Wissenschaft: Schadenskontrolle im Auto

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Die Elektronik im Auto war bisher bereits dazu in der Lage, etliche Fehler an den wichtigen Funktionsteilen festzustellen. Allerdings endeten die Möglichkeiten dieser Elektronik bisher auch an der Karosserie. Genau diese Informationslücke ist es, die die Forschungsgruppe „Elektronische Fahrzeugsysteme“ schließen will. Das Forschungsprojekt dazu nennt sich „Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem“.
Die Idee hierbei ist, dass die Schadenskontrolle auf der Auswertung von Körperschallsignalen basieren soll. Fortwährend sollen dabei also die Bauteile einer Materialprüfung unterzogen werden. Mit Hilfe eines Sensornetzwerks, dass sich dann an der Karosserie befindet, sollen sogar die Schwere und der Ort des Schadens eingeschätzt werden können. Solche Sensorknoten halten auch noch weitere, zukunftsweisende Nutzungsmöglichkeiten bereit, die später zur Verbesserung des Personen- und Passantenschutzes beitragen können. Das System soll keinesfalls einseitig genutzt, sondern modular aufgebaut werden, um so auch für andere Anwendungen vielseitig nutzbar zu sein.
Die Bedingungen, um solch ein Schadenkontrollsystem zu nutzen, sind relativ unkompliziert. Das Nachrüsten geht hier einfach vonstatten, aber auch eine direkte Einbindung in die Fahrzeugproduktion soll möglich sein.
Volvo auf Erfolgsspur

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Volvo gibt den Einstieg in die boomenden asiatischen Märkte, insbesondere in den chinesischen, als Unternehmensziel Nr.1 für das laufende Jahr an. Der schwedische Autobauer gab sein Debut auf dem chinesischen Markt bereits im letzten Jahr. Nach dem Einstieg konnte man sich über einen Zuwachs von 24 Prozent allein im ersten Quartal des laufenden Kalenderjahrs freuen.
Dabei wird das Unternehmen längst nicht mehr nur aus Schweden gesteuert. Im Hintergrund, so munkelt man unter Experten, ziehe längst der chinesische Teilhaber Geely die Fäden und sorge für massive Investitionen in den hiesigen Automarkt. Sogar der amtierende, chinesische Regierungschef Wen Jiabao lässt es sich nicht nehmen dem Volvo Werk in Gothenburg einen Besuch abzustatten. Aus der Führungsriege von Volvo lässt man allerdings verlauten, dass das Unternehmen trotz des chinesischen Teilhabers seine Unabhängigkeit behalte, die Mutterfirma Geely übe eine beratende Funktion aus.
Die bis heute bereits getätigten Investitionen in China werden bis zum Jahre 2020 massiv ausgebaut. Rund elf Milliarden US-Dollar will man zusätzlich aufbringen. Zu diesem Zeitpunkt soll rund ein Viertel des weltweiten Umsatzes von Volvo über chinesische Märkte generiert werden. Schon bald soll auch ein neues Werk in China entstehen, ebenfalls in Kollaboration mit Geely.
Natürlich ist Volvo nicht der einzige Kandidat im Kampf um die Vorherrschaft auf dem chinesischen Markt. So drängen auch Unternehmen wie VW oder Audi in asiatische Gefilde.
Neben dem chinesischen Markt setzt man auch auf Schwellenländer wie Brasilien. Gleichzeitig will man die Entwicklung und Vermarktung von Elektroautos vorantreiben. Auch hier biete die Zusammenarbeit mit Geely viele Chancen, so der Vorstand. Es scheint als komme die chinesische Übernahme des Konzerns, trotz aller Bedenken, einem Garanten für Umsatzsteigerung gleich.
E-Bikes kommen jetzt auch von Autoherstellern

