Campingbus- Kaufratgeber

Der Klassiker inkl. Aufstelldach

Der Klassiker inkl. Aufstelldach

Koffer packen, Auto volltanken und ab in den Urlaub. Keine lange Hotelsuche und trotzdem die Möglichkeit jeden Tag woanders zu übernachten, dass ist mit einem Campingbus kein Problem. Ein rollendes Zuhause sollte den individuellen Wünschen entsprechen, damit sich diese Investition lohnt.

Bevor man sich nach konkreten Modellen hier informieren kann, sollte man sich erst einmal die eigenen Wünsche und Anforderungen an das zukünftige Campingfahrzeug klarmachen. Welche Art von Reisen möchte ich damit unternehmen? Wie soll der Campingbus ausgestattet sein und nicht zuletzt, welches Budget steht mir zur Verfügung? Ebenfalls wichtig ist, ob ich lieber einen fertig ausgestatteten Campingbus kaufen möchte oder aber bereit bin, mir einen Kleinbus selbst so herzurichten, wie ich ihn haben möchte.
Zur Auswahl stehen grundsätzlich drei Größenkategorien; der Minicamper, der klassische Campingbus oder aber der Maxi Camper.

Der Minicamper

Wie der Name schon sagt ist der Minicamper die kleinste Klasse der Campingbusse. Dazu zählen zum Beispiel Modelle wie der VW Caddy oder auch der Fiat Skudo. Diese Modelle online casinos verfügen über einen gute Alltagstauglichkeit. Ausgestattet sind sie mit fünf Sitzplätzen und viel Gepäckraum. Über die hintere Sitzbank lässt sich ein ausziehbares oder festes Bett integrieren. Der günstige Anschaffungspreis und Unterhalt macht diesen Camper vor allem bei jungen Paaren und älteren Singles beliebt. Ist der kleine Campingbus mit einem zusätzlichen Heckzelt, einem Vorzelt und einem Gaskartuschenkocher ausgestattet, lassen sich damit auch größere Touren ohne Probleme realisieren. Für Familien ist der Minicamper eher ungeeignet, da im Vergleich zu größeren Campingbussen der Platz doch begrenzt ist.

Der Campingbus in der klassischen Version

Modelle, die dieser Gattung angehören sind zum Beispiel der VW T5, der Mercedes Viano/Vito, Opel Vivaro, Renault Traffic oder der Toyota Minibus.
Die Größe dieses Campingbusses ist für viele ein guter Kompromiss, da er sich auch im Alltag gut bewähren kann. Der Vorteil gegenüber der kleineren Version ist insbesondere, dass Anbauten wie Vorzelte etc. nicht nötig sind und gerade auch bei schlechtem Wetter der Aufenthalt im Campingbus ohne beengte Platzverhältnisse möglich ist.
Ihren Siegeszug begannen die klassischen Campingbusse in den 60er und 70er Jahren, während der sogenannten Flower-Power-Bewegung. Der Campingbus unterstütze das Lebensgefühl von unendlicher Freiheit. Die damaligen Modellen hatten einen großen Nachteil: sie waren häufig untermotorisiert. Die heutigen klassischen Campingbusse haben diesbezüglich jedoch kräftig aufgeholt.
Viele Modelle sind mit einem Aufstelldach ausgestattet, welches während des Aufenthaltes eine bequeme Stehhöhe bietet. Zusätzlich sind im Dach meistens auch ein bis zwei Betten untergebracht, welche sich gut als Schlafmöglichkeit für Kinder eignen.

