Gauding aus Nordrhein-Westfalen zum Projekt gemacht. Der zählte schon damals in den 90ern zu den Kult-Gefährten und -Raritäten überhaupt. Für gerade mal 600 Mark kaufte er sich ein gebrauchtes Modell. Bei so einem Preis sollte klar sein, dass es sich eher um eine Rostlaube als um ein funktionierendes Auto gehandelt hat: Einige Teile fehlten komplett, der Audi war schon durch viele Hände gewandert, die Karosserie war völlig durch.

Als gut ein Jahr später eine gut erhaltene Karosserie eines ehemaligen Audi 80 GLs verkauft werden sollte, war Jens wieder schnell genug und konnte sich endlich an den Umbau machen. Er zerlegte seinen Audi 80 GTE und baute dann die Teile der erstandenen Austausch-Karosserie ein – natürlich mussten dafür einige Teile wegfallen, denn die Karosserie des GTEs und GLs sind schließlich nicht diesselben.

Nun machten ihm miserable Ersatzteillager zu schaffen: Denn ständig musste er seine Augen und Ohren offenhalten, um sein Audi-Puzzle vervollständigen zu können. Der schließlich verbaute Mittelschaldämpfer des Auspuffs stammt etwa vom Nachfolge GTE, der Knopf mit den Audi-Ringen im Lenkrad von einem DKW. Mittlerweile ist Jens‘ Audi 80 GTE straßentauglich und fahrbar – aber abgeschlossen ist sein Projekt noch lange nicht. Der Motor soll ausgetauscht werden, passende Türverkleidungen müssen noch gefunden werden. Wer sich eine so aufwendige Restaurierung nicht zutraut, der kann immer noch aus der Fülle der Kleinwagen Audi auswählen und sich ein neueres Modell aussuchen.

Die längsten Autos der Welt

Dass es bei Luxus-Yachten oft oder meist immer auf die Länge ankommt, ist nichts Neues! Schon seit Jahren gibt es unter den Multi-Milliardären der Welt einen echten „Krieg“ um die Länge der eigenen Schiffe und jedes Jahr lässt sich irgendein Öl-Milliardär eine noch größere Yacht bauen, um einfach nur die Größte zu haben, als ob das wirklich das Wichtigste wäre!!!

Aber was sagt die Länge eines Autos über seinen Besitzer aus? Um so länger das Auto, um so reicher sein Besitzer? Was bei Yachten ohne Weiteres zutrifft, ist bei Luxus-Limousinen nicht mehr ganz so einfach zu übertragen! Dennoch sind gerade die Größten der großen Edel-Karossen immer noch ein absoluter Blickfang und stehen ebenso für Luxus und Reichtum! Aber wie bei allem gibt es auch hier den „feinen“ Unterschied, der nicht nur die Länge an sich betrifft, sondern besonders die Marke des Wagens in den Vordergrund stellt. So schafft es die Langversion des VW Phaeton mit immerhin 5,18 Meter knapp unter die Top 10 der längsten Serienlimousinen in Deutschland! Aber hinterlässt ein Volkswagen, auch wenn es ein Langer ist, wirklich einen bleibenden Eindruck??? Steht ein Volkswagen unweigerlich für Luxus??? Vielleicht wenn er auf dem Parkplatz bei einem Fest in Bargteheide auftauchen würde, aber bestimmt nicht, wenn er auf der Maximilianstraße in München fährt! Obwohl sich nicht jedermann die 75000 Euro leisten kann, die für diese Karosse aufgerufen werden, wird mit Reichtum und Luxus wohl er etwas anders verbunden, wie zum Beispiel die Nr. 1 der Top 10:
der Maybach als Langversion von Daimler ist mit 6,17 Meter nicht nur die längste Luxuslimousine in Deutschland, sondern mit einem Preis ab 473858 Euro zudem das teuerste Modell überhaupt! Mit diesem Wagen der Superlative hinterlässt man überall Eindruck!