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Diese Meldung wirkt ein bisschen kurios – das muss man schon vorher anmerken, wenn man darüber berichtet, dass Autohersteller sich jetzt darauf konzentrieren, Fahrräder mit Elektromotoren zu bestücken und diese auch zu verkaufen. Besonders die Großen im Haifischbecken wollen damit punkten, denn sie haben den Trend der Zeit erkannt. Umweltbewusstsein ist modern, Sport schon lange und “Vorsprung durch Technik” kennen sowieso ziemlich alle. Es ist also auch kein Wunder, dass BMW, Opel und Ford auf das bewegende Gefährt mit aufspringen. Ein ganz kleiner, der Smart, wird ab diesem Jahr mit einem Fahrrad mit Elektro-Antrieb auf den Markt kommen: das “ebike” kostet stolze 2849 Euro und wird mit einem Lithium-Ionen-Akku betrieben. Nachdem man hundert Kilometer gefahren ist, heißt es allerdings “Akku leer!”.
Dass nun auch die anderen Autohersteller nachziehen, hat einen Grund: Das Interesse für die eBikes ist in den letzten Jahren konstant gewachsen. Allein für 2012 rechnet man mit 400.000 Verkäufen auf dem Gebiet der E-Fahrräder. Und beispielsweise das “ebike” von Smart kann weit mehr als nur Fahrradfahren. Zum einen ist es qualitativ viel besser ausgestattet und verfügt auch über multimediale Docks, die den Fahrer das Smartphone nicht missen lassen. Und auch die Reichweite überzeugt, denn wer fährt schon mehr als hundert Kilometer mit dem Rad. Und zur Not gibt es ja immer noch die eigene Muskelkraft, wenn mal die elektrische nachgelassen hat. Und dennoch muss man Sport machen. Wie viel das Fahrrad helfen soll, entscheidet allein der Fahrer. Er hat vier verschiedene Leistungsstufen zur Verfügung. Also ist es wohl auch für die Frau, die wieder einmal denkt, sie hätte zu viel auf den Rippen und abnehmen will.
Rekordjahr für BMW

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Gute Nachrichten aus München: Der Auto-Gigant BMW fuhr 2011 mehr Gewinne als jemals zuvor ein. Für 2012 sind bereits noch ehrgeizigere Gewinn-Pläne angekündigt. Damit bleibt der Auto-Bauer Spitze der Oberklassehersteller und verschafft sich einen erneuten Vorsprung vor Konkurrenten wie Daimler oder Audi.
Knapp 5 Milliarden Euro Gewinn machte BMW in Jahr 2011 – ein dickes Plus von 51,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Solche Gewinnsteigerungen sind bei etablierten Firmen wie BMW sehr selten. Schließlich ist ein junges Start-Up-Unternehmen mit 50 Prozent Gewinnzuwachs etwas ganz Anderes, als ein ohnehin profitables Großunternehmen, das solche Zahlen vorweisen kann. Der Umsatz kletterte von 60,5 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 68,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Damit ist das vergangene Geschäftsjahr das erfolgreichste überhaupt bei BMW. Weltweit wurden 1,66 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft, das entspricht einem stolzen Zuwachs von 14,2 Prozent. Für 2012 sind noch bessere Zahlen geplant – obwohl der Konzern natürlich auch mit Schuldenkrise und unsicherer Konjunktur zu kämpfen hat. Konkrete Zahlen zu den Zielen dieses Jahres werden bei den kommenden Pressekonferenzen erwartet.
Ein solcher Gewinn freut natürlich nicht nur die Ingenieure und Mitarbeiter von BMW, sondern auch die Aktionäre des Unternehmens: Pro Anteilsschein soll es für Stammaktien 2,30 Euro und für Vorzugsaktien 2,32 Euro Dividende geben. Im letzten Jahr gab es gerade mal 1,30 Euro pro Aktie.
Damit es weiter bergauf gehen kann, werden auch personale Neubesetzungen nötig: Zum ersten Mal übernimmt eine Frau einen Vorstandsposten. Den Job als neue Personalchefin wird nämlich die bisherige Bahnmanagerin Milagros Carina-Andre am 01. Juli 2012 übernehmen. Der Vorstand des Bereichs Entwicklung, Klaus Dräger, wird mit dem Vorstand des Posten Einkaufs, Herbert Diess, die Plätze tauschen. Ob BMW auch 2012 das Rennen gegen Daimler oder Audi macht, das wird sich allerdings erst zeigen müssen!
Die neue A-Klasse von Mercedes