Der Maxicamper

Zu den großen Campingbusse zählt man Modelle wie den Mercedes Sprinter, den Citroen Jumper, VW Crafter, Renault Master oder Fiat Ducato. Viel Platz im Innenraum und meistens auch einen gute Stehhöhe zeichnen diese Klasse aus. Wer sich einen solchen Campingbus kaufen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass der Wagen unter dem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen bleibt. Überstiegt er diese, so fällt er automatisch unter die Geschwindigkeitsbegrenzung für Lkw’s .
Grundsätzlich ist man mit dem größten Modell des Campingbusses in der alltäglichen Nutzung eher eingeschränkt. Parkhäuser bieten oft nicht die nötige Einfahrtshöhe und in der Stadt einen Parkplatz zu finden, gestaltet sich ebenfalls schwierig. Unabhängig davon wird hier natürlich viel Komfort geboten. Der große Wohnraum und die oft auch integrierte Nasszeile bieten größtmögliche Unabhängigkeit von den Gegebenheiten des Urlaubsziels. Gerade für längere Reisen mit der ganzen Familie bieten sich die großen Campingbusse gut an.

Bilderrechte: © tournee – Fotolia.com

Designwettbewerb präsentiert Zukunftsautos

Autonomes Fahren - auch hier ein beliebtes Thema

Autonomes Fahren - auch hier ein beliebtes Thema

Jedes Jahr ruft Michelin zum Design-Wettbewerb auf. Spannend am „Challenge Design“ ist vor allem, dass sich die Visionäre nicht allzu sehr an den realistischen Gegebenheiten orientieren müssen. Geschätzt werden verrückte Ideen, die viel Inspiration bieten. Ergebnisse des Wettbewerbs werden übrigens nur auf dem Papier präsentiert. Ein Modell gibt es nicht.

Autonomes Fahren im Mittelpunkt

Jedes Jahr steht die Challenge unter anderem Motto. Der Titel für dieses Jahr lautete: „Driven/Undriven: The Duality of Tomorrow’s Automobiles“. Damit ist das diesjährige Motto gar nicht mal so weit weg von der Realität. Designt werden sollten Autos, die auch autonom fahren könnten.
Unter allen Ideen wurde die von Chris Luchowiec als beste prämiert. Grundsätzlich ist seine Idee innerhalb des großen Freiraums doch irgendwie sehr bodenständig. Es handelt sich dabei um eine Art Sammeltaxi, in dem vier Leute stehend mitfahren können. Das Fahrzeug mit dem Namen „BOT“ kann auch ohne Fahrer seinen Passagiere von A nach B bringen. Mithilfe einer App kann der „BOT“ zu einem bestimmten Ort bestellt werden. Ein Cloudrechner soll die Routen im Hintergrund koordinieren. Um die technische Umsetzung und deren Möglichkeiten muss sich der Designer aber in seinem Entwurf nicht kümmern.

Schweben auf dem Magnetband

Ein chinesisches Designerteam hatte eine etwas ausgefallenere Idee. Ihr Wagen soll hochkant gestellt werden können. Die Räder können ebenfalls eingeklappt werden. Ohne Räder kein Fortkommen? Doch! Bei diesem Fahrzeug der Zukunft sollen Magnetwellen als Antrieb genutzt werden. Die Vorstellung geht zu einem Magnetband, welches neben der Straße installiert ist. Der Wagen würde darauf schweben, um sein Zie zu erreichen.

Lkw in Einzelteilen

Eher mit einem praktischen Hintergedanken konzipierte der Südkoreaner Takbom Heogh seinen Entwurf. Sein Lkw besteht nicht aus einem Wagen mit riesigem Anhänger, sondern vielmehr kleinere, einzelne Anhänger, welche einem Zugfahrzeug autonom folgen. Das ganze soll per GPS-Signal gesteuert werden. Mit dieser Aufteilung könnten Lkw’s sich zukünftig besser in den Straßenverkehr einordnen und würden nicht mehr als allzu großer Störfaktor wahrgenommen werden.

Die Jury des Wettbewerbs bestand aus einer Gruppe von sogenannten Advanced-Designern. Nahezu jeder Hersteller hat Designer im Haus, die Vordenken, neue Inspirationen einbringen sollen, seien sie vielleicht auch aktuell noch unrealistisch in der Umsetzung.

