Erst KdF-Wagen, dann Käfer – Ein Rückblick
Der VW Käfer galt schon als er neu war als verbesserungsbedürftig. Immer gab es etwas zu verändern, neu zu überdenken und zu kritisieren – Kult ist der Käfer trotzdem und das damals wie auch heute noch. Auf fast 70 Jahre Produktionszeit kann der Wagen zurückschauen, nun ist jedoch endgültig Schluss. In diesem Sommer soll das letzte Exemplar des Käfers im VW-Werk in Puebla Mexiko gebaut werden. Ein kleiner Rückblick:
Grundstein 1931
Schon 1931 wurde der Grundstein für das putzige Auto gelegt. Der Konstrukteur Ferdinand Porsche entwarf ein Exposé, welches die Grundidee des Käfers hervorbrachte. Er nahm weitere Änderungen daran vor, auf die Straße gebracht wurden dieses Exemplare jedoch in dieser Form nie.
1934 schloss jedoch der Reichsverband der Automobilbranche mit Porsche einen Vertrag, welcher die Entwicklung eines „Volkswagens“ zum Ziel haben sollte.
1935 der erste Prototyp
1935 war der erste Prototyp fertig. Vergleichbar war dieses Exemplar nicht unbedingt mit den späteren Käfer-Modellen. Von der Technik und der kugeligen Form her, war damit bereits eine Art Basis des zukünftigen Käfers geschaffen. Hitler zeigte 1937 großes Interesse an dem Wagen und taufte ihn anschließend „kdF-Wagen“ (“Kraft durch Freude“). 1938 sollte für die anstehende Produktion in Fallersleben ein Automobilwerk gebaut werden.
Kriegszeit ist keine Käferzeit
Der zweite Weltkrieg kam dazwischen und legte die Produktionspläne erst einmal wieder auf Eis. Geplant war der Bau von 500.000 Volkswagen jährlich. Umgesetzt wurden in den Kriegsjahren jedoch nur einige hundert Stück. Hauptsächlich wurde die Technik nämlich für den Bau von Militärfahrzeugen genutzt. Ganze 60.000 Schwimm- und Kübelwagen wurden mit der Volkswagentechnik ausgestattet.
1938 bekam der Käfer seinen Namen
Das Werk überstand den Krieg in keinem guten Zustand, die Erfolgsgeschichte des Käfers konnte trotzdem nach und nach wieder aufleben. Wolfsburg wurde die neue Heimat des kleinen Flitzers. Schon 1947 begann der Export. Zuerst gingen einige Käfer in die Niederlande, später wurde dann auch die USA mit den Volkswagen versorgt.
Zu seinem Namen kam das Gefährt übrigens auch erst durch die Amerikaner. 1938 soll die Bezeichnung erstmals in der New York Times verwendet worden sein.
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Die elektrische B-Klasse von Mercedes
Es wird elektrisch im Hause Mercedes, zumindest in den USA und in China. Der Konzern setzt in seiner neuen B-Klasse allein auf Strom und zeigt Plug-in-Hybriden erneut die kalte Schulter. Die Spezialversion der B-Klasse ist nach dem E-Smart und dem SLS AMG Electric Drive damit schon das dritte Modell aus dem Hause Daimler, welches rein elektrisch unterwegs ist.
Zukunftsweisende Technologien
Elektro-Autos sind zukunftsweisend, liegen im Trend und sind eine gute Investition. Gekauft werden sie aber dennoch eher selten. Bislang sind sie den Kunden zu teuer, haben eine zu geringe Reichweite oder sind einfach unpraktisch, weil die Infrastruktur der Ladestationen noch mangelhaft ist.
Neuheit: Die elektrische B-Klasse von Benz
Das hält die großen Konzerne aber nicht davon ab, in die Entwicklung von Elektroautos zu investieren und die Technik weiterzuentwickeln. Mercedes kann sich jetzt schon damit brüsten, dass in seinem Flottenpark neun verschiedene Fahrzeuge, von kleinen E-Bikes bis hin zu Transportern und Bussen, alles vertreten ist. Am besten verkaufen konnte Mercedes bislang den Smart Fortwo Electric Drive, einen kleinen Stadtflitzer.