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Mercedes will sich nun in Sachen Sportlichkeit hervortun und in neues Licht rücken. So könnte die neue A-Klasse vor allem für den Kompakten von BMW und Audi große Konkurrenz bedeuten. Möglich ist mit dem dynamischen Design jedoch auch, dass Daimler seine eher konservativen Kunden nicht für sich gewinnen kann.
Denn die vorgenommenen Veränderungen zum Vorgänger zeigen sich radikal. Von der hohen, schmalen und Van-artigen Karosserie, die den Wagen zwar auf vielen Seiten beliebt, aber umso behäbiger in allen Kurven machte, hat man sich hier nun gänzlich entfernt. Auch von der erhabenen Sitzposition und der Kürze der A-Klasse darf man sich verabschieden. Das Modell misst nun etwa 4,3 Meter Breite, rund 1,8 Meter Breite und eine Höhe von 1,4 Metern, womit man sich eindeutig den Maßen der Mitstreiter Audi A3, Volkswagen Golf und dem 1er BMW annähert.
Der Vorstandsvorsitzende Daimlers, Dieter Zetsche, kündigt mutig eine Kehrtwende mit der neuen A-Klasse an, bei der A für Angriff stehe. Auf dem Genfer Autosalon feierte man Weltpremiere mit dem Wagen und setzte mit dem neuen dynamischen Auftreten ein klares Statement. Dahinter stehen auch klare Absichten, denn in Zukunft zielt man bei einem Neuwagenkauf auf ein durchschnittliches Kundenalter zwischen 35 und 45 Jahren ab. In den vergangenen Jahren zeichnete sich mit einem Durchschnittsalter von etwa 55 Jahren bei Mercedes jedoch ein ganz anderes Ergebnis ab. Auch bleibt fraglich, ob man das hoch gesteckte Ziel mit einem fabrikneuen Fahrzeug tatsächlich erreichen kann, da jungen Kunden meist die nötige Kaufkraft fehlt.
Der Preis für das Gesamtpaket von Modernität mit Benzinmotoren, die mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum 115 PS und 211 PS leisten, beginnt bei rund 24 000 Euro.
Das Auto im Jahr 2020

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Das Jahr 2020 – noch scheint es in weiter Ferne, doch bedenkt man, dass das Millenium auch gerade mal gefühlte fünf Minuten her ist, wird auch das Jahr 2020 schneller da sein, als man glaubt. Die Welt wird sich bis dahin stark verändert haben, denn technologische Innovationen passieren immer schneller. Das gilt auch für das Automobil: Das Auto der Zukunft wird sich mehr verändern, als in den Jahrzehnten zuvor, und immer sauberer, sicherer, schneller und schöner werden.
Das Auto der Zukunft kann sich nicht nur vorwärts, sondern auch seitwärts bewegen. Bei Bedarf lenken die Räder der Hinterachse in derselben Richtung wie die Vorderräder. Natürlich nicht ganz so stark – sonst würde man eine unfreiwillige Vollbremsung machen – aber doch stark genug, um einen flinken Spurwechsel zu ermöglichen. Etwa, wenn es direkt vor einem einen Crash gab und man schnell ausweichen muss, dafür aber nur Stand- oder Überholstreifen zur Verfügung stehen. Damit solche Manöver nicht wie heutzutage in der Leitplanke enden, entwickeln Unternehmen wie Continental Automotive Systems aus Frankfurt-Rödelheim neue Antriebs- und Lenktechnicken.
Doch nicht nur den Hundegang sollten die Autos von 2020 beherrschen, auch von der Wendigkeit einer Katze hat man sich in Frankfurt inspirieren lassen. Die Hinterräder lenken dann gegenläufig zu den vorderen. Damit reduziert sich der Wendekreis eines BMW 5ers um 70 Zentimeter – und das ist in Zeiten von engen Parkhäusern und überfüllten Großstädten viel Wert.
Doch noch wichtiger als solche innovativen Antriebstechniken sind neue Sicherheitsstandarts und Assistenz-Systeme. Bereits in den nächsten zehn Jahren rechnen Experten mit einer wahren Explosion der technologischen Möglichkeiten. Manche gehen sogar so weit, sich von den kommenden zehn Jahren mehr Veränderungen zu erhoffen, als in den letzten 50 Jahren auf dem Automobilsektor passiert sind. Und das waren ja auch schon eine ganze Menge.
Kooperation: Peugeot Citroen und GM