Bilderrechte: © iQoncept – Fotolia.com

ADAC: Gibt VW den Gelben Engel zurück?

Vom Gelben Engel zum Geben Bengel?!

Vom Gelben Engel zum Geben Bengel?!

Ergebnisse verfälscht, Zahlen geschönt oder Tests manipuliert – egal wie man es nennt, der ADAC hat momentan mit solchen Vorwürfen zu kämpfen. Eine restlose Aufklärung wurde von Seiten des ADAC bereits angekündigt, trotzdem scheint nun eine Lawine ins Rollen geraten zu sein, die so schnell nicht wieder aufzuhalten ist.

Nach der Verleihung wurde aufgedeckt

Nach dem am vergangenen Donnerstag der „Gelbe Engel“ an den neuen VW Golf verliehen worden war, kam es am Wochenende darauf zu Eklat. Die Auszeichnung erhalten Modelle, die durch die Leser als beliebtester Wagen gewählt werden. Kurz nach der Preisverleihung kamen Gerüchte auf, die anschließend auch bestätigt wurden, dass die Zahlen geschönt wurden.
Die negativen Reaktionen in den sozialen Medien sind das eine Übel, Austrittserklärungen von vielen Kunden das andere. Dabei waren die zur verfügung gestellten Infos und Testergebnisse stets hilfreich. War man als Kunde vielleicht über suchen.mobile.de auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen, konnte man sich beim ADAC über alle möglichen Statistiken zum Wagen informieren. Die aktuellen Ereignisse lassen den Verbraucher nun aber vielleicht auch an anderen Zahlen zweifeln. Damit nicht genug kommt jetzt wohl der nächste und vielleicht auch viel größere Schub der Auswirkungen auf den Automobilclub zu.
Die Autohersteller, bisher wichtige Partner des ADAC, überdenken ihre Kooperation.
Der aktuelle Gewinner, VW, denkt sogar darüber nach, den gerade erst verliehen bekommenen Preis wieder zurückzugeben. So entwickelt sich die Sache langsam aber sicher zu einem echten Imageproblem für den ADAC.

Aufklärung angekündigt

Nachdem die Sache bekannt wurde, gab der Kommunikationschef des ADAC, Michael Ramstetter die Verfälschung der Zahlen schnell zu und gab anschließend außerdem seinen Rückzug bekannt. Für den ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair ergeben sich nun vorerst keine weiteren personellen Konsequenzen. Außerdem sei man bemüht diese Sache so schnell wie möglich und vor allem restlos aufzuklären. Auch externen Prüfer wolle man dazu ins Haus holen.
Für Volkswagen und für viele Mitglieder scheint das jedoch nicht genug. Das Vertrauen ist stark angeknackst und es bleibt bisher offen, wie schnell sich der Automobilclub davon wieder erholen kann.
Selbst aus den Reihe der Politik kommt nun Kritik. CSU-Chef Horst Seehofer, Heiko Maas von der SPD und Mechthild Heil, die Verbraucherschutzbeauftragte der Union meldeten sich diesbezüglich bereits zu Wort.

Bilderrechte: © Teteline – Fotolia.com

Autotuning – Was ist möglich?

Tuningfans lieben Tuningzubehör

Tuningfans lieben Tuningzubehör

Größere Felgen, lauterer Auspuff, verchromte Stoßstangen, Unterbodenbeleuchtung, Motoranpassungen….die Liste möglicher Tuning-Aktionen für Autos ist lang und der Fantasie sind beinahe keine Grenzen gesetzt. Auto-Tuning hat sich über die letzten Jahre immer mehr zum Lieblingshobby vieler deutscher Männer entwickelt, man(n) kann kreativ sein und die Früchte der eigenen Arbeit ernten.
Tuningbegeisterte aus ganz Deutschland finden sich regelmäßig auf Conventions ein, um die Konkurrenz auszuchecken, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich vielleicht auch den einen oder anderen Tipp abholen.
Frei übersetzt bedeutet „tuning“ einfach nur anpassen. Und die Interpretation vieler Tuner ist mindestens genau so frei wie diese Übersetzung. Egal ob optische Modifizierungen, Motor-Tuning, Arbeit am Beleuchtungsapparat oder dem Fahrwerk – beinahe alles ist möglich, beinahe alles wurde schonmal versucht.