Auf der Autoshow in New York wurde nun ein weiteres Aushängeschild vorgestellt: Die Elektrische Mercedes Benz B-Klasse. Während man die Mercedes Benz A-Klasse auf mobile finden kann und sich dabei darauf verlassen darf, den Tank mit Sprit und nicht mit Strom befüllen zu müssen, ist die B-Klasse, die aber vorerst nur in den USA auf den Markt kommen soll, ein reines Elektrofahrzeug.
Kompaktvan für den amerikanischen Markt
Der Kompaktvan bietet Platz im Unterboden für den Lithium-Ionen-Akku, der damit weder die Beinfreiheit einschränkt, noch den Kofferraum verkleinert. Im Inneren erinnert die neue B-Klasse stark an die alte A-Klasse. Das Armaturenbrett weist bekannte Formen auf, nur die Tankanzeige ist nun eine Leistungsanzeige. Der Zeiger pendelt beim Beschleunigen entweder in den roten Bereich oder landet im grünen, wenn die Batterie durch die Rekuperation wieder Saft bekommt.
Die Leistung des kleinen Vans ist ordentlich, 100 Stundenkilometer erreicht er mit seinen 136 PS in weniger als zehn Sekunden. Mit 160 Stundenkilometern Spitze ist man für die amerikanischen Highways mehr als gut gerüstet.
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Wuchtbrumme: Der Mercedes GL 63 AMG
Eigentlich ist der Automarkt seit einigen Jahren geprägt von immer sparsamer werdenden und Umweltschonenden Autos. Neben den ganzen vernünftigen Kleinwagen oder zumindest bodenständigen Limousinen gibt es aber auch immer noch die Sparte der protzigen, viel zu großen ‘Unvernunft-Wagen’. Dazu gehört auch der 2,6 Tonnen schwere Gigant Mercedes GL 63 AMG, der einen inneren Kampf zwischen Verstand und Emotion auslöst.
Das schwäbische Schlachtschiff
Vernünftig ist die Anschaffung des mit 557 PS ausgestatteten SUV eher nicht, und die gut 130.000 Euro für die Einstiegsversion können genauso wie der beachtliche Benzinverbrauch eigentlich nur dazu führen, von dem Koloss Abstand zu nehmen. Aber nicht jeder Autofahrer denkt vernünftig, und die Vorlieben unterschieden sich von Land zu Land deutlich. In erster Linie sind es wohlhabende Mercedes-Liebhaber aus China, Russland und den arabischen Ländern, für die der GL 63 AMG in Frage kommt. Klimaeffizienz und Spritverbrauch sind bei ihnen in der Regel kein Thema, vielmehr kommt es auf das gewisse Etwas, die richtige Portion Luxus und ein Prise ‘Overstatement’ an.
557 PS: 320 Stundenkilometer
Ausgestattet ist der SUV mit einem 5,5 Liter-V8-Motor, der über eine Benzin-Direkteinspritzung und Doppelturboaufladung verfügt. Der Tacho zeigt eine Spitzengeschwindigkeit von 320 Stundenkilometern an, und auch wenn der Wagen bei 250 km/h erst einmal elektronisch abriegelt, ist zu spüren, dass 70 Stundenkilometer mehr überhaupt kein Problem wären. Das zeigt sich natürlich im Verbrauch, rund 25 Liter schluckt der SUV auf 100 Kilometern.
Luxus und Fahrspaß gegen jede Vernunft
Mit einem Sportwagen wird man ihn dennoch nicht verwechseln, trotz einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 4,9 Sekunden. Eher kommt man sich vor wie in einem Luxusdampfer, der andere wie winzig wirken lässt und von innen so luxuriös wie ein Fünf-Sterne-Hotel ist. Besonders auf langen geraden Strecken gleitet der GL 63 AMG ruhig und dabei blitzschnell dahin, und die linke Spur auf der Autobahn scheint ihm ganz allein zu gehören. Ob er jedoch auf deutschen Autobahnen oft zu sehen sein wird, bleibt noch abzuwarten.
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Fahren wie von Geisterhand
Das intelligente Auto, das ganz von alleine fährt – bislang mutet diese Vorstellung futuristisch an, so weit ist der Weg dorthin aber gar nicht mehr. Zahlreiche Fahrassistenzsysteme nehmen dem Autofahrer immer mehr Verantwortung ab, und das Zeitung lesen auf dem Fahrersitz während der Fahrt ins Büro könnte in den nächsten Jahren durchaus Realität werden.