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In den letzten Tagen sind Berichte in den Medien durchgesickert die von einer der größten Fusionen im Automobilsektor berichten. So planen anscheinend die amerikanische Firma General Motors und der französische Autobauer Peugeot PSA eine Fusion. Dabei stellen beide Konzerne klar, dass es sich dabei vor allem um eine Kapitalverflechtung handele und man nicht als Ziel habe einzelne Marken oder Tochterfirmen zu übernehmen.
Beide Konzerne würden große Vorteile aus dieser Fusion ziehen. So hat es die PSA zurzeit schwer sich auf dem weltweiten Automarkt zu behaupten und musste im vergangenen Jahr erhebliche Verluste einbüßen. Für General Motors wäre die Fusion vor allem deswegen attraktiv, da man noch dichter in den europäischen Markt eindringen würde. So gibt es bereits die GM-Tochter Opel in Deutschland, doch man erhofft sich einen noch größeren Einfluss. So kann Opel beispielsweise gegen seine größten Konkurrenten wie etwa VW nichts entgegensetzen, da es schon beim Umfang des Modellangebotes scheitert. Und genau da kommt dann bei einer Fusion Peugeot ins Spiel. Diese benutzen unter anderem Motoren von BMW und haben auch im eigenen Autostall vor allem ansprechende Dieselmotoren. Diese könnte sich Opel dann zu Nutze machen und somit die Modellpalette erheblich erweitern.
Die Veröffentlichung der geplanten Fusion war von den beiden Firmen jedoch noch nicht geplant und beide beschreiben es als sehr ungünstig, dass nun schon Details zur geplanten Fusion in die Medien gelangt sind. So war es eigentlich gedacht beim Genfer Autosalon im März die Katze aus dem Sack zu lassen, da man für diesen Zeitraum auch die Vertragsunterzeichnung anstrebte. Nun könnte es durchaus Einwände der Politik geben, gerade weil sich sowohl die USA als auch Frankreich im Wahljahr befinden und dies unter Umständen schnell zu einem Thema werden könnte.
Der Citroen C5 Tourer
Wenn man an Sportwagen denkt, dann fallen einen bestimmt schnell ein paar Automarken ein. Ferrari oder Lamborghini zum Beispiel. Aber Citroen? Da denkt man doch eher an ein entspanntes Familienauto wie den C5 Tuner. Citroen hat schon einige Kombi-Fahrzeuge vorgestellt, doch dieser hier sollte anders sein als seine Vorgänger. Von den Kunden als “wattig und weich” bezeichnet, suchte Citroen einen Weg um zukünftig als “rassig und knackig” wahrgenommen zu werden. Das Ergebnis, der Citroen C5 Tourer ist zwar als Familienauto konzipiert, wurde zusätzlich aber von einer Tuningfirma etwas aufgemotzt.
Mit seinem Vierzylinder-Dieselmotor, dem Sechsgang-Automatikgetriebe und der Hydraktiv-Federung garantiert der C5 Tourer eigentlich ein angenehmes Fahrgefühl. Die Tuningfirma Carlsson auf Gut Wiesenhof in Merzig hat den Kombi im Auftrag von Citroen aber etwas verändert, er hat jetzt Spoiler, Schürzen und Schweller. Die aufgemotzte Version hat außerdem Aluminium-Pedalen, ganze 4 Auspuff-Endrohre, Edelstahl-Einstiegleisten und ist in den Farben Perlmuttweiß und Perla-Nera-Schwarz erhältlich. Die fragwürdigste Veränderung an dem ehemaligen Familienauto ist jedoch, dass er tiefergelegt und mit 19 Zoll großen Rädern versehen wurde, wodurch der Komfort nun endgültig verloren geht.

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Das Traurige ist, dass der Citroen C5 Tourer überhaupt nicht das tut, was er eigentlich tun sollte – sich von anderen Kombis abheben, die inzwischen alle gleich aussehen. Schade, denn mit seiner feststehenden Lenkradnarbe, dem riesigen Kofferraum und dem gelungenen Styling ist die nicht-sportliche Variante eigentlich der ideale Kombi. Er kostet mit Exklusiv-Ausstattung 37.750 Euro. Die aufgemotzte Variante mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, Navigationssystem, Alcantara-Schmuck im Innenraum und weiterem Schnick-Schnack kostet hingegen 45.290 Euro. Ob die Carlsson-Variante ihr Geld wert ist, muss man nun selber entscheiden, doch ihre Familienauto-Eigenschaften scheinen bei dieser Version irgendwie verloren.
Der Honda Jazz