Motortuning

Beim Motor-Tuning werden die technischen Eigenschaften des Motors modifiziert, um die Leistung der Maschine in bestimmten Bereichen zu verbessern und zu verstärken. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig: von der aus diversen Hollywoodfilmen bekannten Lachgaseinspritzung (deren Wirkung im tatsächlichen Leben deutlich bescheidener ausfällt als im Film) über die Ladeluftkühlung bis hin zum Chiptuning ist vieles möglich. Besonders letztere Maßnahme ist im Moment sehr beliebt in Tuningkreisen, da zum Beispiel der sogenannte Racechip die Fahrleistung nach Herstellerangaben um bis zu 30 Prozent erhöht und damit die Höchstgeschwindigkeit und die Beschleunigung in die Höhe schießen – und das bei einer Kraftstoffersparnis von bis zu einem Liter auf 100 Kilometer und keinerlei negativer Auswirkungen auf den Motor an sich.

Karosserietuning

Hier werden Anpassungen vorgenommen, die hauptsächlich optischer Natur sind, dies kann entweder rein kosmetischer Natur sein oder aber tatsächlich die Aerodynamik des Fahrzeugs (und damit die Leistung) beeinflussen. Letzteres kann zum Beispiel durch das sogenannte Chopping erreicht werden, die Kürzung der A-, B- und C-Säulen woraus ein niedrigeres Dach und eine kleinere Fensterfläche resultieren. Auch das sogenannte Cleaning, also die Abnahme aller „überflüssigen“ Teile von den Außenflächen wie beispielsweise Türgriffe oder Schmuckleisten.

Fahrwerkstuning

Veränderungen am Fahrwerk betreffen meist das Höher- oder Tieferlegen des Fahrzeuges. Höherlegung ist ein Prozess der meist bei Geländewagen durchgeführt wird, während kleinere Wagen und vor allem Sportwagen meist tiefergelegt werden. Die Federn werden ausgetauscht und die Stoßdämpfer werden durch härtere und stärkere Varianten ersetzt um unter anderem die Kurvenlage zu verbessern.
Wie bereits erwähnt hat sich das Auto-Tuning zu einem ernstzunehmenden Hobby für viele Menschen entwickelt, doch es sollte trotz aller Freude an der Arbeit auch darauf geachtet werden, ob die ins Auge gefassten Umbauten in Deutschland auch tatsächlich zugelassen sind.

Bilderrechte: © Vladislav Kochelaevs – Fotolia.com

Ökotaxi & Co. – NRW sammelt Ideen für Klimaschutz

Zeit für Klimaschutz

Zeit für Klimaschutz

Nordrhein-Westfalen hat sich als bislang einziges Bundesland vor einem Jahr ein „Klimaschutzgesetz“ gegeben. Verbindlich wurde darin festgeschrieben, dass der Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 um 25 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent gesenkt werden muss.
Ende 2013 präsentierte nun Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) einen ausführlichen Bericht zum Klimaschutzplan.

80 Prozent weniger Treibhausgase

400 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Interessenverbänden haben in 35 Sitzungen aus 6 verschiedenen Themenfeldern 250 konkrete Vorschläge erarbeitet. Wie der Umwelt-Staatssekretär Peter Knitsch mitteilte, wurde bisher ein Drittel der Themen kontrovers diskutiert.