Das Fahren mit Autopilot
Die Ingenieure von Mercedes haben mit dem Mercedes E 500 einen Prototypen entwickelt, der äußerlich wie eine ganz normale E-Klasse wirkt, aber eine ganz besondere Fähigkeit hat: Mit ihm ist das Fahren auf der Autobahn ohne Eingreifen eines Piloten bereits möglich.
Mit dem Automatikmodus auf die Autobahn
Das Einordnen auf die Autobahnspur übernimmt der Fahrer noch selbst, sobald aber der Tempomat in Aktion ist, schaltet sich auch der Autopilot ein. Das Auto wird sicher in der Spur gehalten, der Abstand zum Vordermann wird genau berechnet, das Tempo gedrosselt oder erhöht und das Lenkrad lenkt von selbst. Die zweite Stufe ist der weiterentwickelte Automatikmodus. Hier kann der Autopilot auch das Überholen übernehmen. Der Blinker wird gesetzt, das Fahrzeug beschleunigt, schert aus, überholt und ordnet sich wieder auf der rechten Spur ein, während der Fahrer die Hände hinterm Kopf verschränken kann. Auch einzelne Aktionen ohne eingeschaltete Automatik sind möglich, per Knopfdruck kann ein Überholmanöver oder ein Spurwechsel geordert werden.
Radarsysteme und Kameraüberwachung
Die dafür benötigte Technik ist umfangreich. Eine nach vorne schauende Doppelkamera erkennt den vorausfahrenden Verkehr und die Straßenlage. Diese Informationen werden an den Abstandshalter und den Totwinkel-Assistenten weitergeleitet. Nach hinten sind zwei zusätzliche Radarsensoren verbaut, um das Auto in der Spur zu halten.
Noch ist die Technik nicht serienreif und bislang auch nur für Strecken auf der Autobahn oder beim Parken überhaupt nutzbar, der unberechenbarere Stadtverkehr überfordert die zur Verfügung stehenden Systeme noch. Es wird also noch ein bisschen dauern, bis die Autopiloten Serienreife erreicht haben, und solange muss oder darf der Fahrer noch selbst Hand anlegen.
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Multimedia im Auto
Nicht nur immer schneller, sparsamer und sicherer werden die Autos der neuen Generation, auch in Sachen Vernetzung hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Navigationsgeräte sind inzwischen schon Standard, und ein neuer und zukunftsweisender Trend ist die Verknüpfung des Autos mit dem Internet.
Immer mehr Mobilfunk-Technologie im Auto
Integrierte Bildschirme in der Mittelkonsole und im Fond sind kein ungewöhnliches Bild mehr, dass man mit Ihnen genauso gut ins Internet gehen kann wie Fernsehen schauen ist aber noch kein Standard. Der Autokonzern General Motors hat in seinem Modell Malibu auf der Cebit seine Neuerungen auf dem Gebiet ‘Connected Car’ vorgestellt und damit die Messlatte angehoben. Dafür hat General Motors gerade angekündigt, eine Kooperation mit dem Telekom-Ableger AT&T einzugehen und die Ziele der beiden Konzerne sind groß: in keinem anderen Auto wird sich so viel Mobilfunk-Technologie finden lassen wir in denen von General Motors. Ab Ende 2014 werden sowohl Autos von Chevrolet, GMC, Cadillac und Buick mit der neuen und schnelleren LTE-Technik ausgerüstet sein, um eine schnelle Internetverbindung egal wo auf der Welt zu garantieren.
Fahrende Wlan-Hotspots
Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis auch ein Toyota Avensis der neuen Generation oder das neue BMW-Modell mit dieser Technik ausgestattet ist. Besonders die Deutschen Autobauer im Premiumbereich wollen die neue Technik nutzen, um sich von der Masse abzuheben.
Für die Nutzung wird kein zusätzliches Gerät benötigt,in den berührungsempfindlichen Bildschirmen und den Freisprechanlagen sind die nötigen Komponenten bereits verbaut. Lediglich die Sim-Karte im Auto muss aktiviert werden, und dann kann die ganze Familie das Auto als fahrenden Wlan-Hotspot nutzen.
Vernetzung bringt Vorteile
Mit der neuen Vernetzung sind auch weitere Möglichkeiten denkbar. Wird ein geparktes Fahrzeug beschädigt, könnte der Besitzer über das Smartphone informiert werden, gleichzeitig könnten Kameras am Auto gestartet werden, um eine Fahrerflucht zu erschweren. Auch die öffentliche Infrastruktur könnte eingebunden werden, damit liessen sich Parkplätze orten und reservieren, auch Staus könnten frühzeitig umfahren werden.