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Der japanische Autohersteller Honda hat in Europa etwas gut zu machen. So wurde dieser eigentlich sehr wichtige Absatzmarkt in den letzten Jahren etwas vernachlässigt, sodass Honda nun droht den Anschluss zu verlieren. Dies wollen diese natürlich verhindern, da sie um die Wichtigkeit des europäischen Marktes wissen. Nun wollen sie sich mit dem Kleinwagen Honda Jazz zurückmelden. So macht dieses Modell immerhin in Deutschland ganze 40 % der kompletten Hondaverkäufe hierzulande aus. Dieses Modell wurde nun überarbeitet und soll die Kleinwagenfreunde wieder einmal begeistern und zum Kauf animieren.
Der neue Honda Jazz soll dabei über einen Hybridmotor verfügen. So gibt es einen Motor mit einer Leistung von 88 PS und zusätzlich einen Elektromotor mit 14 PS, welcher bei einem langsamen Tempo allen ie Kontrolle übernehmen kann. Doch zurück zum Anfang. Obwohl der Jazz als Kleinwagen gehandelt wird, ist dies schon sehr grenzwertig. Von außen ist er dabei nicht gerade viel größer als andere Kleinwagen, jedoch von innen hat er ein wahnsinnig großes Raumgefühl. So haben Fahrer und Beifahrer vorne genug Platz um sich nicht zu stören, genauso wie eventuelle Mitfahrer auf der Rückbank. Dieses Gefpühl hat vor allem damit zu tun, dass die Decke des Autos sehr hoch ist und somit viel Platz bietet.
Wenn man sich das Cockpit anschaut mag man am Anfang aufgrund der vielen Dinge verwirrt sein, doch nach einer Eingewöhnungsphase wird man diese kleinen Gagdets lieben. Die primäre Rolle übernehmen die Geräte darin, den Fahrer auf seine Fahrweise hinzuweisen und zu einer umweltfreundlichen Fahrart anzuleiten. So leuchtet der Drehzahlmesser bei einer hohen Beschleunigung dunkelblau und bei einem umweltfreundlichen Tempo in einem zarten Grün.
Wen das neue Modell interessiert, der sollte auf jeden Fall einmal Probe fahren gehen, da sich diese unvergleichliche Gefühl schwer in Worte fassen lässt und deswegen selbst ausprobiert werden muss.
“Projekt Tiger” – Daimlers Vision in China

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Im fernen Osten tüffteln derzeit deutsche Ingenieure gemeinsam mit chinesischen Kollegen an einem ganz anderen elelektronischen Automobil. Unter dem Decknamen “Projekt Tiger” möchte Daimler mit einem chinesischen Hersteller von Hochleistungsakkus namens BYD das effizienteste E-Auto der Welt konstruieren. Der Markt um die umweltfreundlichen Gefährte hat Zukunft: Nach mehr als 100 Jahren Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefährdung durch Raubbau an der Natur und dem Verbrennen von fossilen Stoffen, nach Panikmache wegen Klimawandel und vielen Naturkatastrophen, werden Elektroautos immer beliebter – auch in China, dem größten Automarkt der Welt. Hier werden mehr Autos verkauft als in Deutschland oder in Amerika – und bis 2015 möchte Daimler den fernen Markt für sich gewinnen. Ein ehrgeiziges Ziel. Gelingt aber das Projekt mit BYD, sind Daimlers hochgesteckte Ziele durchaus realistisch: E-Autos leiden immer noch unter zu schwachen Akkus, einem zu hohen Gewicht und dadurch einem sehr kleinen Radius. Alltagstauglich, effizient oder energiesparend sind E-Autos noch lange nicht.
BYD steht für “Build your own dreams”. In gerade mal zehn Jahren ist das dem jungen Unternehmen gelungen, heute sind sie weltweite Nummer Eins, was Handy- und Laptop-Batterieren angeht. Während sich Daimler durch die Kooperation einen besseren Zugang zum gigantischen chinesischen Markt mit mehr als 150 Millionen Konsumenten erhofft, spekuliert BYD darauf, nützliches Wissen rund um den Autobau zu erwerben. Denn auch BYD möchte in naher Zukunft den asiatischen Automarkt dominieren.
Dabei sieht es so aus, als ob die Chinesen die Deutschen bereits überholt hätten: Während deutsche Autobauer erst für 2013 mit serienmäßigen E-Autos hierzulande rechnen, rollen in China bereits die ersten Modelle über die Straßen. Kanzlerin Merkel subventioniert mit einer halben Milliarden Euro die Forschung rund um alternative Antriebe, Chinas Präsident Jintao steckt dagegen die nächsten fünf Jahre jedes Jahr rund drei Milliarden in die Förderung der Zukunft der Automobile. Stellt sich nur noch eine Frage: Wer kann bei dieser Kooperation von wem lernen?