Keine Einigung beim Tempolimit

Unter anderem wird in dem Schriftstück ein sogenanntes „EcoTaxi-Zertifikat“ vorgeschlagen. Hiermit sollen bis zum Jahre 2020 mindestens zehn Prozent der NRW-Taxiflotte auf besonders umweltfreundliche Fahrzeuge umgestellt werden. Weiterhin plant man mit mithilfe von “Repair-Cafés” den Sondermüll technischer Geräte einzudämmen. Statt wegwerfen heißt es dann reparieren. Damit kann jeder einzelene Bürger seinen Beitrag leisten.

Auch das Thema Tempolimit wurde innerhalb der Arbeitsgruppe besprochen. Leider kam man dabei zu keinem endgültigen Ergebnis, da sich die Gruppe nicht eingen konnte. Damit bleibt weiterhin offen, ob eine Umstellung auf Tempo 30 innerhalb und Tempo 80 außerhalb geschlossener Ortschaften sowie eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkei auf Autobahnen auf 100 oder aber 120 km/h erfolgen könnte.

Ansätze in allen Lebensbereichen

Die Ansätze sind in vielen Lebensbereichen zu finden. Auch im Schulalltag soll das Thema Klimaschutz einen wichtigen Stellenwert erhalten. So planen Klimaschützer ein Unterrichtsfach einzuführen, welches sich konkret mit den Möglichkeiten und Hintergründen zum Thema Klimaschutz beschäftigen soll, um bei den Schülern ein Bewusstsein für eben dieses zu wecken.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass auch Parkplätze für Beschäftigte an Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen demnächst kostenpflichtig werden sollen, damit einen Anreiz für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel geschaffen werden kann.

Bilderrechte: © Stauke – Fotolia.com

Android und Apple erobern Autowelt

Zukünftig sind Smartphonesysteme vielleicht direkt integtriert

Zukünftig sind Smartphonesysteme vielleicht direkt integtriert

Schon jetzt nutzen wir unser Smartphone für tausend verschiedene Dinge. Die Vielzahl der verschiedenen Apps bietet uns Möglichkeiten, die über ein normales Telefon weit hinausgehen. Auch im Auto übernimmt das Smartphone in vielen Fällen die verschiedenste Funktionen, sei es als Navigationsgerät oder zum Musikhören. Zukünftig soll letzteres Angebot nun aber noch weiter ausgebaut werden. Insbesondere das  Smartphone-System Android scheint dabei einen deutlichen Vorsprung zu haben.

Android + Audi

Google kann sich freuen, denn ihm steht aller Voraussicht nach eine spannende Kooperation mit Audi bevor. Die Informations- und Unterhaltungssysteme der künftigen Audi-Fahrzeuge sollen wohl mit Android ausgestattet werden. Keine Frage, dass dies eine gute Chance ist, um sich im Automarkt zu etablieren. Gerüchten zufolge sei auch der Nvidia, der Chip-Profi bei dieser Allianz mit an Bord.
Bereits auf der IAA konnte man den ein oder anderen Prototypen bestaunen, der mit Systemen auf Android-Basis ausgestattet war. Es scheint also nicht mehr in allzu weiter Ferne zu liegen, dass man den ein oder anderen Händler finden kann, der einen solche Ausstattung anbietet.
Bisher ist Google mit Android auf dem Smartphone-Markt mit einem Marktanteil von rund achtzig Prozent vertreten. Um diese Stellung zu verfestigen käme das Angebot gerade recht, denn auch die Konkurrenz schläft natürlich nicht.

Apple kooperiert mit BMW, Daimler und GM

Apple will ebenfalls auf dem Automarkt mitmischen und hat wohl bereits Kooperationen mit BMW, Daimler und General Motos ausgehandelt. Dabei könnte das sprechende Assistenzsystem Siri direkt über eine Taste am Lenkrad aktiviert und genutzt werden. Auch Dienste wie die Apple-Karten aus dem Smartphone, könnten dann direkt über das Display des Infotainment-Systems im Wagen genutzt werden.