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Staatsannwaltschaft ermittelt wegen Porsche-Übernahme
Die immer noch spannende Geschichte um die beiden Konzerne Porsche und Volkswagen beginnt bereits im Jahr 2005. Damals gaben die Aufsichtschefs von Porsche bereits bekannt, bei Volkswagen einsteigen zu wollen und sicherten sich 20 Prozent der Konzernaktien. Im Jahr 2008 dann kündigte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking an, den Anteil von Porsche an den VW-Aktien auf 75 Prozent erhöhen zu wollen. Daraufhin schießt der Wert der Aktien in die Höhe, und im Januar 2009 besitzt Porsche die Mehrheit am Konzern Volkswagen. Dass bei dieser Übernahme vielleicht nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist, vermutet nun die Staatsanwaltschaft.
Ermittlungen werden ausgeweitet
Bereits im Dezember 2012 wurde gegen Wendelin Wiedeking und Holger Härter aus dem Porsche-Vorstand Anklage wegen Marktmanipulation eingereicht, die nun noch einmal ausgeweitet wurde. Inzwischen laufen Ermittlungsverfahren gegen alle damaligen Mitglieder des Aufsichtsrates von Porsche, vorgeworfen wird ihnen, während der Übernahmeschlacht gegen den Paragraph 20a des Wertpapierhandelsgesetzes verstoßen zu haben. Dieser legt fest, dass die Manipulation von Aktienkursen durch falsche Informationen unter Strafe steht. Durch das Verschweigen oder das Verkünden von falschen Informationen hätte das Unternehmen Anlieger getäuscht. So wurde von Wiedeking und Härter noch bis zum Jahr 2008 abgestritten den Konzern Volkswagen übernehmen zu wollen. Die Staatsanwaltschaft vermutet jedoch, dass die Übernahme zu diesem Zeitpunkt bereits geplant war. Durch die Verkündung ist die Aktie innerhalb kürzester Zeit bis auf über tausend Euro geschossen, und Anleger, die mit sinkenden Kursen gerechnet hatten, verloren Milliarden.
Verdacht auf Marktmanipulation
Bislang wurde der Aufsichtsrat nicht mit in die Ermittlungen einbezogen, dass nun der komplette Rat der Porsche-Dachgesellschaft PSE überprüft wird, kann damit zusammenhängen, dass im März diesen Jahres mögliche Gesetzesverstöße verjähren würden. Damit gesellen sich zu Wiedeking und Härter nun auch Wolfgang Porsche, der VW-Chef Ferdinand Plech, der Porsche- Betriebsratchef Uwe Hück sowie noch acht weitere Aufsichtsratmitglieder. Auch gegen den ehemaligen Unternehmenssprecher Anton Hunger wird wegen desselben Verdachts ermittelt.
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Genfer Autosalon 2013: Neuheiten und Highlights
Vom 7. – 17. März treffen sich mal wieder die Autohersteller aus aller Welt zum Genfer Autosalon, um nicht nur sich selbst in einer schönen Umgebung, sondern auch diverse Welt- und Europapremieren zu feiern. Auf manche der neuen Serien-Modelle warten Kunden und Presse schon seit längerer Zeit, andere werden sich lediglich als erste Concept-Studie präsentieren.
Kombis für sportliche Familien
Neue Kombis sind ein großes Thema in diesem Jahr in Genf. Skoda wird wohl aller Voraussicht nach den neuen Octavia als Familenversion vorstellen. Audi dagegen lässt es deutlich sportlicher angehen. Der RS 6 Avant der Ingolstädter bringt starke 560 PS auf die Straße, davon zeugt unter anderem die Beschleunigung von 0 auf 100 in lächerlichen 3,9 Sekunden. Laut Audi soll sich der Spritverbrauch dank des Start-Stopp-Systems und der Zylinderabschaltung auf 9,8 Liter beschränken.
Premieren made in Japan
Auch Honda will mit seinem neuen Kombi punkten. Die Japaner zeigen den Honda Civic Wagon Concept in einer seriennahen Version und springen mit dem dynamischen Design auf den Zug der sportlichen Familienkutschen auf. Da lässt sich auch Toyota nicht lumpen, ganz im Gegenteil. Der Auris im Kombi-Gewand zeigt sich am Genfer See als Weltpremiere dem Publikum. Außerdem präsentiert Toyota neue Modelle, wie den offenen F 86, den neuen RAV4 und das Concept-Car i-ROAD, einen kleinen Stadtflitzer, der für zwei Insassen Platz bieten soll.