Hat Blackberry schon wieder das Nachsehen?

Sollten Apple und Android tatsächlich größere und längere Kooperationsverträge mit diversen Autoherstellern erhalten, würde dies für einen Smartphone-Hersteller ein besonders großes Übel bedeuten. Blackberry hat bereits auf dem Smartphone-Segment nur wenige überzeugende Argumente gegen die Konkurrenz hervorbringen können, war mit seinem System QNX jedoch in der Autoelektronik auffallend oft vertreten. So wie es aussieht wird ihm nun auch noch dieser einzige Erfolg streitig gemacht.

Bilderrechte: © Syda Productions – Fotolia.com

Lada Granta – Putins Volkswagen

So kennt man Lada - viel hat sich nicht geändert

So kennt man Lada - viel hat sich nicht geändert

Lada ist nicht gerade der Name eines Herstellers, den man mit qualitativ hochwertiger und modernster Technik in Verbindung bringen würde. Auch nicht mit einem ausgefallen Design, das in seiner Innovation Maßstäbe für die nächsten Generationen von Automobil-Herstellern sorgen könnte. Doch vielleicht muss dies ein Lada auch nicht. Das neue Modell Granta jedenfalls wurde von Russlands Präsidenten Putin höchstpersönlich für gut befunden. Na dann!

Fenster öffnen elektrisch!

4,26 Meter misst der Granta in der Länge, 87 PS bringt die Limousine auf den Asphalt. Eine echtes Volksauto sollte das neue Automobil werden und man hat zumindest die Basisausstattung nicht vergessen, will heißen: vier Räder, ein Lenkrad und, man höre uns staune: ESP und Bordcomputer. Doch dann wird die Luft schnell dünner, denn dieses moderne Ding namens „Radio“ gibt es lediglich gegen einen Aufpreis, dafür ist aber eine Zentralverriegelung serienmäßig.
Das Fahren im Lada Granta lässt dann doch tatsächlich sowas wie Fahrspaß aufkommen. Denn ein Plus ist die einfache Bedienbarkeit. Alle Instrumente sind problemlos abzulesen, der Wagen zieht gut bis in den fünften Gang hoch, als wäre er bereits eingefahren worden. Hier kommt glatt Gebrauchtwagen-Feeling auf, allerdings im positiven Sinne. Schaltung, Bremsen, Federung, Ladevolumen (480 Liter): Alles nicht überragend, aber völlig in Ordnung.

Besucher aus einer anderen Zeit

Der Granta wirkt ein wenig wie der Blick in die Vergangenheit des Automobils, kurz vor der Schwelle zur endgültigen Automatisierung aller Vorgänge. Kunststoffschalter regeln bei Lada noch nicht alles von alleine, hier ist die Routine eines denkenden Fahrers gefragt. Inwieweit alles stabil an seinem Platz bleibt, auch über Jahre hinweg, wird sich erst noch zeigen. Doch die Materialien und die Verarbeitung scheinen darauf ausgelegt zu sein, dass man auch mal selbst schnell Hand anlegen kann. Schrauben zeigen sich häufig genug, ein spontanes Nachziehen derselben wirkt geradezu einladend.

Angesichts der sibirisch-kargen Ausstattung und der Retro-Technik wirkt der Neupreis allerdings, als müsste man für eine Antiquität einen Aufpreis leisten: 9 990 Euro soll der Lada Granta kosten, dann doch lieber back to the future.

Bilderrechte: © Faferek – Fotolia.com

Toyota präsentiert eine Art Segway als Auto

Segway als Vorbild für die neue Toyota-Studie FV2

Segway als Vorbild für die neue Toyota-Studie FV2

Toyota hat sich für die diesjährige Tokyo Motor Show, die vom 22. November bis zum 1. Dezember stattfinden wird, ein ganz besonderes Schmankerl ausgedacht. In Anlehnung an die technischen Grundvoraussetzungen zur Steuerung eines Segways, kreierte man ein futuristisch anmutendes Fahrzeug, dessen Studien-Name schlicht FV2 lautet.