Generation Crossover
Crossover-Fans werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Peugeots neuer 2008 wird im Sommer den Automarkt entern. Der Nachfolger des 207 SW mischt Größe und Komfort mit Umweltverträglichkeit, jedenfalls in Zukunft. Die zunächst erhältlichen e-HDi Diesel- und Dreizylinder-Benzinmotoren sollen bald von einem Benzin-Hybird Gesellschaft bekommen.
Der Outlander von Mitsubishi zeigt eine ähnliche Kombination, allerdings deutlich konsequenter. Der Deutschlandstart des Plug-in-Hybrids mit dem Namen Outlander PHEV ist für Juli terminiert, in Japan ist der 4,65 Meter lange SUV bereits unterwegs.
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ADAC-Preis: Der “Gelbe Engel” geht an …
Zum nunmehr neunten Mal wurde der „Gelbe Engel“ vom ADAC vergeben. Es handelt sich dabei um einen Preis, der unter anderem in den Kategorien „Lieblingsauto der Deutschen“, „Auto der Zukunft“ und „Persönlichkeit des Jahres“ vergeben wird.
Mercedes A-Klasse an der Spitze
Das Lieblingsauto der Deutschen ist die A-Klasse von Mercedes. Auf den beiden nachfolgenden Plätzen tummeln sich ebenfalls deutsche Modelle – auf Platz zwei findet sich der neue VW Golf, auf dem dritten Platz der BMW 3er. Entstanden sind diese Ergebnisse aus einer Abstimmung, die unter den Lesern des Magazins sowie des Internetauftritts durchgeführt wurde. Der „beste Gebrauchte“ ist indes der Kompaktwagen Audi A3, Zweiter wurde hier der Audi A6, die Mercedes C-Klasse gelangte auf den dritten Platz. Schön also, dass auch hier die Wagen deutscher Hersteller die Nase vorn haben.
BMW 520d als Zukunftsmodell
Der Siegeszug ebbt kaum mehr ab, denn auch der Wagen der Zukunft ist ein deutsches Modell. Schon wieder schafft es BMW an die Spitze und landet mit seinem 520d einen Volltreffer in puncto Zukunftsfähigkeit. Der 520d EfficientDynamics Edition BluePerformance, so der komplette Name des Modells, ist ein Wagen der gehobenen Mittelklasse, der vor allen Dingen, was Umweltfreundlichkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit anbelangt, ganz weit vorn ist. Hinter ihm folgen gleich zwei Modelle von Toyota: der Prius1.8 Plug-In Hybrid und der Yaris Hybrid.
Deutsche Hersteller auch in den anderen Kategorien weit vorn
Auch in der Kategorie „Innovation und Umwelt“ schaffen es deutsche Wagen auf die ersten drei Plätze. An der Spitze befindet sich Volkswagen mit seinem eco!up, einem Dreizylinder-Erdgasmotor. Auf den zweiten Platz hat es Daimlers Sicherheitssystem BAS PLUS geschafft, auf dem dritten Platz folgt die Firma Paravan mit ihrer Perfect Seat Collection. Die Persönlichkeit des Jahres ist indes Ferdinand Piёch, der VW-Aufsichtsratschef ist und den der ADAC einen „Topmanager mit Innovationsgeist“ nennt.
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Deutscher Luxus auf Amerikas Straßen
In Detroit findet derzeit eine der größten internationalen Automessen statt. Auffallend ist hier vor allem, dass die gesamte Messe von asiatischen und vor allem deutschen Wagen geprägt wird. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen amerikanischen Autokonzern, doch der geht leicht unter.
Luxus Autos sind das Maß aller Dinge
Schaut man sich die Vertreter aus Deutschland etwas genauer an, wird deutlich, dass hier nicht einfach irgendwelche Autos hingeschickt worden sind. Es handelt sich um Modelle der Oberklasse, die absoluten Luxus versprechen. Bestes Beispiel ist Mercedes, das seine gut bekannte E-Klasse als Limousine, Kombi, Cabriolet, Coupé und AMG-Sportversion mitgebracht hat und somit mächtig auf den Putz haut. Doch warum werden gerade hier in Detroit die großen Schlitten präsentiert?
Es ist Tradition, dass man in den USA eher auf die großen mit reichlich PS ausgestatteten Luxusschlitten steht und in Sachen Down-Sizing auf dem Kontinent noch nicht viel angekommen ist. Das dort jedoch deutsche Autos bevorzugt werden, ist eine recht neue Entwicklung. Im vergangenen Jahr konnten deutsche Autohersteller ein unglaubliches Plus verzeichnen und machen einen Marktanteil von 55,6 Prozent im Premium-Segment in den Vereinigten Staaten aus. Dabei kommt es zu einer Win-Win-Situation für beide Seiten.
Amis stehen vor allem auf deutsche Autos
Die deutschen Autohersteller verkaufen zwar auch auf dem asiatischen Markt sehr gut ihre Autos, doch im Premium-Segment läuft es vor allem auf dem amerikanischen Markt sehr gut. Nachdem die Vereinigten Staaten sich im vergangenen Jahr in der Wirtschaft erholen konnten, boomt der Automarkt enorm und vor allem die deutschen Hersteller können davon profitieren und ihren sinkenden Absatz in Westeuropa abfangen. Die Amerikaner stehen vor allem auf deutsche Autos – diese sind dafür bekannt, besonders langlebig zu sein und die neuesten Technologien mit sich zu bringen. So kommt es, dass sich die deutschen Autos laut der Absatzzahlen auf den ersten Platz vor den asiatischen Herstellern geschoben haben. Erst auf dem dritten Platz folgen die nationalen Hersteller, die immerhin durch Größen wie General Motors oder Ford repräsentiert werden.
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Autoindustrie 2012: China boomt, Europa-Verkauf geht zurück
Erstmalig in der Geschichte des Automobils wurden in diesem Jahr in China mehr Autos verkauft als auf dem gesamten europäischen Kontinent. Experten prognostizieren sogar, dass das Reich der Mitte bis 2030 mehr Autos abnehmen wird als USA, Europa und Japan zusammen. Doch in China wird nicht nur konsumiert, mittlerweile gibt es einige Autohersteller, die es bald mit den europäischen aufnehmen sollen.
Chinesen fahren Premiumklasse, Deutsche Gebrauchtwagen
In China wurden im Jahr 2012 13,2 Millionen PKW zugelassen, in Europa waren es im selben Zeitraum nur 12,5 Millionen. Und dieser Trend ist nicht aufzuhalten, es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die USA eingeholt sein werden. Die Krise hat die meisten europäischen Hersteller fest im Griff und die Chinesen produzieren immer mehr eigene Autos. Auch auf diesem Sektor werden sie Europa bald eingeholt haben werden, in diesem Jahr rollten schon 13,6 Millionen Fahrzeuge vom Band. Während hierzulande die Menschen nach immer günstigeren Fahrzeugen suchen, verlangen die reichen Chinesen nach deutschen Premium-Fahrzeugen. Viele Deutsche greifen auf Gebrauchtwagen zurück. Dort finden sie diverse Modelle in guter Qualität zu deutlich günstigeren Preisen als auf dem Neuwagenmarkt. Das gilt natürlich vor allem für Diesel-Fahrzeuge, zunehmend aber auch für Elektro- oder Hybridfahrzeuge.
Deutsche Hersteller hatten den richtigen Riecher
Auch die etablierten europäischen Konzerne sind am chinesischen Aufschwung beteiligt. Fast alle haben eigene Produktionsstätten in China, wie Volkswagen, BMW und Daimler, oder arbeiten zumindest mit einem der dortigen Hersteller zusammen. Nur ein Drittel der chinesischen PKW-Fertigung geht auf rein chinesische Hersteller zurück. Dieser Anteil wächst allerdings stetig und auch die ehemals schwedische Automarke Volvo gehört mittlerweile den Chinesen.
Es läuft gut für die deutschen Autokonzerne in China. Ihr Marktanteil beträgt mittlerweile stolze 22 Prozent und sie haben im vergangenen Jahr 700.000 Fahrzeuge mehr auf dem chinesischen Markt verkauft als auf dem deutschen. Für Volkswagen ist China bereits der wichtigste Einzelmarkt. Die Wolfsburger bewiesen einen guten Riecher und bauen ihre Produktion dort seit 1991 kontinuierlich aus.
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