Zigarre mit Gefühl lenken

Wie ein zu kleiner geratener Raketenwagen oder eine schiefe Zigarre sieht das Concept aus und lässt ein normalerweise unersetzliches Merkmal vermissen: das Lenkrad. Denn genau an diesem Punkt ergibt sich die Verbindung zu den Segways, die es inzwischen geschafft haben, sich einen Platz in der Mobilität dieser Welt zu verschaffen. Insbesondere Touristen nutzen die Gefährte, die sich nur über die Verlagerung des eigenen Körpers lenken lassen.
Nun also hat Toyota versucht, dieses System auf ein auto-ähnliches Vehikel zu übertragen. Sobald sich der Fahrer, der während der Fahrt im Stehen agieren muss, nach rechts verlagert, gehorcht das Fahrzeug und bewegt sich in diese Richtung. Genauso funktioniert das Steuern nach Links, Vorne und Hinten. Toyota verkündet recht vollmundig, dass sich der Fahrer und der FV2 physisch und emotional miteinander verbinden. Dies soll so funktionieren, dass sich das Auto mittels Sprach- und Bilderkennung in die Person am Steuer „einfühlt“, also seine aktuelle Stimmung auslotet. Auf Grundlage dieser Ermittlung schätzt das Auto die Fähigkeit des Fahrers ein und behält sich vor, gegebenenfalls einzugreifen. Unterstützt werden soll diese technische Form der Empathie von modernster Vernetzungstechnik mit allen relevanten infrastrukturellen Stellen. Auf diese Art und Weise werden Gefahrenquellen frühzeitig erkannt, so dass Gegenmaßnahmen vom Fahrzeug eingeleitet werden können.

Im Stehen fahren

Die Art und Weise des Steuerns bedeutet gleichzeitig, dass der Wagen während der Fahrt auf eine Höhe von 1,80 Meter kommt (der Fahrer steuert im Stehen), beim Parken allerdings nur 1 Meter misst, die Länge bleibt stets bei rund 3 Metern.
Ob diese Studie allerdings jemals in Serie gehen wird oder gar irgendwann ganz normal beispielsweise als familientaugliche Kombi-Version unter suchen.mobile.de zu finden sein wird, erscheint doch mehr als unwahrscheinlich, wie so häufig bei solch futuristischen Spielereien der Automobil-Hersteller. Ob man den außergewöhnlichen Toyota auf der Motor Show wird Probe fahren können, wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.

Bilderrechte: © Christophe Fouquin – Fotolia.com

Schnapszahl für Subaru: 33 Jahre in Deutschland

Subaru blickt auch auf eine erfolgreiche Rallye-Tradition zurück

Subaru blickt auch auf eine erfolgreiche Rallye-Tradition zurück

Am 10. Oktober 1980 wurde die Subaru Deutschland GmbH gegründet. Nun hat der erfolgreiche Konzern hierzulande bereits seine dritte Schnapszahl erreicht und kann auf eine recht positive Vergangenheit zurückblicken. Der weltweit größte Allrad-Pkw-Hersteller begann vor 55 Jahren damit, in Japan das erste kleine Fahrzeug für das breite Volk anzubieten.

Erfolgsformel: 4×4

Den Trend, einen 4×4-Antrieb zu nutzen begründete Subaru bereits 1972, als man den Leon Station Wagon 4WD auf den Markt brachte. Bei diesem Modell konnte man ganz innovativ den Allradantrieb bei Bedarf hinzu schalten. 15 Jahre darauf folgte mit dem XT das erste Modell mit permanentem Allradantrieb. Das Besondere bei Subaru war die visionäre Möglichkeit, selbst alltagstaugliche Fahrzeuge mit diesem Antrieb erstehen zu können. Für damalige Zeiten eine echte Ausnahme, da man diese Eigenschaft lange Zeit nur den Offroad-Maschinen zusprach, an SUVs war noch nicht zu denken.

Flexibel, wenn nötig

Die Fusion von Boxermotor und 4×4-Vortrieb bleibt bis heute ein echtes Alleinstellungsmerkmal für den japanischen Traditionshersteller. Diese stabilisierende Symmetrie schafft eine ausgewogene Fahrweise, die man nach wie vor nur bei einem Subaru vorfindet. Grundsätzlich bestimmt noch heute der Allradantrieb das Modell-Portfolio des Herstellers wie an den Fahrzeugen Forester, Legacy, Outback, XV, Impreza und WRX STI erkennbar ist. Wenn es aber zum Modell eines Minivans kommt, dann ist Subaru auch schon mal bereit, seinem Modell Trezia einen Frontantrieb zu gönnen – oder einen Sportwagen wie den BRZ mit einem Heckantrieb auszustatten.

Das Markenzeichen Subarus ist übrigens das Sechs-Sterne-Oval. Dies vereint zwei Bedeutungen in sich. Einerseits steht das Zeichen für die sechs sichtbaren Sterne des Plejaden-Systems, andererseits symbolisiert es die sechs Unternehmen, aus denen die Dach-Firma Fuji Heavy Industries damals hervorgegangen ist.

Bilderrechte: © Artur Shevel – Fotolia.com

Golf-Produktionen in Brasilien

Brasilien produziert un importiert Fahrzeuge im großen Stil

Brasilien produziert un importiert Fahrzeuge im großen Stil

Der brasilianische Zweig der Volkswagen-Familie bekommt bald prominenten Zuwachs. Wie Thomas Schmall, Präsident von Volkswagen do Brasil, jüngst verlauten ließ, will der Konzern die stolze Summe von 170 Millionen Euro in die Hand nehmen und in das Werk Curitiba im brasilianischen Bundesstaat Paraná investieren. Diesen Deal brachte Schmall gemeinsam mit Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff unter Dach und Fach.

Brasiliens Bänder laufen heiß

Damit erhält das Werk, das 1999 die Produktion aufnahmen, neben beispielsweise der Audi-Limousine A3, den Zuschlag für eine weiteres Prestige-Modell. Weiter Modelle, die in Curitiba vom Band laufen sind Fox, Fox BlueMotion, CrossFox und SpaceFox. Mit dem neuesten Vertragsabschluss steigen die brasilianischen Investitionen des Wolfsburger Herstellers bis zum Jahr 2016 auf eine Gesamtsumme von 3,57 Milliarden Euro. Der Produktions-Vorstand der VW Aktiengesellschaft und gleichzeitige Chef der Region Südamerika, Dr. Michael Macht, erklärt zu diesem strategischen Schritt: “Diese Investitionsentscheidung ist ein Beleg für das große Vertrauen, das Volkswagen in den brasilianischen Automobilmarkt setzt. Brasilien entwickelt sich zu einem der weltweit größten Produzenten und Absatzmärkte von Kraftfahrzeugen. Mit dem Modularen Querbaukasten (MQB) bringen wir nun unsere fortschrittlichste Produktionstechnologie auch nach Brasilien.“

Gol ist Verkaufsschlager

Das Engagement von Volkswagen in Brasilien blickt inzwischen auf eine 60-jährige Tradition zurück, den runden Geburtstag feierte man in diesem Jahr am 23. März. Mit 20 Millionen gebauten Fahrzeugen in den zurückliegenden Jahrzehnten führt man die brasilianische Liste der Autohersteller klar an. Der Verkaufsschlager in Brasilien ist seit inzwischen 26 Jahren der VW Gol. Jahr um Jahr führt das Modell, das irgendwo zwischen Polo und Gol einzuordnen ist, die Zulassungslisten in dem südamerikanischen Land an.

Bilderrechte: © Perysty – Fotolia.com